Newsletter

Die wichtigsten Informationen gebündelt: Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres MonheimPlus-Newsletters.

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 118

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Neue Wege zur Anwerbung von Azubis

Viele Unternehmen wissen es aus eigener Erfahrung und auch die Medien berichten regelmäßig über die Entwicklung: Unternehmen haben immer häufiger Probleme, die angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Auch der aktuelle Berufsbildungsbericht 2017 belegt den seit Jahren anhaltenden Rückgang neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt, während die Zahl der angebotenen Stellen steigt.

Diese bundesweiten Trends lassen sich teilweise auch im Kreis Mettmann beobachten. Denn auch hier interessieren sich immer weniger junge Menschen für eine Berufsausbildung. Als Konsequenz blieben im Ausbildungsjahr 2016/2017 knapp 13 Prozent der gemeldeten Stellen unbesetzt.

Deshalb möchte Ihnen die städtische Wirtschaftsförderung mit diesem Newsletter einige Methoden präsentieren, die zu einem modernen und erfolgreichen Ausbildungsmarketing beitragen können. Dabei sollte klar sein, dass es kein Allheilmittel gibt und nicht alle Maßnahmen zwingend zu jedem Unternehmen passen. Dennoch hoffen wir, dass für jeden von Ihnen die eine oder andere Anregung mit dabei ist.

Jugendliche aktiv ansprechen

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung in Köln und das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn haben Leitfäden zur Rekrutierung von Auszubildenden zusammengestellt. Diese machen jeweils deutlich, dass eine zielgruppengerechte Ansprache von Jugendlichen ein zentrales Erfolgskriterium ist. Wichtigste Informationsquelle für Jugendliche sind die Karrierewebseiten von Unternehmen, gefolgt von Jobbörsen, Lehrern und Eltern, der Agentur für Arbeit, Tageszeitungen und Jobmessen:

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  • Jeder Internetauftritt eines Unternehmens sollte eine spezielle Azubiwebseite beinhalten. Diese kann beispielsweise an den Karrierebereich angeknüpft werden und sollte zentrale Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Ausbildung im eigenen Unternehmen zur Verfügung stellen. Platzieren Sie hier auch, was Sie als attraktiven Ausbildungsbetrieb ausmacht. Lassen Sie außerdem Ihre Azubis zu Wort kommen und von ihrer Ausbildung berichten. Authentische Schilderungen, angereichert mit Fotos oder Videos, sind ideale Werbemittel. Gleichzeitig ist das Einrichten einer Azubiwebseite nur mit geringen Kosten verbunden.
  • Jugendliche und ihre Eltern suchen Ausbildungsstellen häufig in Online-Jobbörsen. Diese werden etwa von Kammern, Medien oder anderen Dienstleistern angeboten. Entweder gestalten Sie die Stellenanzeige selbst oder Sie können/müssen auf Eingabemasken zurückgreifen. Wichtig ist, dass Sie dabei einen Link auf die eigene Azubiwebseite angeben, um den Interessenten direkt an das Unternehmen zu binden. Der Aufwand und die Kosten für das Platzieren von Ausbildungsplätzen in Online-Jobbörsen sind überschaubar; der Erfolg hängt von der Qualität der Anzeige ab.
  • Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist eine spezielle Online-Jobbörse. Die Vorteile sind ihre große Popularität mit hohen Nutzerzahlen und die Tatsache, dass Sie als Unternehmen Ihre Ausbildungsplätze kostenfrei inserieren können.
  • Stellenanzeigen in lokalen Printmedien eignen sich weniger zur direkten Ansprache von Jugendlichen, als vielmehr um deren Eltern und Lehrer zu erreichen. Von daher sollten Sie diese traditionelle Maßnahme nicht per se ausschließen, auch wenn diese mit (teils hohen) Kosten verbunden ist. Wichtig bei der Gestaltung der Stellenanzeige ist, diese als Köder zu verwenden, um die Leserinnen und Leser auf Ihre Azubiwebseite zu lotsen. – Zu den lokalen Printmedien zählen im weitesten Sinne auch Schülerzeitungen von Schulen in der Umgebung, die sich ebenfalls als Werbeträger eignen.
  • Viele Kammern und lokale Verbände bieten seit einigen Jahren Jobmessen mit Azubi-Speed-Datings an. Hier gibt es mehrere kurze Zeitspannen, zum Beispiel von je zehn Minuten, in denen Sie interessierte Jugendliche kurz kennenlernen und Ihr Ausbildungsangebot bewerben können. Die Vorteile dieser Methode sind zum einen der geringe Aufwand, der sich hauptsächlich auf die Präsenz auf der Jobmesse begrenzt. Darüber hinaus können Sie in kurzer Zeit eine Reihe von Jugendlichen direkt ansprechen und – im Idealfall – von sich überzeugen. Azubi-Speed-Datings gelten deshalb als sehr effektive Methode. Die meisten Jobmessen und Azubi-Speed-Datings sind für Ausbildungsunternehmen außerdem kostenfrei.

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Lokale Angebote zur Gewinnung von Auszubildenden

Unternehmen in Monheim am Rhein können eine Vielzahl örtlicher Angebote nutzen, um bei Jugendlichen für die eigenen Ausbildungsstellen zu werben:

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  • Auf der b2b-Plattform MonheimPlus finden Sie lokale Dienstleister, die Sie bei der Gestaltung einer Azubiwebseite, dem Drehen von Image- und Rekrutierungsfilmen oder dem Entwickeln von Konzepten zum Azubimarketing unterstützen. Alle Monheimer Unternehmen können sich auf der b2b-Plattform registrieren und mit einem entsprechenden Aufruf passende Anbieter suchen.
  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet am 21. März 2018 ein Azubi-Speed-Dating in Langenfeld. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im kommenden Sommer eine Ausbildung beginnen möchten.
    Wenn Sie im Rahmen des Azubi-Speed-Datings Ihr Ausbildungsangebot vorstellen möchten, können Sie sich bis zum 7. März 2018 bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie von Inge Kohnen (IHK), Tel. 0211 3557-445, E-Mail, und auf der Internetseite der IHK.
  • Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Zimmermann findet am 16. Mai 2018 die BerufsOrientierungsBörse 2018 (BOB 2018) in Langenfeld statt. Auf der Messe können Sie gemeinsam mit über 100 weiteren Ausstellern Ihr Ausbildungsangebot präsentieren und sich um künftige Azubis bemühen. Die Veranstalter erwarten wie in den vergangenen Jahren ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Eingeladen sind alle weiterführenden Schulen in Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein sowie die Berufskollegs in Düsseldorf, Leverkusen und Hilden.
    Im Vorfeld der BOB besucht Bürgermeister Zimmermann einige teilnehmende Unternehmen aus Monheim am Rhein, um sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren und sich mit Azubis direkt auszutauschen.
    Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. Februar 2018 zur Teilnahme an der BOB anmelden. Hier geht es zum Online-Anmeldeformular. Die Plätze werden entsprechend der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen bekommen Sie von BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser, Tel. 0212 24927057, E-Mail, und auf bob2018.de.
  • Die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW). Es dient der dauerhaften Kooperation zwischen benachbarten Schulen und Unternehmen, die sich in einer sogenannten Lernpartnerschaft vernetzen. Durch den engen Kontakt zu den Lernpartnern und deren Einbindung in den Unterricht öffnen sich die Schulen der Wirtschaft und bieten den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Unterricht. Unternehmen profitieren von der Partnerschaft, indem sie die Jugendlichen früh als potenzielle Azubis und junge Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht selten Schülerinnen und Schüler ein Praktikum oder ihre Ausbildung beim Partnerunternehmen absolvieren.
    Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft erhalten Sie von Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail, und auf der Internetseite vom Kreis Mettmann.

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Beispiele für erfolgreiches Azubimarketing

Das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn stellt unter dem Titel „Kreativität ist Trumpf“ 13 Unternehmen und deren Aktivitäten im Bereich Azubimarketing vor. Drei Beispiele sollen nachfolgend kurz skizziert werden:

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  • Das Restaurant Hackbarth’s in Oberhausen lädt einmal im Monat zum Azubi-Menü. Die Azubis kochen für die Gäste in Eigenregie ein Vier-Gänge-Menü und übernehmen den kompletten Service. Der Inhaber ermöglicht seinen Azubis damit, Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass ihnen ihr Beruf Spaß macht. Beide Aspekte sind einer Allensbach-Umfrage zufolge wichtige Kriterien für die Berufswahl. Entsprechend schnell hat sich die Idee des Azubi-Menüs herumgesprochen, so dass der Inhaber heute viele Anfragen von jungen Leuten für ein Praktikum oder eine Ausbildung erhält. Denn über Mundpropaganda und PR-Maßnahmen werden Eltern und Jugendliche auf den Betrieb aufmerksam. In Oberhausen weiß man, dass man in Hackbarth‘s Restaurant nicht nur gut essen sondern auch gut arbeiten kann.
  • Der Fachbetrieb für Türen, Fenster und Innenausbau Türenmann GmbH in Stuttgart beweist, dass auch kleine Unternehmen in Ballungsräumen erfolgreich um Azubis werben können. Da das Unternehmen auch Abiturientinnen und Abiturienten ansprechen möchte, bietet es ihnen bei der Schreinereiausbildung eine Zusatzqualifikation „Management im Handwerk“ an. Feste Ausbildungsbestandteile für alle Azubis sind das Erlangen von sozialer Kompetenz und Dienstleistungsorientierung. Die Azubis bauen zum Beispiel Hochbeete, damit die im Rollstuhl sitzenden Bewohner eines Seniorenzentrums Pflanzen anbauen können, oder Spielhäuser und Holzeisenbahnen für Kitas. Dabei berücksichtigen die Azubis die besonderen Bedürfnisse ihrer „Kunden“ und lernen dadurch Kundenorientierung, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Das soziale Engagement spricht sich herum und verleiht dem Unternehmen ein gutes Image. Gleichzeitig wirbt es aktiv um Azubis: über Bildungspartnerschaften in Schulen, auf lokalen Ausbildungsmessen und im Internet. Das führt dazu, dass es der Türenmann GmbH nicht an Bewerbungen für eine Ausbildung mangelt.
  • Obwohl Azubis im Backhandwerk früh aufstehen müssen, hat die Deichbäckerei Buchholz aus Sachsen-Anhalt keine Probleme, Nachwuchs zu finden. Denn der Inhaber hat ein einfaches Erfolgsrezept: Bei Jugendlichen und deren Eltern präsent sein. Das schafft er, indem der eigene Verkaufswagen in den umliegenden Ortschaften Backwaren ausliefert und Flyer zur Azubisuche auf der Ladentheke ausliegen. Darüber hinaus dienen die Brottüten als Werbemittel für seine Bäckerei und die Ausbildung. Damit erzielt die Bäckerei eine große Reichweite und erreicht viele Haushalte in der Umgebung. Und was nicht auf die Brottüte passt, steht auf der Webseite der Bäckerei. Außerdem ist der Inhaber bei Facebook aktiv und berichtet gemeinsam mit seinen Azubis vom Alltag und besonderen Anlässen. Und auch wenn die Kinder beim Kita-Besuch ihr eigenes Brötchen backen und mit nach Hause nehmen, ist für Gesprächsstoff und Präsenz gesorgt.

Teilen Sie uns und den anderen Monheimer Unternehmen gerne auch Ihre kreativen Ansätze zur Gewinnung von Azubis mit. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder berichten Sie über Ihre Erfahrungen auf der b2b-Plattform MonheimPlus.

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Terminausblick

1. Februar 2018, Digital Demo Day, 8.30 Uhr

Veranstaltungsort: postPOST - Grand Central, Kölner Straße 114, 40227 Düsseldorf

Erleben Sie innovative Digitalprodukte und neueste Technologien und lernen mehr als 50 Start-ups aus den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality, Drohnen, Smart Devices, Robotik, IoT und Cyber Security kennen. Der digihub Düsseldorf/Rheinland lädt zum zweiten Mal in das alte Postverteilzentrum postPOST – Grand Central in Düsseldorf ein. Neben der großen Ausstellerfläche hat der digihub für die mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher ein Bühnenprogramm mit spannenden Keynotes, Live-Hacks und Paneldiskussionen im Programm. Mit dabei sind Experten und inspirierende Speaker aus der Tech- und Digitalszene. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Knüpfen Sie beim Demo Day Kontakte mit neuen Partnern und lernen Sie die aktuellsten Digitaltrends kennen!

 

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv - Möbel Seele, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork werden sich die folgenden Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorstellen:

  • Küche Aktiv - Möbel Seele
  • Marienburg Monheim
  • ProGraphics | Rolf Huwer Consulting
  • Deutsche Bank
  • Seeles KochStudio

Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei einem Snack und Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

28. Februar 2018, Workshop "Das 1x1 des CSR-Nachhaltigkeitsprozesses", 14 Uhr

Veranstaltungsort: BLUE MOON, Friedrichstraße 8, 41460 Neuss

In diesem Basis-Workshop werden die wichtigsten Grundlagen zu CSR als Stellhebel für den Unternehmenserfolg in den vier Handlungsfeldern Mensch, Markt, Umwelt und Gesellschaft vermittelt. Neben einer theoretischen Einführung wird die Implementierung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, nach Abschluss des Workshops erste einfache Schritte zur Umsetzung von CSR in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Die Werbeagentur Blue Moon gibt dabei Einblicke in ihre umgesetzten CSR-Strategien.

Der Workshop richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise zum Thema CSR sammeln möchten.

Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

Archiv

Ständig verfügbar: Hier finden Sie alle Ausgaben unseres MonheimPlus-Newsletters.

10. Februar 2017, Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

 

Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

als städtische Wirtschaftsförderung begrüßen wir Sie zu unserer ersten Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters. Mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen in Zukunft regelmäßig aktuelle Informationen zum Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein zur Verfügung stellen. Die Titelstory wird sich dabei einem Wirtschaftszweig oder -thema mit besonderer Bedeutung oder Aktualität für die Stadt widmen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf wirtschaftsnahe Projekte und Veranstaltungen am Standort Monheim am Rhein sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

Titelstory: Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

Die erste Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters möchten wir dazu nutzen, um uns Ihnen als städtische Wirtschaftsförderung zu präsentieren: Wer ist die Wirtschaftsförderung? Was macht die Wirtschaftsförderung? Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die Wirtschaftsförderung?

 

Wer betreibt städtische Wirtschaftsförderung?

Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein ist Chefsache. Erster Wirtschaftsförderer ist somit Bürgermeister Daniel Zimmermann. Unterstützt wird er durch die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, die ihm als Stabsstelle direkt zugeordnet ist. Dies garantiert eine schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung und Realisierung von wirtschaftsrelevanten Anliegen.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies u.a.:

  • Arbeitssitzungen von Bürgermeister, Kämmerin, Stadtentwicklungsgesellschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus im Zwei-Wochen-Rhythmus;
  • den wöchentlichen Austausch zwischen Bürgermeister und dem Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit, den direkten Draht zum Bürgermeister zu nutzen um dringende Anliegen zeitnah zu erörtern und einer Lösung zuzuführen.

Die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus wird derzeit von Thomas Zitzmann kommissarisch geleitet. Insgesamt betreut die Abteilung vier Aufgabenschwerpunkte, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten. Außerdem nennen wir Ihnen die jeweiligen Kontaktpersonen.

 

Welche Aufgaben übernimmt die Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein?

Gewerbekundenmanagement

Das Team vom Gewerbekundenmanagement ist Ansprechpartner für Bestandsunternehmen und Ansiedlungsinteressierte aus dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem den Immobilienservice, die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen, die Lotsenfunktion bei Genehmigungsverfahren (zum Beispiel: Bauantrag) sowie die Bestandspflege durch Netzwerkveranstaltungen, Unternehmensbesuche und den Versand eines Newsletters.

Kontakt: Dr. Christoph Hahn, Thomas Zitzmann

 

Citymanagement

Unser Team vom Citymanagement engagiert sich für die Erhöhung der Innenstadtattraktivität in Monheim und Baumberg und ist der zentrale Ansprechpartner für den Einzelhandel und die Gastronomie. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen das aktive Ansiedlungsmanagement, Standortmarketing, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Stadtfest, Frühlingsfest, Martinsmarkt, Sternenzauber), das aktive Begleiten von Baustellen in der Innenstadt sowie ein Ladenflächenmanagement zur Vermittlung freier Ladenlokale. Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen informieren zu aktuellen Einzelhandelsthemen.

Kontakt: Romy Klaubert, Petra Mackenbrock, Isabel Port, Katja Schott

 

Stadtteilmanagement

Georg Scheyer betreut als Stadtteilmanager das Berliner Viertel. Zu den Hauptaufgaben zählen die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (zum Beispiel Septemberfest), Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität und des gemeinsamen Miteinanders im Berliner Viertel (zum Beispiel: Berliner Viertel soll bunter werden, Monheim kocht bunt, Sportturniere, Familienpicknick). Im Stadtteilbüro werden vielfältige Arbeitsgruppen mit lokalen Akteuren organisiert. Zudem ist das Stadtteilmanagement Ansprechpartner für die Bewohnerschaft und Gewerbetreibende im Berliner Viertel.

Kontakt: Georg Scheyer

 

Tourismusmanagement

Das Team vom Tourismusmanagement setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung des Tourismusstandorts Monheim am Rhein ein. Schwerpunkte der Arbeit sind zum Beispiel die Vernetzung mit den lokalen Hoteliers und Gastronomen, der Aufbau des dezentralen Stadtmuseums MonChronik, die Entwicklung touristischer Infrastruktur, die Vermarktung der Stadt in den Segmenten Tagestourismus, Messe- und Geschäftstourismus sowie die Zusammenarbeit mit der kreisweiten Tourismusinitiative neanderland.

Kontakt: Katharina Brand, Markus Kuller, Maximiliane Richtzenhain

 

Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die städtische Wirtschaftsförderung?

Sowohl Bestandsunternehmen als auch ansiedlungsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von unseren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten:

Immobilienservice: Sie sind auf der Suche nach Büro-, Hallen- oder Einzelhandelsflächen in Monheim am Rhein? Möchten Sie ein Grundstück kaufen und passend zu Ihren Bedürfnissen bebauen? Oder suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihr bestehendes Gebäude zu erweitern und Ihre Tätigkeiten ausweiten zu können? – Dann kontaktieren Sie uns. Wir haben stets einen aktuellen Überblick über Immobilienangebote in der Stadt und helfen Ihnen auch bei der Entwicklung im Bestand gerne weiter.

Netzwerk- und Informationsveranstaltungen: Unternehmerinnen und Unternehmer betonen in Gesprächen mit uns immer wieder die Bedeutung von lokalen Netzwerken. Deshalb organisieren wir regelmäßig Treffen für die Monheimer Wirtschaft, wie etwa das Einzelhandelsfrühstück, den Altstadtwirtetreff oder den Hotelierstammtisch. Und auch Informationsveranstaltungen zu Auslandsmärkten und Themen wie Industrie 4.0, Corporate Social Responsibility oder die Integration von Flüchtlingen bieten gute Möglichkeiten zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten.

Informationspaket für neue Beschäftigte: Ziel ist es, Sie als Monheimer Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen. Dazu können Sie das Informationspaket an Bewerberinnen und Bewerber weitergeben und ihnen aufzeigen, dass Monheim am Rhein nicht nur der perfekte Ort zum Arbeiten, sondern auch zum Leben ist. Das Paket umfasst wichtige Informationen zum Wohnstandort Monheim am Rhein (zum Beispiel Geschäfte, Kitas und Schulen, Freizeit, Verkehr, Immobilienmakler), einen Stadtplan sowie die Tourismusbroschüre. Sie können das Informationspaket kostenfrei per E-Mail bestellen.

Stadtführungen: Sie möchten Ihren Geschäftspartnern den Monheimer Bieräquator zwischen Kölsch und Alt schmackhaft machen oder mit Ihrer Belegschaft Monheim von seiner Schokoladenseite kennenlernen? – Dann gehen Sie mit den MonGuides auf Entdeckungstour durch unsere Stadt. Das vielfältige Programm sowie wichtige Informationen zur Buchung finden Sie auf monheim.de.

Haben Sie noch weitere Anliegen? – Kein Problem, sprechen Sie uns an. Denn für das Team der Wirtschaftsförderung bedeutet Service eine Rundum-Betreuung von Unternehmen: von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Eröffnung des neues Standortes – und natürlich darüber hinaus als Bestandsunternehmen.

 

Terminausblick

7. März 2017, Regionalforum Industrie 4.0, 10-14 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel am Wald, An der Alten Ziegelei 4, 40789 Monheim am Rhein

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet wird. Wie Industrie 4.0 funktioniert und was heute schon in der Praxis möglich ist, möchten wir Ihnen auf der Veranstaltung zeigen. Die Teilnahme am Regionalforum Industrie 4.0 ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

 

9. März 2017, Digitalisierung der Wirtschaft, 14.30-19 Uhr

Veranstaltungsort: CAMPUS Qiagen, Qiagen Straße 1, 40724 Hilden

Die Digitalisierung der Unternehmenslandschaft ist im Rheinland kein Fremdwort mehr. Viele Unternehmen digitalisieren bereits ihre Arbeits- und Produktionsprozesse und haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Am 9. März stellen wir Ihnen regionale Beispiele von Unternehmen sowie Initiativen vor und freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit Ihnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, bitten wir um Anmeldung per e-Mail bis zum 1. März 2017.

 

2. April 2017, Frühlingsfest, 11-18 Uhr

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 2. April die neue Jahreszeit eingeläutet. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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17. März 2017, Digitalisierung und Industrie 4.0

 

Titelstory: Digitalisierung und Industrie 4.0

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind zwei der meistgebrauchten Schlagwörter, wenn es um die Ausrichtung der deutschen Wirtschaft im 21. Jahrhundert geht. Vielen Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen dieser Entwicklung neue Geschäftsfelder und Kundengruppen zu erschließen. Öffentliche Hand und Wirtschaftsverbände haben dies erkannt und entsprechende Programme ins Leben gerufen, um die Unternehmen zu unterstützen. So hat etwa als Baustein der Landesinitiative „Digitale Wirtschaft NRW“ im vergangenen November der digihub Düsseldorf/Rheinland seine Arbeit aufgenommen. Die IHK Düsseldorf hat das Thema Digitalisierung zum Schwerpunktthema 2017 gemacht. Und die Stadt Monheim am Rhein installiert bis Ende 2018 ein flächendeckendes Glasfasernetz, damit kein Unternehmen den Anschluss an die digitale Zukunft verpasst. Gleichzeitig kooperiert die städtische Wirtschaftsförderung mit IHK und anderen Akteuren, um Möglichkeiten zum Wissens- und Informationsaustausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Fördergeldgebern zu schaffen. Der zentrale Prozess von Digitalisierung und Industrie 4.0 steht dabei im Mittelpunkt: die Vernetzung.

 

Digitalisierung und Industrie 4.0: Die digitale Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen

Studien betonen vielfach, dass Digitalisierung und Industrie 4.0 aus heutiger Sicht zunächst einmal als Prozesse zu verstehen sind. Die Rede ist beispielsweise „vom Weg zur Industrie 4.0“ oder von „Evolutionsstufen der Digitalisierung.“ Zudem sind beide Entwicklungen eng miteinander verbunden, da die Digitalisierung eine notwendige Voraussetzung für Industrie 4.0 ist. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand identifiziert vier (digitale) Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0:

  1. Digitale Datenerfassung: Die meisten Unternehmen nutzen bereits digitale Modelle zur Datenerfassung wie etwa das Erstellen elektronischer Archive oder das Sammeln von Aufträgen mittels Computerprogrammen. Damit sind die Unternehmen (unbewusst?) schon auf dem Weg zur Industrie 4.0.
  2. Analyse und Datenauswertung: Auch dieser Schritt ist längst in Wirtschaft und Gesellschaft etabliert. Die erfassten Daten ermöglichen die Datenanalyse und eine darauf aufbauende Simulation, etwa zum Kundenverhalten oder zur Lebensdauer einzelner Bauteile.
  3. Datenaustausch und Kommunikation: Hier werden die analysierten Daten zwischen verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens oder mit anderen Unternehmen geteilt. So wird etwa der Lagermitarbeiter über Assistenzsysteme wie Datenbrillen von einem Verkaufsmitarbeiter informiert, welche neuen Aufträge er zu erledigen hat und wie er im Lager die kürzesten Wege zurücklegt, um das Paket zusammenzustellen. Ein anderes bekanntes Beispiel sind Navigationsanwendungen wie googlemaps oder waze, die aus der aktuellen Position von Smartphones das Verkehrsaufkommen ermitteln, simulieren und Empfehlungen für die schnellste Route präsentieren. Auf dieser Stufe der Digitalisierung entstehen aktuell zahlreiche innovative, serviceorientierte Geschäftsmodelle.
  4. Dezentralität und Autonomie: Die entscheidende Weiterentwicklung zu Schritt drei besteht darin, dass intelligente Systeme Daten selbstständig erheben, auswerten, austauschen und darauf aufbauend Entscheidungen treffen. Ein Sensor in einem Lagerfach erfasst zum Beispiel, dass ein Mitarbeiter das drittletzte Produkt aus dem Fach genommen hat, und meldet dies an die firmeninterne Einkaufsabteilung. Gehen die gleichen Produkte auch in anderen Fächern zur Neige, wird autonom eine Bestellung weiterer Waren beim Zulieferer veranlasst.

Der vierte Schritt veranschaulicht somit die echtzeitfähige, intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und digitalen Systemen, die im Mittelpunkt von Industrie 4.0 steht.

 

„Durch die Digitalisierung lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen und können diese unglaublich optimieren.“

Ferdi Hilgers, Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH, erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung die Vorteile von Digitalisierung und Industrie 4.0.

Herr Hilgers, Sie sind Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH. Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen und was die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 für Sie bedeuten.

Die Hilgers Transport GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition am Standort Monheim am Rhein zurück. Das Familienunternehmen mit etwa 60 Beschäftigten ist Dienstleister im Bereich Logistik und auf das Handling und den Transport von Langgütern spezialisiert. Hier entwickeln und realisieren wir individuelle Logistikkonzepte für unsere Kunden. Unser Fuhrpark ist vollständig mit Telematik ausgerüstet und ermöglicht uns eine detaillierte Datenerfassung und -analyse. An diesem Punkt setzen auch unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung an. Denn die Daten erlauben es uns, Informationen zum Warentransport in Echtzeit an unsere Kunden weiterzugeben. In Kürze erneuern wir die Telematik und können dadurch weitere Prozessschritte automatisieren, wie etwa das Avisieren, wann genau der Transport am Zielort eintreffen wird.

Wie sind Sie auf das Thema Digitalisierung aufmerksam geworden? Gab es einen konkreten Anlass?

Nein, einen konkreten Anlass gab es nicht. Denn Digitalisierung und Automatisierung sind für uns als Logistikdienstleister letztendlich schon seit Jahr und Tag von Bedeutung. Entsprechend wird das Thema auch in der Fachpresse und auf Tagungen schon lange aufgegriffen. Die Verbindung nach außen zu den Kunden ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Von daher sind wir im Sinne einer Optimierung stets daran interessiert, diesen Austausch mit den Kunden zu automatisieren. Eine Prozessdigitalisierung, wie sie von uns und auch den großen Logistikdienstleistern DHL, DPD oder UPS eingesetzt wird, ist hierbei von großem Nutzen. Als kleiner Mittelständler sind wir in diesem Zusammenhang schon sehr gut aufgestellt und gehen mit der Erneuerung unserer Telematik noch einen Schritt weiter.

Was ist durch Digitalisierung und Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen möglich, was vorher nicht möglich war?

Als erstes lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen, machen sie transparenter und können sie viel besser steuern. Durch das Auswerten der immensen Datenmengen erhalten wir sehr viele Informationen, die wir zur internen Prozessoptimierung und dadurch zur Effizienzsteigerung einsetzen können. Gleichzeitig können wir durch die Datenanalyse sehr schnell auf Kundenbedürfnisse und Trends reagieren.

Ein zweiter großer Vorteil ist, dass wir durch das Teilen von Informationen mit unseren Kunden einen Mehrwert für diese schaffen. Viele Kunden haben zwar noch nicht die Anforderungen, jederzeit genau zu wissen, wo sich die Ware befindet, den Auftragsstatus also in Echtzeit verfolgen zu können. Aber ich bin mir sicher, dass solche Anforderungen in ein paar Jahren Standard sein werden, etwa in der Automobilindustrie. Durch unsere frühzeitigen Investitionen in diesen Bereichen werden wir zum Zeitpunkt X dann bereits einen wertvollen Erfahrungsschatz und Wissensvorsprung haben.

Was waren und sind die größten Herausforderungen bei der Implementierung von Industrie 4.0? Wie haben Sie diese gemeistert?

Die größte Herausforderung bestand darin, einen passenden IT-Partner zu finden, der unsere Ideen umsetzen kann. Dazu haben wir uns auf Messen, bei Verbandstreffen und dergleichen informiert und sind letztlich bei einem ERP-Hersteller fündig geworden. Leider gab es damals noch keine Einrichtungen wie das Kompetenzzentrum für den Mittelstand. Das hätte uns damals sicherlich geholfen.

Eine zweite Herausforderung war es, die Mitarbeiter von Sinn und Nutzen des ERP-Systems und des Telematikeinsatzes zu überzeugen. Schließlich müssen die Mitarbeiter das ganze Projekt mittragen und umsetzen. Hier haben wir entsprechende Gespräche geführt und auch die Angst vor dem „gläsernen Fahrer“ nehmen können. Mittlerweile möchten die Fahrer auf die Telematik gar nicht mehr verzichten.

Welchen Tipp geben Sie Unternehmern, die das Thema Industrie 4.0 angehen und in ihrem Betrieb umsetzen möchten?

Wichtig ist es, Netzwerke zu potenziellen IT-Dienstleistern aufzubauen. Denn insbesondere als kleines oder mittleres Unternehmen braucht man hier Partner, die einen beim Digitalisierungsprozess unterstützen und die passende Technik zur Verfügung stellen. Ich denke, dass Akteure wie die IHK, die Plattform Industrie 4.0 oder das Kompetenzzentrum für den Mittelstand gute Vermittler von solchen Kontakten sein können.

Darüber hinaus gebe ich den Ratschlag, keine Angst vor Digitalisierung und Industrie 4.0 zu haben, sondern Projekte beherzt anzugehen. Überlegen Sie, welche kleinen Schritte bereits zu großem Nutzen führen und setzen Sie diese fokussiert um. Beziehen Sie dabei die Mitarbeiter ein und nutzen Sie auch externe Beratungs- und Unterstützungsangebote. Grundsätzlich gilt: Informieren, informieren, informieren! Sie müssen als Geschäftsführer auf dem neuesten Stand darüber sein, was technisch möglich ist. Besuchen Sie dazu auch Messen und schauen sich entsprechende Produkte an.

Welche Rahmenbedingungen müssen sich Ihrer Ansicht nach ändern, damit Digitalisierung und Industrie 4.0 noch erfolgreicher wird?

Die ganz großen Themen sind Datensicherheit und Datenstandards. Die benötigen wir, damit wir uns noch breiter und intensiver mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette vernetzen und austauschen können. Aktuell kocht jeder noch sein eigenes Süppchen, da die Standards eben fehlen.

Ein zweiter Punkt betrifft den Aspekt der Ausbildung. Wir brauchen eine Initiative zur Bildung 4.0. Und zwar für alle Berufsgruppen. Schon in der Schule muss der Umgang mit Informationstechnologien intensiv erlernt und in der Ausbildung dann je nach Berufsfeld vertieft werden. In unserem Unternehmen legen wir im Praxisteil der Ausbildung bereits den Fokus darauf. Und unsere Führungskräfte qualifizieren wir entsprechend weiter.

Zu guter Letzt bedarf es natürlich einer digitalen Infrastruktur. In Monheim am Rhein sind wir diesbezüglich schon sehr gut aufgestellt, aber Digitalisierung und Industrie 4.0 können nur zum Erfolg führen, wenn diese Infrastruktur flächendeckend in Deutschland und Europa existiert.

Herr Hilgers, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen nicht nur bei der Implementierung des neuen Telematiksystems viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Viele neue Einblicke und Unterstützungsangebote für Unternehmen auf dem Regionalforum Industrie 4.0

Rund 50 Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und öffentlicher Hand sind am 7. März im Hotel am Wald der Frage nachgegangen, was Industrie 4.0 ist und wie sie sich auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen umsetzen lässt. Nach einem einleitenden Vortrag zeigten die Beispiele der Hilgers Transport GmbH (Monheim am Rhein) und der Helmut Beyers GmbH (Mönchengladbach) anschaulich den Mehrwert, den Industrie 4.0 liefern kann: von zusätzlicher Transparenz der Arbeitsschritte über bessere Grundlagen für Analysen, Simulationen des Fertigungs- bzw. Lieferprozesses und die Unterstützung von Entscheidungen bis hin zu neuen Serviceangeboten für den Kunden. Die Referenten ließen dabei auch die Herausforderungen und Hürden auf dem Weg zur Industrie 4.0 nicht außer Acht. Beiden Vorträgen war aber die Schlussfolgerung gemein, dass es besser sei, sich auf den Weg zu machen anstatt sich des Themas Industrie 4.0 zu verschließen. Denn die Potenziale und neuen Möglichkeiten seien vielfach größer als die Risiken.

Dr. Matthias Parlings vom Kompetenzzentrum für den Mittelstand formulierte in seinem Vortrag drei Fragen, anhand derer Unternehmen die für sie passenden Bausteine von Industrie 4.0 identifizieren können: Was erzeugt Kundennutzen? Was erschließt Kostenvorteile? Was schafft Wettbewerbsvorsprung? – Die kostenfreien Informations- und Beratungsangebote des Kompetenzzentrums helfen bei der Beantwortung dieser Fragen ebenso wie die Angebote der Plattform Industrie 4.0.

Im Anschluss an die Vorträge und eine anregende Podiumsdiskussion nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Mittagsimbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Nicht nur deshalb war die Resonanz auf das Regionalforum Industrie 4.0 von den Beteiligten überaus positiv.

 

Terminausblick

28. März 2017, Unternehmensnachfolge im Mittelstand, 15-19 Uhr

Veranstaltungsort: Kreishandwerkerschaft Mettmann, Emil-Beerli-Straße 10, 40822 Mettmann

Stehen Sie vor der Aufgabe, die Unternehmensnachfolge zu regeln? Fragen Sie sich, wie Sie dabei Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze erhalten können? Oder sind Sie an der Übernahme eines bestehenden Unternehmens interessiert? – Hilfreiche Informationen und praktische Hilfestellungen für Ihre Vorhaben vermittelt Ihnen die Veranstaltung am 28. März. Zu den Referenten gehören Unternehmensberater, Experten für Steuerrecht sowie drei Unternehmer aus Industrie und Handwerk.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 22. März 2017 gebeten.

 

4. April 2017, Digitalisierung #konkret, 10-18 Uhr

Veranstaltungsort: STARTPLATZ Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf

Fragen Sie sich, wo Sie in Ihrem Unternehmen digitalisieren müssen? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen es gibt? Was das richtige Modell für Ihr Unternehmen ist? – Dann diskutieren Sie mit Unternehmern und Geschäftsführern aus der Region auf der Praxiskonferenz mit Erfahrungsworkshops für Mittelstand und Industrie! Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf digihub.de.

 

25. April 2017, Mehrwert CSR – Erfolgsmodell für den Mittelstand, 14.15 Uhr

Veranstaltungsort: EDUARD KRONENBERG GmbH, Kronenberg Allee 1, Technologiepark Haan, 42781 Haan

Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen und möchten sich dem Thema Corporate Social Responsibility widmen? Erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise würden Ihnen helfen, CSR in Ihrem Unternehmen zu implementieren? – Der Grundlagenworkshop Mehrwert CSR bietet Ihnen nicht nur eine theoretische Einführung in das Thema. Ein zentrales Ziel ist es, die Umsetzung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen zu verdeutlichen und Ihnen so konkrete erste Schritte aufzuzeigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7005, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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27. April 2017, Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

 

Titelstory: Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Viele Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich im Frühjahr 2016 an unserer Befragung beteiligt und uns ihre Wünsche für zusätzliche Angebote und Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung genannt. Einige dieser Anregungen haben wir bereits umgesetzt: Zusammenstellen eines Infopakets für neue Beschäftigte, Infoveranstaltungen zum Breitbandausbau und zur Digitalisierung sowie das Erstellen des MonheimPlus-Newsletters. Die dritte Ausgabe des Newsletters möchten wir nutzen, um Ihnen drei neue Angebote vorzustellen, die dieses Frühjahr an den Start gehen. Sie zielen darauf ab, die Vernetzung der Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu forcieren. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das Frühlingsfest sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

b2b-Plattform auf monheimplus.de

Ihnen geht es vermutlich ähnlich wie den meisten Unternehmen: Sie kaufen Dienstleistungen extern ein, Sie vergeben Renovierungs- oder Ausbauarbeiten an Handwerker und Baufirmen und Sie beziehen Halbzeuge, Einzelteile und Baugruppen von Lieferanten. Die neue b2b-Plattform greift den Wunsch vieler Unternehmerinnen und Unternehmer auf, bei derartigen Auftragsvergaben die lokale Wirtschaft stärker zu berücksichtigen. Auf monheimplus.de können Sie Ihre Aufträge in einen geschützten Mitgliederbereich einstellen, auf den nur Monheimer Unternehmen Zugriff haben. Außerdem können Sie hier Termine und News aus Ihrem Unternehmen posten. Probieren Sie es aus und machen Sie mit – denn Sie und die Monheimer Wirtschaft haben viel zu bieten!

Hier gelangen Sie zur b2b-Plattform, auf der Sie sich zunächst registrieren müssen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und geben nach Möglichkeit eine personenbezogene E-Mail-Adresse (z.B. vorname.nachname@unternehmen.de) an. Unternehmen mit größeren Mitarbeiterzahlen können auch mehrere Accounts und Ansprechpartner anmelden. Bei der Registrierung können Sie uns zudem mitteilen, welche Themengebiete und (Auslands‑)Märkte für Sie und Ihr Unternehmen besonders interessant sind. Wir werden Ihnen dann entsprechende Informationen zielgerichtet per E-Mail zukommen lassen.

Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail inklusive einem Link zur Verifizierung des Accounts. Um den Zugang zur b2b-Plattform ausschließlich Monheimer Unternehmen zu ermöglichen, werden wir anschließend Ihren Account aktivieren.

Auf der b2b-Plattform können Sie Ausschreibungen, Termine und News anderer Monheimer Unternehmen einsehen, sich diese merken und dem Autor eines Beitrags eine Nachricht senden – wenn Sie sich etwa auf eine Ausschreibung bewerben möchten. Über eine Schaltfläche können Sie zudem eigene Ausschreibungen, Termine und News erstellen. Auch hier gilt: Wir prüfen Ihre Beiträge vor Veröffentlichung, damit die b2b-Plattform nicht zu Werbezwecken oder anderen nicht gewünschten Zwecken verwendet wird.

Bei Fragen zur Registrierung und zu den Funktionen der b2b-Plattform können Sie sich gerne an Herrn Dr. Christoph Hahn wenden, Tel. 02173 951-613, chahn@monheim.de.

 

1. Afterwork für die Monheimer Wirtschaft am 11. Mai

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Aus Reihen der Monheimer Unternehmerschaft wurde der Wunsch an uns herangetragen, Sie über laufende und geplante (Bau-)Projekte in Monheim am Rhein zu informieren. Auf dem ersten Afterwork im Mai präsentieren wir Ihnen daher einige Vorhaben und erläutern, wie Sie sich als lokales Unternehmen für die Ausführung bewerben können. Im anschließenden geselligen Teil des Abends mit Imbiss und Getränken freuen wir uns auf viele interessante Gespräche mit Ihnen.

Das Afterwork am 11. Mai in der Mack-Pyramide, Am Kieswerk 4, beginnt um 17 Uhr. Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 5. Mai 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork am 21. Juni

Polen gilt als wichtiges Bindeglied zwischen Ost- und Mitteleuropa. In den vergangenen Jahren konnte die polnische Wirtschaft ein durchgängig positives Wachstum verzeichnen. Zu den bedeutendsten Branchen zählen der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektrotechnik, der Energiesektor und die Lebensmittelindustrie.

Monheims Partnerstadt Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen. Zudem boomt in Danzig die Gründerszene. Hier werden im Mai 2017 auf der Technologie-Messe infoShare mehr als 5.000 Besucher und 250 start-ups erwartet.

Der „Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork“ bietet interessierten Monheimer Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit polnischen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen einer Kooperationsbörse präsentieren sich insgesamt neun Unternehmen aus Malbork. Ein detailliertes Ausstellerverzeichnis wird aktuell erstellt und wird nach Fertigstellung gerne zur Verfügung gestellt. Interessenten melden sich bitte bei Dr. Christoph Hahn, Telefon: 02173 951-613, chahn@monheim.de.

 

Terminausblick

17. & 18. Mai 2017, polis Convention – Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, 9-18 Uhr

Veranstaltungsort: Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Die polis Convention ist auf dem besten Weg, sich neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland zu etablieren. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. Im Mai präsentieren sich über 150 Aussteller aus Städten, Kommunen sowie der Immobilienwirtschaft – und mit den Niederlanden erstmals auch ein internationaler Partner. Begleitet wird die Messe wie gewohnt von einem Kongressteil. Dieser widmet sich 2017 den Themen „Stadt & Region“, „Stadt & Bildung“, „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie wollen wir arbeiten?“

Die Stadt Monheim am Rhein ist gemeinsam mit dem Kreis Mettmann auf der polis Convention vertreten. Sie finden uns am Messestand A.08.1. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

23. Mai 2017, Wirtschaftsforum Frankreich, 15-17 Uhr

Veranstaltungsort: JENOPTIK Robot GmbH, Opladener Straße 202, 40789 Monheim am Rhein

Frankreich verfügt im europäischen und globalen Vergleich nach wie vor über eine der stärksten Volkswirtschaften. Aktuell boomt die Gründerszene und ebnet den Weg in eine vielversprechende Zukunft, insbesondere im Großraum Paris.

Auf dem „Wirtschaftsforum Frankreich“ werden neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch Unterstützungen für Investitionen in Frankreich thematisiert. Außerdem bekommen interessierte Unternehmen aus erster Hand wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten zu französischen Partnern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Monheims Partnerstadt Bourg-la-Reine, die nur fünf Kilometer von Paris entfernt liegt. Der Bürgermeister von Bourg-la-Reine wird Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen aufzeigen und steht als Ansprechpartner und Vermittler zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Um Anmeldung wird daher bis zum 16. Mai 2017 gebeten.

 

26.-28. Mai 2017, Stadtfest „Einmal Weltall und zurück“

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Das diesjährige Stadtfest entführt die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Einmal Weltraum und zurück“ in ferne Galaxien. Planetarium, Astronautentrainingscamp, Mondlandung, Planetenlandschaft sind nur einige der Attraktionen, auf die sich die Gäste freuen können.

Traditionell startet das Stadtfest am Freitag mit dem Gänseliesellauf,  der die Läufer an der Bühne Krischerstraße vorbeiführt. Am Samstag lockt zudem der Gänselieselmarkt, ein weit über den Stadtrand hinaus bekannter Trödelmarkt, zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Alle Stände sind bereits restlos ausgebucht. Der Stadtfest-Sonntag ist verkaufsoffen und steht im Zeichen der Stadtwette und der Vereinsmeile.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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9. Juni 2017, Monheim am Rhein investiert weiter in bessere Verkehrsanbindung

 

Titelstory: Monheim am Rhein investiert weiter in eine bessere Verkehrsanbindung

Die vierte Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters widmet sich dem Thema Verkehr in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir aktuelle Maßnahmen zur Verbesserung der Anbindung an die Autobahnen, neue Busverbindungen für Berufspendler sowie einen Blick in die Zukunft als Smart City Monheim 4.0. Ein Interview mit der JENOPTIK Robot GmbH zeigt zudem, wie Verkehrsüberwachung der allgemeinen Sicherheit dienen kann. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 1. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

Optimierung der Busverbindungen für Berufspendler

Die Bahnen der Stadt Monheim haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Änderungen an ihrem Liniennetz vorgenommen. Ein zentrales Ziel dabei war es, die Anschlüsse für die Berufstätigen zu optimieren, die täglich zur Arbeit nach Monheim pendeln:

  • Die Linie SB78 ist besonders für Beschäftigte interessant, die im Baumberger Süden und Monheimer Norden arbeiten. Die Busse fahren vom S-Bahnhof Langenfeld-Berghausen über die Berghausener Straße, die Konrad-Zuse-Straße, die Ecolab-Allee, die Baumberger Chaussee und die Niederstraße zum Gewerbegebiet Rheinpark. Die Linie SB78 fährt von montags bis freitags tagsüber im 20-Minuten-Takt. Der Fahrplan ist dabei sowohl auf die S-Bahn von und nach Köln als auch auf die Verbindungen von und nach Düsseldorf abgestimmt.
  • Die Linie SB79 optimiert die Anbindung für Beschäftigte im Bayer-Landwirtschaftszentrum und dem Creative Campus. Der Schnellbus ist speziell auf die Arbeitszeiten in den Unternehmen ausgerichtet und verkehrt von montags bis freitags zwischen 6 und 19 Uhr im 20-Minuten-Takt. Dabei ist der Fahrplan morgens auf die S-Bahn von Köln und abends auf die S-Bahn nach Köln zurück ausgerichtet. Gleichzeitig werden auch die Züge von und nach Düsseldorf ohne lange Umsteigezeiten erreicht.
  • Beschäftigte in Baumberg und dem Gewerbegebiet Rheinpark profitieren zudem von Sondereinsatzbussen der Linie 789. Sie verkehren zwischen dem S-Bahnhof Düsseldorf-Hellerhof und dem Rheinpark und garantieren morgens zwischen 6.56 und 8.16 Uhr einen Anschluss im 10-Minuten-Takt. Das Zusatzangebot ist vor allem für Pendler vorteilhaft, die mit dem Regionalexpress aus Richtung Ruhrgebiet kommen und in Düsseldorf-Benrath in die S-Bahn umsteigen. Bei Ausstieg in Düsseldorf-Hellerhof sind sie durch den Einsatz der Sonderbusse in nur zwölf Minuten im Gewerbegebiet Rheinpark.

Eine Übersicht mit den wichtigsten Busverbindungen für Berufspendler finden Sie hier.

 

Verbesserte Anbindung an die Autobahnen

Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Berghausener Straße realisiert: So wurde die Ampelschaltung optimiert und die Anschlussstelle Richrath baulich erweitert. Seitdem hat sich der Verkehrsfluss merklich verbessert.

Auch die Situation auf der Opladener Straße bleibt im Fokus der Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung hat ein Ingenieurbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, in der Möglichkeiten ausgearbeitet werden sollen um die Verkehrskapazitäten auf der Opladener Straße zu erhöhen. Erste Vorschläge will das Ingenieurbüro im Sommer der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen.

Ab Herbst widmet sich die Stadt Monheim am Rhein zudem in mehreren Etappen einer optimierten Autobahnanbindung des Monheimer Südens. Ziel ist es, eine gleichwertige „dritte Stadtzufahrt“ zu schaffen. Dazu wird zunächst an der Zufahrt zum Kreuz Monheim-Süd ein Kreisverkehr entstehen. Die Einmündung in die Hitdorfer Straße ist aktuell schlecht einsehbar, zudem verzögert die Stopp-Regelung ein rasches Abfließen des Verkehrs und führt mitunter zu Rückstau auf der A 59 und der A 542. Durch den Bau des Kreisverkehrs wird diese Situation entzerrt. Darüber hinaus sorgt das bessere Sichtfeld im Kreisverkehr für eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Ab 2018 baut die Stadt mit der „Nord-Süd-Spange“ eine neue Anbindung von der Autobahn an das Berliner Viertel. Eine ca. 800 m lange Stichstraße von der Alfred-Nobel-Straße zum mona mare schafft für viele Bewohner des Monheimer Südens eine attraktive neue Verbindung für Fahrten Richtung Leverkusen und Köln. Gleichzeitig dient die „Nord-Süd-Spange“ der Erschließung weiterer Kitas in der Nähe des mona mare sowie eines zusätzlichen Gewerbegebiets. Eine Abbildung zur geplanten Lage der „Nord-Süd-Spange“ finden Sie hier.

 

Intelligentes Parkraum- und Verkehrsmanagement in der Smart City Monheim 4.0

Mit der Verlegung des flächendeckenden Glasfasernetzes durch die MEGA verfügt Monheim am Rhein über eine einzigartige Infrastruktur. Diese dient als Grundlage, damit sich die Stadt in den kommenden Jahren zur Smart City Monheim 4.0 entwickeln kann. Für den Bereich Verkehr sind bereits erste Projekte angestoßen.

Der diesen Herbst neu gestaltete Parkplatz an der Klappertorstraße in Baumberg wird mit Sensoren ausgestattet, die für jeden Stellplatz registrieren, ob dieser verfügbar oder belegt ist. Die gleiche Technik wird im kommenden Jahr auch auf dem Parkplatz am Rathaus und am Berliner Ring installiert. Parallel dazu werden im Stadtgebiet Displays aufgestellt, die in Echtzeit über die Verfügbarkeit von Stellplätzen informieren und somit die Parkplatzsuche vereinfachen. Diese Informationen sollen auch mobil über das Smartphone abrufbar sein.

Ein weiteres Vorhaben steht im direkten Zusammenhang mit dem Umbau der ehemaligen Shell-Abfüllhalle an der Rheinpromenade zur geplanten neuen Stadthalle: Um die Besucherverkehre effizient steuern zu können, wird ein intelligentes Verkehrsleitsystem aufgebaut. Es unterstützt die Besucherinnen und Besucher beispielsweise bei der reibungslosen An- und Abreise. Die Stadt prüft derzeit in Zusammenarbeit mit T-Systems technische Lösungen zum Erfassen und Steuern der Verkehrsflüsse.

 

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes, selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt."

Bernhard Dohmann und Michael Wendlik von der JENOPTIK Robot GmbH erläutern im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung mögliche Veränderungen im Bereich der Verkehrsüberwachung.

Herr Dohmann, Sie leiten die Sparte Verkehrssicherheit der JENOPTIK Robot GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Dohmann: Die JENOPTIK Robot GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition im Rheinland zurück. Ab 1934 hat die Otto Berning & Co. Kleinbildkameras produziert, die sogenannten Robot-Kameras. Nach und nach hat sich das Unternehmen im Bereich der Fertigung von Überwachungssystemen spezialisiert, zum Beispiel für Banken oder die Verkehrsüberwachung. Seit 1999 sind wir eine 100-prozentige Tochter der JENOPTIK AG. Mit unseren knapp 300 Beschäftigten am Standort Monheim am Rhein entwickeln, produzieren und vertreiben wir Systeme rund um den Straßenverkehr: Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen sowie Anlagen zur automatisierten Kennzeichenerfassung und zur Lkw-Mautkontrolle. Wir unterstützen in Deutschland und auch international die öffentlichen Träger der Verkehrsüberwachung, indem wir die Technik zur Verfügung stellen und umfassende Serviceleistungen anbieten.

Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion in Deutschland in puncto Verkehrssicherheit? Was unterscheidet den Standort von anderen Ländern?

Wendlik: Die Vereinten Nationen haben für die Jahre zwischen 2011 und 2020 das „Jahrzehnt der Verkehrssicherheit“ ausgerufen. Die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ist auch hierzulande eine wichtige Aufgabe, denn die Zahl der Unfälle nimmt weiter zu und hat 2016 einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht. Zu den Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit erhöhen, gehören die klassischen „Blitzer“ bei Verstößen gegen Tempolimits oder rote Ampelsignale. Aber auch Displays, die dem Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit anzeigen, entfalten Wirkung. Denn wenn bei überhöhtem Tempo das rote, traurige Smiley auf dem Display erscheint, reduzieren die meisten ihre Geschwindigkeit.

Es sind aber auch andere Modelle der Verkehrsüberwachung möglich. In anderen Ländern vertreiben wir zum Beispiel Anlagen zur sogenannten Abschnittskontrolle oder Section Control. Hier wird die durchschnittliche Geschwindigkeit in einem bestimmten Streckenabschnitt gemessen. Dazu wird das Kennzeichen am Beginn des Abschnitts erfasst und mit einem Zeitstempel versehen. Beim Verlassen des Abschnitts wird dann das durchschnittliche Tempo ermittelt und im Falle eines Überschreitens ein Verfahren eingeleitet. Derartige Anlagen können beispielsweise in Baustellenbereichen, auf Brücken oder in Tunneln eingesetzt Tempoverstöße verhindern und somit die Sicherheit, etwa der Bauarbeiter, erhöhen. Allerdings sind solche Anlagen in Deutschland noch nicht zugelassen. Die JENOPTIK Robot hat aktuell in Deutschland als einziger Hersteller eine Pilotanlage dieses Typs in Niedersachsen im Einsatz, die in den nächsten Monaten eine PTB Zulassung [Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Anm. d. Verf.] erhalten soll.

Welche weiteren Entwicklungen sind in diesem Bereich denkbar - vorausgesetzt, sie sind mit dem Datenschutz in Einklang zu bringen?

Dohmann: In England vertreiben wir beispielsweise Kameratechnik, mit der der Straßenraum mitunter flächendeckend beobachtet wird. Diesbezüglich besteht in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf, da solche Verfahren hier nur an markanten Punkten zum Einsatz kommen. Die Technik hilft aber bei polizeilichen Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität, gegen Auto- oder Wohnungseinbrüche. Über Algorithmen können Muster der Verkehrsteilnehmer erkannt und damit auf mögliche Tatverdächtige geschlossen werden. Die Behörden verwenden die Daten zur Aufklärung von solchen „alltäglichen“ Delikten bis hin zur Terrorfahndung.

US-amerikanische Konzerne wie Tesla, Apple und Alphabet aber auch deutsche Automobilhersteller wollen bald selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. Werden dadurch Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungssysteme obsolet?

Dohmann: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt. Von daher würde eine komplette Umstellung auf selbstfahrende Autos unser Kerngeschäft sicherlich gefährden. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, zumal auch die deutschen Automobilhersteller im Bereich autonomes Fahren schon sehr gut aufgestellt sind. Ich denke, dass sich diese Technik, sobald sie marktreif ist, sukzessive durchsetzen wird.

Wie reagiert die JENOPTIK Robot GmbH auf diese Veränderungen?

Dohmann: Meiner Einschätzung nach wird es sicherlich noch 10 bis 15 Jahre dauern, ehe selbstfahrende Autos den Fahrzeugbestand dominieren. Nichtsdestotrotz stellen wir uns als JENOPTIK Robot schon heute darauf ein und versuchen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dazu zählt einmal der diskutierte Bereich der Sicherheitstechnik. Das ist global betrachtet ein sehr spannendes Thema, in dem viel Bewegung ist. Ein weiteres interessantes Geschäftsfeld ist der Bereich von Mautsystemen. Auch hier sind wir bereits aktiv, etwa als Systemlieferant für die Lkw-Mautkontrolle auf deutschen Bundesstraßen. Und nicht zuletzt ist es unser Bestreben, die Transformation vom Produkthersteller zum Lösungsanbieter weiter voranzutreiben. Der Kunde fragt heutzutage nicht mehr Technik oder Hardware nach, sondern erwartet Lösungen. Diese basieren bei uns auf Daten. Also wollen wir mehr und mehr zum Datenlieferanten oder -manager werden. Eine hochspannende Frage für alle digitalen Geschäftsmodelle ist, wem die erhobenen Daten gehören. Diese Frage ist heute bei den Daten, die Smartphones oder auch moderne Automobile erzeugen, noch nicht endgültig geklärt. Wir als JENOPTIK Robot werden uns dieser Herausforderung stellen und Antworten finden.

Herr Dohmann, Herr Wendlik, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Dohmann/Wendlik: Auch wir danken für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Unternehmen vernetzen sich auf dem 1. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein im Mai zum 1. Monheimer Afterwork in die Mack-Pyramide eingeladen.

In seinem Vortrag präsentierte Bürgermeister Daniel Zimmermann den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmen aktuelle und geplante Projekte aus den Bereichen Smart City, Hoch- und Tiefbau sowie Wirtschaftsförderung. Außerdem gab er wertvolle Tipps, wie sich lokale Unternehmen um die Ausführung städtischer Baumaßnahmen bemühen können.

Im Anschluss tauschten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer, Bürgermeister und Wirtschaftsförderer bei Imbiss und Cocktails aus und knüpften neue Kontakte. Dabei waren sich alle schnell einig, dass die Veranstaltungsreihe zeitnah mit dem 2. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

Die Wirtschaftsförderung lädt daher alle lokalen Unternehmen zum 2. Monheimer Afterwork am 6. Juli 2017 um 18 Uhr ein. Gastgeber ist die NEUKO GmbH, Niederstraße 9.

 

Terminausblick

21. Juni 2017, Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein Malbork, 16 Uhr

Veranstaltungsort: Haus Rheinblick Ott, Rheinuferstraße 8, 40789 Monheim am Rhein

Ihr Unternehmen ist bereits auf dem polnischen Markt aktiv? Planen Sie neue Geschäftstätigkeiten in Polen? Oder möchten Sie Produkte und Dienstleistungen aus Polen beziehen? – Dann kommen Sie zum Wirtschaftsdialog am 21. Juni. Denn hier stellen sich neun Unternehmen aus Monheims Partnerstadt Malbork auf einer Kooperationsbörse vor. Und Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 13. Juni 2017 gebeten.

 

22. Juni 2017, Workshop "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf", 15-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Zukunftswerkstatt Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 9, 40210 Düsseldorf

Übernehmen Beschäftigte in Ihrem Unternehmen die Pflege von Familienangehörigen? Fragen Sie sich, wie Sie diese dabei unterstützen können? Und welche Vorteile haben Sie als kleines oder mittleres Unternehmen davon? – Antworten auf diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshop. Diskutieren Sie mit, nehmen Sie praxisnahe Impulse mit und tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen aus der Region aus!

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

27. Juni 2017, Open Innovation FOR YOU!, 9-15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Sonnendeck, Niederkasseler Deich 285, 40547 Düsseldorf

Open Innovation Events zeichnen sich durch die praktische Open Innovation Arbeit an Ihren Ideen und Ihrem Unternehmen aus. Sie vereinen Networking, Expertise und aktive, praktische Arbeit in einer lockeren und kreativen Atmosphäre.

Die Veranstaltung im Sonnendeck Düsseldorf bietet eine Informationsplattform für Unternehmen, Start-Ups, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft. Dabei wird es zusätzlich zu drei parallel ablaufenden Workshop-Sessions entspanntes Networking in sommerlicher Grill-Atmosphäre geben.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? – Dann melden Sie sich schnell an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

6. Juli 2017, 2. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: NEUKO GmbH, Niederstraße 9, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 2. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! - Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 30. Juni 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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14. Juli 2017, Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

 

Titelstory: Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

Im Mittelpunkt der fünften Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters steht die Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir städtebauliche Vorhaben und das städtische WiFi-Portal zur Unterstützung der lokalen Händler, Gastronomen und Dienstleister. Zudem stellt sich der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. in einem Interview als Interessenvertretung für Monheimer Gewerbetreibende vor. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 2. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Beschäftigten erholsame Sommerferien. Der nächste MonheimPlus-Newsletter wird im September erscheinen.

 

Stadtrat beschließt „Masterplan Innenstadt“

In seiner Sitzung am 12. Juli hat der Monheimer Stadtrat den „Masterplan Innenstadt“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund der aktuell eher uneinheitlichen baulich-räumlichen Struktur der Monheimer Innenstadt stellt der Masterplan eine klare Vision dar, die als Leitfaden der Stadtentwicklung der kommenden Jahre herangezogen werden kann. Alle Einzelmaßnahmen heute und in Zukunft sollen sich an dieser Vision messen lassen.

Der Masterplan Innenstadt umfasst die Teilbereiche Stadtzentrum/Einzelhandel, Verbindungen/Wege sowie Nachverdichtung/Wohnen. Für das Stadtzentrum formuliert er das Ziel, den Einzelhandel zu beleben und die Funktionsmischung zu fördern. Dabei gewinnen angesichts des Strukturwandels im Einzelhandel der Erlebniseinkauf in der Innenstadt und damit die Einkaufsatmosphäre an Bedeutung. Um die Kernfunktion der Monheimer Innenstadt dauerhaft zu erhalten, ist es somit wichtig, das Einkaufen in Zukunft noch stärker im Kontext des Freizeitwerts der Innenstadt zu betrachten. In diesem Zusammenhang wird unter anderem empfohlen, den Fokus auf die Gestaltung hochwertiger identifikationsstiftender Räume und Plätze zu legen.

Eines der nächsten Projekte, das in der Monheimer Innenstadt umgesetzt wird, ist die Neugestaltung der Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz. Der Masterplan sieht diese Flächen als eine wertvolle Komplementärfunktion zum zentralen Rathausplatz, zum Rathauscenter und zum Monheimer Tor. Dabei kann die Fußgängerzone zum Beispiel eine wichtige Funktion in den Bereichen Freizeit und Gastronomie übernehmen und so das Einkaufserlebnis fördern. Ein zentraler Baustein ist dabei auch das geplante Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße.

Der gesamte Masterplan Innenstadt mit weiteren Zielvorstellungen zum Einzelhandel, aber auch zu den anderen Teilbereichen steht auf monheim.de zum Download bereit.

 

Bürgerworkshop sammelt zahlreiche Ideen zur Aufwertung der Heinestraße

Die Stadt Monheim am Rhein beabsichtigt, die zentrale Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz ab 2018 neu zu gestalten. Mit dem Ziel, die Belange der lokalen Bevölkerung und Gewerbetreibenden bei den Planungen integrieren zu können, hatte Bürgermeister Daniel Zimmermann für den 8. Juni 2017 zu einem Workshop eingeladen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Planungsgruppe MVM aus Aachen ausgerichtet. Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich im Rathaus, um ihre Vorstellungen und Ideen zur Heinestraße einzubringen, zu diskutieren und zu konkretisieren. Bereits beim Eintreffen hatten sie die Gelegenheit, ihre Gedanken und Eindrücke zur derzeitigen Situation auf grünen und roten Karten festzuhalten.

Anschließend machten sich die auf drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein aktuelles Bild von der Heinestraße. Zurück im Rathaus widmeten sich die Gruppen ihren eigenen Zielvorstellungen für die Heinestraße. Dabei wurde angeregt diskutiert, welche Ziele zu setzen sind und welche Maßnahmen geeignet wären, um eine positive Entwicklung in den Schwerpunktbereichen einzuleiten. Die Arbeitsgruppen konnten zahlreiche Ideen und Impulse entwickeln, die in der weiteren Entwurfsarbeit für die Straße Berücksichtigung finden werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich unter anderem neue Cafés und Restaurants mit Außengastronomie, das Erhöhen der Aufenthaltsqualität durch eine stärkere Begrünung und neue Sitzgelegenheiten sowie eine Aufwertung der Unterführung am Berliner Ring. Zudem sollten in Verbindung mit dem geplanten neuen Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße auch neue Spielmöglichkeiten für Kinder errichtet werden.

Zum Abschluss des Bürgerworkshops bedankten sich Bürgermeister Zimmermann und die Planungsgruppe MWM für die rege Teilnahme und engagierte Mitarbeit. Stadtverwaltung und Planungsbüro betonten, dass die Ergebnisse einen wertvollen Beitrag für die weitere Ausgestaltung der Planungsarbeit an der Fußgängerzone Heinestraße leisten und in die Ausarbeitung verschiedener Umgestaltungsvarianten einfließen werden. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt stehen auf monheim.de zum Download bereit.

Die verschiedenen Umgestaltungsvarianten werden am 30.08.17 um 18 Uhr im Ratssaal im Rahmen eines Bürgerforums präsentiert und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

 

Städtisches WiFi-Portal – Die digitale Heimat des lokalen Handels

In Monheim am Rhein wird zurzeit nicht nur ein zukunftsfähiges Glasfasernetz flächendeckend ausgebaut, auch das kostenlose WLAN soll bis Ende 2018 im gesamten Stadtgebiet verfügbar sein. Schon heute sind die zentralen Einkaufsstraßen in beiden Stadtteilen bestens vernetzt. Den direkten Zugang in das freie WLAN der Stadt bildet das städtische WiFi-Portal. Allen Nutzerinnen und Nutzern, die mit ihren Smartphones, Tablets oder Laptops über einen der bereits heute mehr als 30 superschnellen Hotspots der Stadt kostenfrei ins Internet starten, öffnet sich das Portal automatisch, direkt bei der Einwahl.

Neben Informationen zu Veranstaltungen und Services der Stadt ist das WiFi-Portal die kostenlose und gebündelte digitale „Heimat“ der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister. Hier finden Kunden Informationen und aktuelle Angebote zu den Themenfeldern Einkaufen, Gastronomie und Dienstleistung.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie Ihren Eintrag zur Erhöhung Ihres Bekanntheitsgrades, zur Gewinnung von Neukunden, als Informationskanal zu Lage und Öffnungszeiten oder auch zur Einstellung von aktuellen Angeboten! Hier geht es direkt zur Anbieter-Registrierung. Der Anmeldeprozess ist dabei sehr einfach und nutzerfreundlich gestaltet. Und: Das gesamte Angebot ist komplett kostenlos und ohne Vertragsbindung. Hinzu kommt, dass Gewerbetreibenden, die ihr Unternehmen im WiFi-Portal präsentieren, mit ihrem Unternehmensprofil zukünftig auch auf der städtischen Homepage und damit außerhalb der Hotspots und vom heimischen PC aus präsentiert werden. Dies erhöht nicht nur die Reichweite, sondern verbessert auch die Auffindbarkeit über Google. Es gibt also keinen Grund nicht mit dabei zu sein… Die Stadt empfiehlt für eine gelungene Darstellung lediglich, sich für Bild- und Texterstellung die professionelle Hilfe von gekonnten Schreibern sowie Fotografen einzuholen. Entsprechende Marketing-Angebote sind von der städtischen Wirtschaftsförderung im Portal bereitgestellt. Fragen rund um das WiFi-Portal beantwortet Citymanagerin Petra Mackenbrock, vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung, unter Telefon 02173 951-628 oder per E-Mail.

 

„Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen.“

Dirk Fleschenberg vom Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. gibt im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung Einblicke in die Vereinsarbeit und benennt die Herausforderungen und Chancen für den Einzelhandel.

Herr Fleschenberg, Sie sind im Vorstand des Treffpunkt Monheim am Rhein e.V.: Beschreiben Sie kurz die Historie des Vereins und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. wurde im September 1977 gegründet. Zu dieser Zeit entschlossen sich sieben Geschäftsleute aus Alt-Monheim, die Interessen des lokalen Handels, Handwerks, Gewerbes und der lokalen Industrie zu bündeln und gemeinsam zu vertreten. Das erklärte Ziel dabei ist die Stärkung der Standorte Monheim und Baumberg und die Bindung der Kaufkraft. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert der Verein in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung traditionsreiche Feste und die ergänzenden verkaufsoffenen Sonntage. Diese sind das Frühlings- und das Stadtfest, der Martins- und der Weihnachtsmarkt. Mit diesen und anderen Aktivitäten wollen wir den Bekanntheitsgrad der Mitgliedsunternehmen steigern und die Bevölkerung von den Vorteilen des lokalen Handels überzeugen. Abgerundet wird die Vereinstätigkeit durch Informations- und Themenabende für Mitglieder und interessierte Unternehmen. Diese eignen sich auch hervorragend zur Netzwerkarbeit und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Im September feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen. Dazu planen wir für alle Mitglieder ein Grillfest, das am 30. September stattfinden soll. Ich freue mich heute schon auf das Event und lade alle interessierten Monheimerinnen und Monheimer dazu ein.

An wen richtet sich der Verein? Was sind die Vorteile einer Mitgliedschaft?

Der Treffpunkt richtet sich prinzipiell an alle Gewerbetreibenden und Freiberufler in Monheim am Rhein, aber auch an Vereine und andere Organisationen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Vereinsstruktur: Unter den knapp 80 Mitgliedern sind sowohl Produktionsbetriebe und Handwerker als auch Dienstleister, Vereine, Gastronomen und viele Einzelhändler. Sie profitieren alle von den vielfältigen Stärken der einzelnen Mitglieder. Sucht jemand beispielsweise Hilfe bei der Gestaltung einer neuen Webseite, so findet er im Treffpunkt kompetente Anbieter. Egal wer uns kontaktiert, egal mit welchem Anliegen, wir können eigentlich immer einen Tipp geben, an welches andere Vereinsmitglied man sich wenden kann.

Ein weiterer Vorteil für Vereinsmitglieder ist, dass diese über unsere Homepage Werbemaßnahmen schalten können. Und die Mitglieder können über den Verein natürlich auch aktiv die Entwicklung des Standorts Monheim am Rhein mitgestalten. Diesbezüglich freuen wir uns immer über neue Ideen und Anregungen. Und zwar nicht nur von Vereinsmitgliedern. Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen und stoßen bei uns auf offene Ohren.

Wie können sich interessierte Monheimerinnen und Monheimer mit dem Treffpunkt in Verbindung setzen? Was kostet eine Vereinsmitgliedschaft?

Über unsere Homepage kann man sich ein Antragsformular zur Mitgliedschaft zusenden lassen. Der Beitrag liegt aktuell bei 26 Euro pro Monat. Darüber hinaus ist der Treffpunkt bei Facebook aktiv. Und natürlich kann man mich auch direkt kontaktieren: telefonisch unter 02173 3948330 oder per E-Mail.

Lassen Sie uns noch einen Blick in die Zukunft des Einzelhandels in Monheim am Rhein werfen: Wo liegen Ihrer Einschätzung nach die größten Herausforderungen für die lokalen Händler? Sind die Einzelhändler in Monheim am Rhein dafür gewappnet?

Die größte Herausforderung ist ganz klar der online-Handel. Dieser lockt mit sehr günstigen Preisen und fordert uns damit heraus. Denn der Kunde will – und das ist durchaus nachvollziehbar – auch im Geschäft nur diese Preise bezahlen. Das können wir aber nicht leisten, weil wir uns vor Ort engagieren und dadurch weitere Ausgaben haben: Wir bilden Fachkräfte aus, wir organisieren Feste, wir engagieren uns im Verein. Zudem können wir mit unserem Service punkten. Diese Vorteile müssen wir herausarbeiten und den Kunden vermitteln. Dann ist dieser auch bereit, höhere Preise zu zahlen – wobei diese vielfach gar nicht mehr viel höher sind als im Internet. Und bei Büchern beispielsweise gibt es die Buchpreisbindung: Ein Buch hat im Geschäft genau den gleichen Preis wie im Internet.

Weitere Punkte, die uns beschäftigen, sind die Themen Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten und Neuansiedlungen. Wir müssen es als Händler schaffen, in den zentralen Einkaufsbereichen einheitliche Öffnungszeiten zu garantieren. Es kann nicht sein, dass der Kunde im Geschäft A bis 18 Uhr, im Geschäft B bis 14 Uhr und im Geschäft C bis 21 Uhr einkaufen kann. Das gibt ihm keine Sicherheit. – Beim Thema Parken sind wir auf einem guten Weg. Ich möchte auch noch einmal ein großes Lob an die Stadtverwaltung für das Markieren der Stellplätze mit blauen Bändern aussprechen. Das ist eine große Hilfe für die Kunden. – Wenn ich mir die Einzelhandelsstruktur vor Ort anschaue, muss ich sagen, dass wir es gemeinsam mit der Stadt schaffen müssen, das Angebot zu erweitern. Wir brauchen mehr Läden mit Gütern des täglichen Bedarfs, um den Kunden ein vollständiges Sortiment anbieten zu können.

Insgesamt denke ich aber, dass die Voraussetzungen in Monheim am Rhein gut sind und kontinuierlich besser werden: Die Stadt boomt. Der Kunde kann nicht nur einkaufen, sondern anschließend in der Altstadt ins Café oder in die Kneipe gehen und im Landschaftspark Rheinbogen entspannen. Das WiFi-Portal stellt bei alldem die Brücke in die digitale Welt dar. – Gemeinsam müssen wir diese Voraussetzungen nutzen und mit unternehmerischem Engagement und langem Atem alles dafür tun, den Kunden auch in Zukunft vor Ort glücklich zu machen.

Herr Fleschenberg ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen und dem Treffpunkt für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Fünf Unternehmen präsentieren sich auf dem 2. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein Anfang Juli zum 2. Monheimer Afterwork eingeladen. Gastgeber des Abends war die Firma NEUKO GmbH.

Fünf Monheimer Unternehmen hatten die Gelegenheit, Ihre Tätigkeiten den Gästen vorzustellen. Die Kurzpräsentationen der Dachdeckerei NEUKO, der Druckerei InDemand Printing, der Praxis für Energetische Heilkunst, der Unternehmensberatung Dr. Frisch Consulting sowie des Rohstoffhändlers WeChemGo haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und spannend die lokale Wirtschaft ist. Auf der b2b-Plattform MonheimPlus stehen die Präsentationen als pdf-Datei zum Download bereit.

Im Anschluss an die Kurzvorträge tauschten sich die Gäste bei Grillwürstchen, Getränken und einer lockeren Runde Golf aus und knüpften neue Kontakte. Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien mit dem 3. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

 

Terminausblick

6. September 2017, RAPID-Konferenz – Schnell und effizient zu neuen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen, 8-18 Uhr

Veranstaltungsort: Flughafen Mönchengladbach, Hugo Junkers Hangar, Flughafenstraße 101, 41066 Mönchengladbach

Ihr Unternehmen hat den Finger am Puls der Zeit? Sie sehen die Digitalisierung der Wirtschaft als Chance für Ihr Unternehmen? Sie suchen nach Möglichkeiten, neue Geschäftsideen schnell und effizient zu testen? – Dann kommen Sie am 6. September zur interaktiv gestalteten RAPID-Konferenz am Flughafen Mönchengladbach. Rapid Design und Rapid Prototyping bezeichnen den schnellen Entwurf, die schnelle Umsetzung und das schnelle Testen von Prozess-, Produkt und Geschäftskonzepten. Die Konferenz schafft dazu die inhaltlichen Grundlagen und vertieft diese mit Hilfe spannender Praxisbeispiele renommierter Unternehmen. Im Business Model Camp werden Sie in den schnellen Entwurf und den kritischen Test neuer Geschäftsmodelle eingeführt, im World Café diskutieren Sie in wechselnden Gesprächsrunden die unterschiedlichen Praxiserfahrungen von Unternehmen und Start-ups. Das gemeinsame Ziel: zufriedenere Kunden, niedrigere Kosten, reduzierte Risiken und verbesserte Wettbewerbschancen.

Beschleunigen Sie Ihren Geschäftserfolg – Erlernen Sie Rapid Design und Rapid Prototyping in Theorie und Praxis! Detaillierte Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter digihub.de.

 

6. September 2017, CSR-Netzwerkabend "Ecodesign formt Unternehmen nachhaltig", 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Grohe AG, Feldmühleplatz 15, 40545 Düsseldorf

Weltweit werden die Ressourcen knapper. Damit wird nachhaltiges Handeln nicht nur aus ökologischer Sicht überlebenswichtig, sondern auch aus wirtschaftlicher. Die Unternehmensberaterin Bianca Seidel stellt in ihrem Vortrag das Konzept des Ecodesigns als einen Lösungsansatz vor: Ecodesign hinterfragt den gesamten Geschäftsbereich, um Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Systeme und Infrastrukturen maximal nachhaltig zu gestalten. Wer Ecodesign frühzeitig für sich als Management-Prinzip entdeckt, gestaltet die lebenswerte Welt von morgen und sichert sich bereits heute Wettbewerbsvorteile.

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, die neuen Einblicke zu diskutieren und Kontakte zu pflegen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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1. September 2017, Personalbindung

Titelstory: Personalbindung

Die Arbeitsagenturen haben diesen Sommer ein Allzeithoch der gemeldeten offenen Stellen registriert. Die wirtschaftlich gute Lage spiegelt sich damit immer mehr auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Allerdings stellt diese Situation viele Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen: Vermehrt wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hoffnung auf eine bessere Stelle den Arbeitgeber. Der alte Arbeitgeber jedoch findet mitunter nicht sofort eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter, weshalb die Stelle für eine gewisse Zeit unbesetzt bleibt. Ein effektives Mittel, um die Personalfluktuation und die damit verbundenen Probleme zu minimieren, ist der Einsatz von Maßnahmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei steht keinesfalls nur die Entlohnung im Mittelpunkt. Vielmehr gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Beschäftigten auch ohne Lohnerhöhung langfristig von sich als Arbeitgeber überzeugen können:

  • Flexible Arbeitszeitmodelle spielen eine zentrale Rolle bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Folglich erkundigen sich viele Fachkräfte schon bei der Bewerbung über die entsprechenden Möglichkeiten im Unternehmen. Je nach Unternehmensgröße und Branche eignen sich unterschiedliche Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Gleitzeit, Arbeitszeitkonten, Vertrauensarbeitszeit, Jobsharing, Telearbeit bzw. Home-Office. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) in Köln hat eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen der einzelnen Modelle zusammengestellt und nennt Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen. Zusätzlich bietet das KOFA Checklisten zum kostenfreien Download an, mit denen Unternehmerinnen und Unternehmer leicht abschätzen können, ob ein Arbeitszeitmodell zum eigenen Unternehmen passt.
    Für interessierte kleine und mittelständische Unternehmen bietet das CSR-Kompetenzzentrum am 21. November 2017 einen Workshop rund um das Thema flexible Arbeitszeitgestaltung an. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen definiert sich nicht nur über flexible Arbeitszeitmodelle. Besonders Beschäftigte, die (kleine) Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben, wissen weitere Angebote zu schätzen. Hierunter fallen etwa eine aktive Gestaltung der Elternzeit, steuerfreie Zuschüsse zur Kinderbetreuung, Kooperationsvereinbarungen mit lokalen Pflegeanbietern oder haushaltsnahen Dienstleistern (z.B. Wäscheservice, Fahrservice), Unterstützung bei der Inanspruchnahme von (Familien-)Pflegezeit sowie die Sicherheit, mit der (neuen) Situation nicht alleine gelassen zu werden. Sowohl das KOFA in Köln als auch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf in Düsseldorf stellen wertvolle Informationen, Checklisten und Tipps zur Umsetzungen bereit.
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement fördert und erhält die Gesundheit und das Wohlergehen von Beschäftigten und Unternehmen. Neben Maßnahmen zum Arbeitsschutz umfasst es das betriebliche Eingliederungsmanagement und die betriebliche Gesundheitsförderung. Das Eingliederungsmanagement beinhaltet etwa die Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder den Aufgaben-/Tätigkeitswechsel nach besonderen Ereignissen wie einem Unfall oder einer Krankheit. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt auf Verhaltensänderungen im Arbeitsalltag: Ein wöchentlich bereitgestellter Obstkorb, kleine Meetings an Stehtischen anstatt im Sitzen, Rauchfreiheit, das Nutzen von Treppen anstelle von Aufzügen, eine Betriebssportgemeinschaft oder die individuelle Förderung von Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert über Einstiegstipps, mögliche Partner bei der Gesundheitsförderung und steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers. Darüber hinaus gibt es mit dem Programm unternehmensWert:Mensch und der Potentialberatung NRW zwei regionale Fördermaßnahmen für kleine und mittelgroße Unternehmen, die jeweils eine kostenfreie Erstberatung anbieten.
  • Auch die betriebliche Weiterbildung wird von einer Mehrheit von Unternehmen angeboten, um die Motivation, Arbeitszufriedenheit und Bindung von Beschäftigten zu erhöhen. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Zusätzlich zu rein arbeitgeberfinanzierten Angeboten gibt es eine Reihe von geförderten Bildungsmaßnahmen. Die Agentur für Arbeit richtet sich mit dem Programm Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer/innen in Unternehmen (WeGebAU) vor allem an kleine und mittelgroße Unternehmen und übernimmt zwischen 50 und 100 Prozent der Kosten. Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium fördert mit dem Bildungsscheck NRW die Weiterbildung von Beschäftigten und Berufsrückkehrenden. Der Bildungsscheck NRW kann von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Anspruch genommen werden und bezuschusst 50 Prozent (max. 500 Euro) der Weiterbildungskosten. Eine Übersicht mit weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
    Alle Monheimer Unternehmen können sich auch beim 3. Monheimer Afterwork am 12. Oktober 2017 zum Thema Mitarbeiterqualifikation informieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Terminausblick

5. Oktober 2017, Frauen-Wirtschaftsforum Düsseldorf, 8.30-13 Uhr

Veranstaltungsort: IHK zu Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und IHK zu Düsseldorf laden zum mittlerweile fünften Frauen-Wirtschaftsforum nach Düsseldorf ein. Hier wird sich wieder alles um das Thema Wirtschaftsfaktor Frau drehen. Hauptrednerin ist Carola Gräfin von Schmettow, Vorstandsvorsitzende bei HSBC Trinkaus, Mutter von fünf Kindern, Mathematikerin und eine der wenigen Frauen mit Führungsposition in der deutschen Finanzbranche. In ihrem Vortrag erzählt sie, wie es ihr gelang, sich bis an die Spitze eines internationalen Finanzkonzerns hinaufzuarbeiten. Workshops und Seminare sowie eine Infobörse runden das Angebot an dem Vormittag ab. Die Veranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen, an Frauen in Führungspositionen und Frauen, die eine solche anstreben, sowie an Gründerinnen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Internetpräsenz der IHK zu Düsseldorf.

 

12. Oktober 2017, 3. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: AFUM Akademie für Unternehmensmanagement, Rheinpromenade 3, 40789 Monheim am Rhein

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein zum 3. Monheimer Afterwork, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Folgende Akteure werden Angebote, Fördermöglichkeiten und Erfahrungen zum Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ präsentieren:

  • AFUM Akademie für Unternehmensmanagement
  • Agentur für Arbeit Hilden
  • Volkshochschule Monheim am Rhein
  • Hamm Energietechnische Anlagen GmbH

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 6. Oktober 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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13. Oktober 2017, Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

 

Titelstory: Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

Neue Bauvorhaben in den Gewerbegebieten Rheinpark und Ecolab-Allee

Im Rheinpark hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr dynamische Entwicklung beobachten lassen. Am Fuß des Monbergs hat die Firma Kadans Real Estate aus Aachen allein im  vergangenen Jahr Büroflächen für ca. 300 Beschäftigte geschaffen. Dank der starken Nachfrage sind die beiden im Dezember 2016 fertiggestellten Gebäude bereits seit einigen Monaten vollvermietet. - Aktuell gibt es direkt am Rheinufer rege Bautätigkeiten:

Hier entstehen ein Hotel sowie Flächen für Gastronomie, Büros und den Sportpark Monheim. Im kommenden Frühjahr öffnet das Drei-Sterne-Superior-Hotel der Marke „Comfort“ seine Türen. Übernachtungen für die Zeit nach dem 1. April 2018 können bereits gebucht werden.

Auch entlang der sogenannten Wasserachse stehen die Baukräne derzeit selten still. Die Baufirma Goldbeck errichtet ein Bürogebäude für ca. 120 Beschäftigte, die hier ab Frühjahr 2018 ihren Arbeitsplatz haben sollen. Parallel dazu führen Stadt und Stadtentwicklungsgesellschaft Gespräche mit zwei Projektentwicklern, die auf den noch unbebauten Grundstücken weitere Gebäude realisieren möchten. Dort könnten bis ins Jahr 2020 Büros für weitere 1.000 Beschäftigte entstehen.

Auch die Flächen zwischen Monberg und Daimlerstraße sind bereits größtenteils veräußert. Das Logistikunternehmen Hammesfahr plant hier eine Betriebserweiterung. Die noch verbleibenden Flächen sind für die Errichtung eines Parkhauses vorgesehen, das im Zusammenhang mit dem Bau der Stadthalle entstehen soll.

Eine ähnliche Dynamik entfaltet derzeit die Entwicklung an der Ecolab-Allee. Die Flächen im Süden der Firma Ecolab wurden im September an einen Softwareentwickler veräußert. Dieser plant dort im Frühjahr 2018 mit dem Neubau seiner Unternehmenszentrale zu beginnen. Gleichzeitig konzipiert ein Entwickler ein Bürogebäude für das noch verbleibende 3.000 qm große Grundstück neben dem Ecolab-Parkplatz.

Die hohe Nachfrage am Standort Monheim am Rhein führt dazu, dass nach jetzigem Planungsstand in den beiden Gewerbegebieten keine Flächen mehr verfügbar sind.

 

Creative Campus / UCB und Menk-Werke stehen kurz vor der Vermarktung

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von städtischen Grundstücken intensiviert die Stadt Monheim am Rhein ihre Bemühungen, neue Gewerbegebiete zu erschließen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt eine gut 10.000 qm große Fläche von der Firma Menk erworben.

Auf dem Areal soll unter anderem eine Moschee für die marokkanisch-islamische Gemeinde entstehen. Die verbleibenden ca. 5.500 qm sollen in einen attraktiven Bürostandort entwickelt werden, der insbesondere mit seinem guten Anschluss an die A 59 und die S-Bahn punkten kann. Die Vermarktung dieser Flächen wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 beginnen.

Im Süden des Monheimer Stadtgebiets steht die Stadt kurz vor dem Erwerb der Flächen und Gebäude von UCB. Das insgesamt knapp 120.000 qm große Areal bietet Potenzial für neue Büro- und Laborgebäude. Dabei sollen insbesondere Unternehmen der Biowissenschaften angesprochen werden, die von der direkten Nachbarschaft zu UCB Pharma, zum Bayer-Standort Monheim sowie zu mehreren Start-ups aus der LifeScience-Branche profitieren können. Die Vernetzung dieser Unternehmen soll durch die Weiterentwicklung des Creative Campus gefördert werden. Ziel ist ein zukunftsfähiger, in die Rheinlandschaft eingebundener Büro- und Forschungsstandort mit attraktiver Anbindung und hoher Qualität für die Beschäftigten. Die Vermarktung von Baugrundstücken und bestehenden Büro- und Laborflächen soll im Frühjahr 2018 beginnen.

 

Stadt Monheim am Rhein wirbt auf der Immobilienmesse EXPO REAL

Anfang Oktober hat sich die internationale Immobilienbranche zur jährlich stattfindenden EXPO REAL in München versammelt. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten hat Monheim am Rhein damit zu den mehr als 1.900 Ausstellern gezählt, die aus 35 Ländern stammen.

Die dreitägige Immobilienmesse bietet stets eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die bayerische Landeshauptstadt. Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben auf der EXPO REAL zahlreiche Gespräche geführt und die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Gespräche haben in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus / UCB sowie die Entwicklung der Monheimer Innenstadt gestanden.

 

"Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zusehends."

Patrick Schneider von der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH aus Monheim am Rhein erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung aktuelle Trends in der Gestaltung von Büroimmobilien.

Herr Schneider, Sie sind Geschäftsführer der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Mit meinen Partnern Rolf Lauer und Matthias Hundgeburth habe ich das Unternehmen Anfang 2016 gegründet. Wir haben zuvor lange Zeit gemeinsam für die HOCHTIEF Projektentwicklung in Düsseldorf gearbeitet. Im Jahr 2015 ist bei uns die Idee gereift, dass wir uns selbstständig machen möchten. Unser erstes Projekt, die Fertigstellung der neuen Unternehmenszentrale für die Brenntag AG in Essen, haben wir inzwischen erfolgreich an den Endinvestor und den Mieter übergeben.

Wir arbeiten heute als klassischer Projektentwickler mit Schwerpunkten in den Bereichen Geschosswohnungsbau, Büroimmobilien, Hotelprojekte und soziale Immobilien, wie zum Beispiel Pflegeheimen. Dabei entwickeln und steuern wir Vorhaben ab einem Volumen von ca. 5 Millionen Euro, konzipieren gemeinsam mit Architekten die Immobilien und lassen diese anschließend für den Investor bauen. Räumlich konzentrieren wir uns auf Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Warum haben Sie sich für den Standort Monheim am Rhein entschieden?

Das ausschlaggebende Kriterium für Monheim am Rhein war die gute Erreichbarkeit des Standorts. Meine Partner und ich wohnen in Grevenbroich, Solingen und Dortmund. Für uns liegt Monheim am Rhein also ziemlich zentral. Gleichzeitig erreichen wir von hier aus dank der guten Verkehrsanbindung unsere Baustellen schnell, auf denen wir einen Großteil unserer Arbeitszeit verbringen.

Weitere Faktoren waren, dass die Mieten im Unterschied zu Düsseldorf günstig sind und wir hier im Gewerbegebiet Rheinpark gleichzeitig eine repräsentative Lage haben. Das ist in unserer Branche wichtig, da gerade zu Beginn einer Projektentwicklung immer wieder Gespräche mit dem Kunden stattfinden. Und da bildet der Standort wirklich eine gute Adresse.

Welche aktuellen Trends gibt es bei der Entwicklung von Büroimmobilien?

Seit einigen Jahren beobachten wir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kunden immer stärker in den Fokus rücken. Früher war es vereinfacht gesagt so, dass die Kosten- und damit die Flächenoptimierung höchste Priorität hatte. Ob damit auch ein ansprechender Arbeitsplatz geschaffen wurde, war im Prinzip zweitrangig. Mittlerweile ändert sich diese Sicht: Ein attraktives Arbeitsumfeld wird in vielen Branchen gezielt als Mittel zur Gewinnung von Beschäftigten eingesetzt. Arbeitsplätze werden wieder großzügiger gestaltet, ergänzend gibt es Flächen für Kommunikation, Entspannung und letzten Endes Freizeit. Das reicht vom Kicker oder Billiardtisch bis zum eigenen Fitnessstudio etwa am Vodafone-Campus in Düsseldorf. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt hier zusehends.

Ein weiterer Trend ist, dass Investoren ihre Anlagestrategie ändern. Früher haben viele Investoren nur fertige Immobilien erworben. Heute steigen sie schon viel früher ein, teilweise sogar vor dem ersten Spatenstich. Sie verfahren nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Sie wollen sich frühzeitig eine Immobilie sichern und können diese dann mitgestalten, wodurch sich die spezifischen Vermarktungsmöglichkeiten optimieren lassen. Dieses Vorgehen wird sicherlich auch durch das niedrige Zinsniveau und dem daraus resultierenden Anlagedruck begünstigt. Meiner Einschätzung nach gehen die Investoren dabei aber keinesfalls blauäugig vor, sondern investieren nur bei stimmigen Konzepten, mit Augenmaß und hohen Eigenkapitalquoten. Dies erschwert glücklicherweise das Bilden von Spekulationsblasen.

Immer wieder wird in den Medien von Gebäuden berichtet, die vollständig aus dem 3-D-Drucker stammen. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Inwiefern werden in Zukunft neue Baumaterialien zum Einsatz kommen?

Derartige Verfahren sind die jüngste Etappe in einer grundsätzlichen Entwicklung, die man mit den Worten „Weg vom Bauen, hin zum Montieren“ beschreiben könnte. Auf Baustellen wird immer weniger gebaut, stattdessen werden vorgefertigte Bauteile montiert. Dadurch ist eine höhere Qualität möglich, da in einer Werkshalle unter perfekten Bedingungen optimal produziert werden kann. Das bekommen Sie auf einer Baustelle so nie hin. Durch den 3-D-Druck könnte sich in diesem Prozess nun vor allem die zeitliche Komponente verändern. Gleichzeitig rückt das Thema 3-D-Druck auch die grundsätzliche Frage nach der Materialität von Bauteilen wieder in den Fokus, was ich sehr spannend finde. Ich denke, dass hier losgelöst vom 3-D-Druck vor allem Holz oder Hybride aus Holz und Beton vielversprechende Materialien sind. Mit ihnen lässt sich eine deutlich bessere Energiebilanz für Gebäude erreichen, was in Zeiten von Klimawandel und Wärmewende ein wichtiges Argument ist. Holz ist auch deshalb interessant, weil mit dessen Verwendung eine Trennung unterschiedlicher Materialien verbunden ist. Diese Materialtrennung erleichtert insbesondere den Rückbau von Gebäuden und das Recycling. Aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik, da in NRW für den Einsatz von Holz in Gebäuden über drei Geschosse erst die rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa in den Landesbauordnungen, geschaffen werden müssten.

Herr Schneider, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Feierliche Einweihung des Schiffsanlegers

Am 28. September war es endlich so weit: Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann durchschnitten gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt. Gut 350 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf das freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der neanderlandSTEIG war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“, versprach der Bürgermeister.

Unternehmen, die mit ihrer Belegschaft eine Rheinschifffahrt machen möchten, können für Betriebsausflüge, Firmenfeiern und andere Anlässe über eine Reederei ihrer Wahl eine entsprechende Tour buchen und den Monheimer Anleger nutzen.

 

Weiterbildung von Beschäftigten stand im Fokus des 3. Monheimer Afterworks

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die städtische Wirtschaftsförderung Mitte Oktober zum 3. Monheimer Afterwork rund um das Thema „Mitarbeiterqualifizierung“ in die Akademie für Unternehmensmanagement eingeladen.

Gastgeber Dr. Hubert Schäfer stellte das Studien- und Weiterbildungsangebot der Akademie vor, das insbesondere auch lokalen Unternehmen offensteht. Dagmar Keuenhof (Volkshochschule Monheim am Rhein) und Michael Altieri (Agentur für Arbeit, Hilden) präsentierten anschließend verschiedene Maßnahmen und Förderprogramme zur Mitarbeiterqualifizierung. Die konkreten Beispiele von Benjamin Kicklitz (Hamm Energietechnische Anlagen GmbH) zeigten eindrucksvoll, wie Unternehmen mit wenig Aufwand ihre Belegschaft fördern können. Alle Vortragenden waren sich einig, dass die Weiterbildung von Beschäftigten ein wichtiger Baustein ist, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Im Anschluss tauschten sich die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Imbiss und Getränken aus und knüpften neue Kontakte.

 

Terminausblick

8. November 2017, Digitale Transformation für den Mittelstand, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Bayer-Standort Monheim, Alfred-Nobel-Straße 50, 40789 Monheim am Rhein

Stellen Sie sich in Ihrem Unternehmen auch die Frage, ob Sie für die digitale Zukunft bereit sind? Suchen Sie ein einfaches und effektives Mittel, mit dem Sie diese Frage beantworten können? – Dann sollten Sie an der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ teilnehmen. Denn mit dem von der UNITY AG vorgestellten „Readiness Check Digitalisierung“ können Sie abschätzen, wie fit Ihr Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit Ihr Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Vorträge von Bayer CropScience und FRINGS INFORMATIC SOLUTIONS, die Ihnen Anregungen präsentieren, wie Sie sich für die digitale Zukunft rüsten können. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, VR-Brillen auszuprobieren und auf einem Rundgang den Bayer-Standort Monheim kennenzulernen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

 

21. November 2017, Workshop „Flexible Arbeitszeitgestaltung als Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte“, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Konferenzzentrum am Luisenplatz, Luisenstraße 111b, 47799 Krefeld

Spüren Sie in Ihrem Unternehmen auch den Wettbewerb um Fachkräfte? Spielen Sie mit dem Gedanken, Beschäftigte und BewerberInnen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen langfristig an sich zu binden? – Dann kommen Sie zum CSR-Workshop und lernen vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung kennen. Außerdem thematisiert die Referentin die allgemeinen Rahmenbedingungen und gibt Tipps zur Arbeitsorganisation, zur Führung und zur Mitarbeitergesundheit. Ziel ist es, das eigene Arbeitszeitmodell kritisch zu prüfen und gegebenenfalls zu modifizieren. Gemeinsam mit den anderen Workshop-TeilnehmerInnen diskutieren Sie außerdem Maßnahmen zur Steigerung von Produktivität, Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

1. Dezember 2017 - 8. Januar 2018, Monheimer Sternenzauber

Veranstaltungsort: Rathausplatz 2, 40789 Monheim am Rhein

Planen Sie bereits Ihre diesjährige Weihnachtsfeier? Wie wäre es mit einer Runde Schlittschuhlaufen oder einem spannenden Wettbewerb im Eisstockschießen? – Denn für alle Winterliebhaber kommt auch in diesem Jahr wieder unsere Eislaufbahn vor das Monheimer Rathaus. Für Ihre Firmenfeier können Sie die Eisbahn in den Abendstunden exklusiv buchen. Und für das leibliche Wohl sorgt die gemütliche Almhütte direkt neben der Eisbahn. Sie können hier entweder einzelne Tische in der Alm buchen – oder ab 20 Personen, beziehungsweise einem festgelegtem Mindestumsatz, direkt die ganze Hütte für bis zu 70 Personen!

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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15. Dezember 2017, Monheim am Rhein – besonders dynamisch

 

Titelstory: Monheim am Rhein – besonders dynamisch

Wirtschaftsentwicklung und Haushaltslage

Die wirtschaftliche Entwicklung in Monheim am Rhein ist auch 2017 von einer positiven Dynamik gekennzeichnet. Wie in den Vorjahren ist sowohl die Zahl der Gewerbeanmeldungen als auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter angestiegen. Monheimer Unternehmen beschäftigten Mitte 2017 knapp 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Noch vor fünf Jahren lag dieser Wert bei unter 11.000.

Von der stabilen wirtschaftlichen Lage profitiert auch der städtische Haushalt. Aus der Gewerbesteuer rechnet die Stadt für das laufende Jahr mit Einnahmen in Höhe von ca. 260 Millionen Euro. Für 2018 sind gar 290 Millionen Euro geplant, bei einem Gesamtergebnis von rund 40 Millionen Euro.

 

Die Stadtlandschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter

Im ausklingenden Jahr 2017 haben Bau und Fertigstellung zahlreicher Projekte das städtische Erscheinungsbild weiter verändert. Insbesondere entlang des Rheins bricht Monheim am Rhein zu neuen Ufern auf: Mit dem Rheinpark Carree Monheim II und dem Monberg Office wurden zu Jahresbeginn ca. 7.500 qm Büroflächen geschaffen. Im September wurde der Schiffsanleger feierlich eingeweiht, an dem nun Fahrgast- und Hotelschiffe mit einer Länge von bis zu 135 Metern festmachen können. Lokale Unternehmen haben hier die einmalige Möglichkeit, zu einem Betriebsausflug auf dem Rhein aufbrechen zu können. Direkt nebenan befindet sich der Bau des „Comfort“-Hotels auf der Zielgeraden. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. Und auch der Bau der Rheinkiesel am sogenannten Stadteingang hat mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Die Stadt Monheim am Rhein hat in diesem Jahr zudem wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung  gestellt. Mit dem Erwerb der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle wurde die Grundlage geschaffen, um diese zu einer Stadt- und Veranstaltungshalle umzubauen. Dank des geplanten Ankaufs des Creative Campus von UCB im Monheimer Süden werden in den nächsten Jahren zusätzliche hochwertige Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Hier soll mit neuen Firmenansiedlungen der Branchenschwerpunkt im Bereich Pharma- und Biotechnologie weiter gestärkt werden. Mit dem unmittelbar bevorstehenden Erwerb von Rathauscenter I und II sowie des Einkaufszentrums Am Holzweg möchte die Stadt zudem Impulse zur Attraktivität der Innenstadtbereiche und zur Sicherung des lokalen Einzelhandels setzen.

In der Folge der zu erwarteten Entwicklungen ist mit einem gesteigerten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Verkehrsfluss auf der Opladener Straße soll daher optimiert werden. In diesem Zusammenhang sollen ab 2020 unter anderem die Autobahnanschlussstelle Monheim ausgebaut sowie zusätzliche Fahrstreifen auf der Opladener Straße eingerichtet werden. Ziel ist es, die Verzögerungen in Folge der Ampelschaltungen erheblich zu reduzieren. Gleichzeitig wird ab Ende 2018 das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr massiv ausgeweitet. Die Bahnen der Stadt Monheim werden 17 neue Busse anschaffen und damit in den Hauptverkehrszeiten den Bahnhof Langenfeld im 5-Minuten-Takt anbinden. Ab 2019 folgt zudem die Einrichtung neuer Schnellbuslinien mit direkten Verbindungen zu den RRX-Haltepunkten Düsseldorf-Benrath und Leverkusen.

 

Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Auf Wunsch vieler Monheimer Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung 2017 eine Reihe neuer Angebote geschaffen. Dazu zählen unter anderem der MonheimPlus-Newsletter sowie das Monheimer Afterwork für alle Unternehmerinnen und Unternehmer. Beim ersten Afterwork stellte Bürgermeister Daniel Zimmermann im Mai aktuelle und geplante Vorhaben von Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sowie das Projekt Smart City Monheim am Rhein vor. Beim Treffen im Juli präsentierten sich fünf lokale Unternehmen und im Oktober stand das Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ im Mittelpunkt. Das nächste Monheimer Afterwork wird am 1. Februar 2018, 18-20 Uhr, stattfinden. Dann werden wieder fünf Monheimer Gewerbetreibende die Möglichkeit haben, sich der lokalen Unternehmerschaft zu präsentieren.

Für die Monheimer Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Handwerker wurde im November das Digitale Schaufenster gestartet. Hier können Sie sich kostenfrei präsentieren und Ihre Angebote und Waren vermarkten. Zudem bietet die online-Plattform die Möglichkeit, Waren direkt an den Endkunden zu verkaufen. Über die städtische Homepage gelangen Sie zur Registrierung, um das eigene Unternehmen im Digitalen Schaufenster zu präsentieren.

Bereits im April ging die b2b-Plattform MonheimPlus an den Start. Auf dem digitalen Schwarzen Brett können alle Monheimer Unternehmen News, Termine und Ausschreibungen platzieren und miteinander in Kontakt treten. Auch die städtische Wirtschaftsförderung informiert hier über Termine und städtische Ausschreibungen. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wurde die b2b-Plattform um ein Mitgliederverzeichnis ergänzt. In Form eines Adventskalenders wird bis Weihnachten jeden Tag ein anderes Mitglied vorgestellt und der Unternehmensdatenbank hinzugefügt. Die Aktion wird auch im neuen Jahr solange fortgesetzt, bis das Mitgliederverzeichnis vollständig ist.

 

Veranstaltungsrückblick

Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“

Rund 50 Unternehmensvertreter aus der Region haben sich am 8. November am Bayer-Standort Monheim mit der Frage beschäftigt, ob sie für die digitale Zukunft bereit sind. Die Veranstaltung war Auftakt zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“, die von der Stadt Monheim am Rhein, den Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann sowie der IHK zu Düsseldorf ausgerichtet wird.

In seinem einleitenden Vortrag demonstrierte Utz Klages von Bayer Digital Farming eindrucksvoll, welcher Nutzen mit dem Einsatz digitaler Prozesse in der Landwirtschaft verbunden ist. Dank modernster Techniken ist es heute beispielsweise möglich, Pflanzenschutzmittel zentimetergenau auf erkrankte Pflanzen aufzubringen anstatt wie früher das gesamt Feld zu besprühen. – Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein enormer Fortschritt.

Anschließend stellten Christian Grotebrune und Tobias Reich von der UNITY AG mögliche Schritte auf dem Weg in die digitale Unternehmenszukunft vor. Eine Methode, um das Thema Digitalisierung offensiv anzugehen, ist der Readiness Check Digitalisierung. Mit diesem anwendungsbezogenen Test können Unternehmer ermitteln, wie fit das eigene Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit das Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

In seinen mitreißenden und anschaulichen Ausführungen gab Christian Sohn von der Hildener Frings Informatic Solutions GmbH Einblicke in die digitalen Marketing- und Verkaufsaktivitäten des Unternehmens. Allen Zuhörern machte er deutlich, dass dies kein Hexenwerk sei und gleichzeitig einen enormen Wettbewerbs- und Wissensvorteil mit sich bringe. Durch die Auswertung von Kunden- und Systemdaten lassen sich teure Marketingaktionen vermeiden und Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Sie sich für neue Produkte interessieren. Denn jedes Produkt habe eine mittlere Lebensdauer, die sich relativ genau bestimmen lässt. Kontaktiert man den Käufer des Produkts in etwa bei Ablauf dieser Zeitspanne, nimmt er diese Kontaktaufnahme stärker wahr als zu einem anderen Zeitpunkt. Ein Ansatz, der sich auf nahezu jede Branche und jedes Produkt bzw. jede Dienstleistung übertragen lässt.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem gab es einen geführten Rundgang über das Bayer-Gelände.

Die Veranstaltungsreihe wird am 22. Februar 2018 bei der Firma Paul von der Bank GmbH in Hilden fortgesetzt. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Themen Robotik und Automatisierung liegen. Eine entsprechende Einladung folgt.

 

Terminausblick

30. Januar 2018, CSR Netzwerkabend „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Alnamic AG, Habichtweg 1, 41468 Neuss

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind Megatrends und betreffen alle Unternehmen. Wie können Unternehmen heutzutage verantwortungsvoll auf diese Veränderungen reagieren? Warum und wie ist Digitalisierung sinnvoll? Was bedeutet diese Veränderung für den Arbeitsplatz? Welchen Nutzen haben Unternehmen und wann ist der richtige Zeitpunkt? – Die Veranstaltung zeigt konkrete Wege, wie sich CSR und Digitalisierung in der Praxis von Unternehmen hervorragend miteinander verbinden lassen.

Der CSR-Netzwerkabend richtet sich ausschließlich an kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr über die Chancen und Potentiale der Digitalisierung von Unternehmens- und Serviceprozessen erfahren möchten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

22. Februar 2018, Digitale Transformation für den Mittelstand

Veranstaltungsort: Paul von der Bank GmbH, Max-Volmer-Straße 23, 40724 Hilden

Beim zweiten Treffen aus der Veranstaltungsreihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ stehen die Themen Robotik und Automatisierung im Mittelpunkt. Dazu wird es Impulsvorträge und Praxisbeispiele lokaler Unternehmen geben.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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Immer up to Date.

News

12.01.2018
Monheimer Merkur 2018 für Harald und Christof Mikat
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrte die beiden klugen Köpfe hinter den Firmen TML Technik und TML Services.
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24.11.2017
Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.
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20.11.2017
Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.
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19.10.2017
Monheimer Haushaltsplan 2018 trägt die Handschrift von Tatkraft und Engagement
Kämmerin und Bürgermeister rechnen mit einem Plus von 25 Millionen Euro – trotz zahlreicher Investitionen und der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern.
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04.10.2017
Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein präsentiert sich im ganz großen Kreis
Beste Chancen auf erfolgreiches Wachstum – mit attraktiven Flächen zu äußerst lukrativen Gesamtkonditionen.
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29.09.2017
Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.
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19.09.2017
Planungsgruppe präsentiert Varianten zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz
Bericht fasst Ergebnisse der zweiten Bürgerwerkstatt zusammen.
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31.08.2017
Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.
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10.07.2017
OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude
Im Rahmen des Landesprojektes lernen Jugendliche Klimaschutz vor Ort kennen.
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05.07.2017
Erfolgreicher Wirtschaftsdialog mit Unternehmerdelegation aus dem polnischen Malbork
Die 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Monheims Partnerstadt knüpften vielversprechende Kontakte mit lokalen Unternehmen und hoffen nun auf den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.
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27.06.2017
Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB soll langfristig prägend bleiben.
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14.06.2017
NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein
Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben.
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21.04.2017
BOB-Ausbildungstour zu Besuch im „Zum Vater Rhein“
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort / Gastronomiebetrieb hat noch freie Lehrstellen für Köche.
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10.04.2017
BOB-Ausbildungstour zu Besuch bei Monheims Bahnen
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort.
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27.03.2017
MEGA erhält wieder Topnoten bei Strom und Gas
Unabhängiges Institut zeichnet Monheims kommunalen Energieversorger einmal mehr aus.
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09.03.2017
BOB-Ausbildungstour startet bei Spedition Hilgers
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich im Familienbetrieb an der Edisonstraße.
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07.03.2017
Städtische Erfolgsbilanz: Eigenkapital überspringt erstmals die Halbe-Milliarde-Euro-Grenze
Jahresabschluss 2016 erbringt einen neuen Überschuss in Höhe von 77,9 Millionen Euro.
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10.02.2017
Monheim am Rhein – der Boom geht weiter
Auch der jüngste Statistische Jahresbericht belegt wieder den Aufwärtstrend.
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25.01.2017
Stadtverwaltung präsentiert sich als attraktive Arbeitgeberin im Internet.
Mit Xing-Profil sollen neue Zielgruppen angesprochen werden.
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13.01.2017
Monheimer Merkur 2017 geht an die beiden Betreiberinnen des Kreativcafés Mit Liebe
Simone Windges und Miriam Winzer wurden von Bürgermeister Daniel Zimmermann geehrt.
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15.11.2016
Stadt stellt Info-Pakete für neue Beschäftigte in Monheimer Unternehmen zur Verfügung
Hilfe bei der Findung und Bindung von guten Fachkräften – Service ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung.
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31.10.2016
Forschungs- und Innovationsreport Industrie 4.0 veröffentlicht
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund stellt eine Auswahl aktueller und lösungsorientierter Projekte vor.
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26.10.2016
Monheim am Rhein plant für den Haushalt 2017 mit einer „Schwarzen Null“ – und senkt nochmal die Gewerbesteuer
Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen sinkt auf unter 25 Prozent.
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24.10.2016
Bauarbeiten für Drei-Sterne-Superior-Hotel an der Rheinpromenade beginnen
Das Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll im Frühjahr 2018 fertig sein.
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07.10.2016
Neue Broschüre zum Thema "Digitalisierung & Industrie 4.0"
Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V. beleuchtet Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.
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Monheimer Merkur 2018 für Harald und Christof Mikat

12.01.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrte die beiden klugen Köpfe hinter den Firmen TML Technik und TML Services.

Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ ging dieses Jahr an Harald und Christof Mikat. Am Freitagabend, 12. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgern beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim am Rhein die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Geehrt wurden damit zwei Persönlichkeiten, die in ihren Unternehmen gerade erfolgreich den Generationenwechsel gemeistert haben. Mit ihrer TML Technik GmbH, zu der sie 2007 noch die TML Services gründeten, sind sie seit bald 25 Jahren in Monheim am Rhein ansässig sind – und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten kräftig gewachsen. „Mit heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen etwa 80 Prozent in Monheim am Rhein beschäftigt sind, stehen die beiden für mittelständisches Unternehmertum im besten Sinne“, lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Zusammen mit ihren Beschäftigten entwickeln und fertigen sie Maschinen, die von Monheim am Rhein in die ganze Welt verkauft werden. Sie haben Niederlassungen in Indien, China, Südafrika und der Ukraine aufgebaut.“

Gleichwohl mindere diese internationale Ausrichtung das soziale und gesellschaftliche Engagement der beiden ausgezeichneten Männer vor Ort in keiner Weise. Beide waren bei der Gründung der Monheimer „Familiengenossenschaft“ und dem Bau der von ihr betriebenen Kita „Talentschuppen“ maßgeblich beteiligt. Senior Harald Mikat ist Gründungsmitglied der Unternehmergemeinschaft Rheinpark und der Sohn und heutige Doppel-Geschäftsführer Christof Mikat engagiert sich ehrenamtlich in den Gremien der Industrie- und Handelskammer – unter anderem, indem er den Vorsitz im IHK-Regionalausschuss für Langenfeld und Monheim übernommen hat.

„Wer sich als Mittelständler in der globalisierten Welt behaupten will, muss sich spezialisieren und in der jeweiligen Nische besser sein als alle anderen“, unterstrich Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Mit ihren Spezialmaschinen für die Stahlindustrie ist es den beiden Preisträgern gelungen, solch ein spezialisiertes Marktsegment zu besetzen. Niemand sonst in der Welt baut Bagger und Bohrer, die den enormen Temperaturen in einem Stahlwerk in unmittelbarerer Nähe von Hochofenanlagen besser gewachsen sind als der in Monheim produzierte ‚Unidachs‘ oder der ‚Leonard-Ausleger‘.“

Der besondere Erfindergeist und Unternehmersinn der Preisträger sei allerdings auch deutlich geworden, als Sie zusammen mit Arne Bergmann von Jenoptik und Bert Schukat von Schukat electronik vor gut drei Jahren Monheims erste mittelständische Betriebskita eröffnet hätten, so der Bürgermeister. „Sie haben dort ein großartiges Betreuungsangebot für 50 Kinder geschaffen, dass nicht nur den Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch Monheimer Familien offensteht.“

Beide Preisträger nahmen die Auszeichnung sehr gerne entgegen und versprachen unter dem Applaus der Treffpunkt-Mitglieder, in ihrem Engagement vor Ort auch künftig nicht nachlassen zu wollen – dies gelte auch für die Kontaktpflege im Treffpunkt. Harald Mikat zeigte sich zudem begeistert über die Entwicklung, die neben dem von ihm gegründeten Unternehmen auch die Stadt seit 1993 und insbesondere in den letzten Jahren genommen habe.

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) mit den beiden Preisträger Harald und Christof Mikat sowie dem Treffpunkt-Vorstandsvorsitzenden Dirk Fleschenberg im Hintergrund. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 107

Telefon: +49 (0)2173 951-629
Telefax: +49 (0)2173 951-25-629
E-Mail: edageroth@monheim.de

Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II

24.11.2017
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.

Monheim am Rhein. In aufwändigen Verhandlungen und gestützt durch Gutachterverfahren für eine marktgerechte Preisfindung hat die Stadt in den letzten Monaten den Ankauf der beiden Monheimer Rathaus-Center-Komplexe und des Baumberger Einkaufszentrums am Holzweg vorbereitet. Mittlerweile besteht zwischen allen Beteiligten Handelseinigkeit. Demnach sollen im Januar 2018 die Einkaufscenter in beiden Stadtteilen den Besitzer wechseln. Das entscheidende Wort haben die Mitglieder des Stadtrats in ihrer letzten Jahressitzung am 20. Dezember.

Sowohl der Ankauf des Rathaus-Centers für 35 Millionen Euro von der Phoenix Development GmbH als auch der des Baumberger Einkaufszentrums für 1,6 Millionen Euro  von der Erbengemeinschaft Hunnenberg sollen durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erfolgen. In beiden Fällen bildet der Ankauf die Grundlage für im Anschluss geplante Veränderungen an den Immobilien. „Beide Einkaufszentren brauchen dringend neue Impulse durch Umbauten und Investitionen. Wir wollen die Attraktivität der Zentren durch das städtische Engagement sowohl für den Einzelhandel als auch die Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich verbessern“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Um die Chancen und Risiken eines Rathaus-Center-Kaufs im Vorfeld abwägen zu können, wurde bereits ein Architekturbüro mit Planungen beauftragt, die nun deutlich zeigen, was in Monheims Mitte möglich ist. „Die Potenziale rund um die bestehende Bausubstanz sind riesig“, so Zimmermann. Falls der Stadtrat den Plänen zugestimmt, dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer gleich auf einen doppelten Durchbruch für die Innenstadt und ein vollständiges „Rathaus-Center Reloaded“ freuen. Geplant ist, künftig alle bisherigen Innenflächen des Centers in Verkaufsflächen umzugestalten. Die heutigen kreuzungsartig angelegten Innengänge würden damit komplett wegfallen und hierdurch viel größere, zusammenhängende Flächen mit zeitgemäßen Zuschnitten entstehen – Flächen, die in Monheim am Rhein inzwischen von attraktiven Interessenten hochnachgefragt sind, die aber derzeit überhaupt nicht angeboten werden können. Im Bereich Center II, südlich des heutigen Schelmencafés, über der Tiefgarage soll das Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt werden, wobei sich die Außenfassade an den bestehenden Giebelbauten daneben orientieren wird. Oben sind im Süden und Norden begrünte Gärten auf den bislang ungenutzt als öden Steinwüsten brachliegenden Flachdächern vorgesehen – sogar mit der Option auf Außengastronomie-Angebote.

Der im wahrsten Sinne des Wortes ganz große Durchbruch für die Stadtmitte soll zudem durch gleich zwei Schneisen geschlagen werden, die den bisherigen Riegel aufbrechen sollen, den das Rathaus-Center seit Jahrzehnten für den kompletten Bereich Heinestraße und Eierplatz bildet. Demnach sollen der Eierplatz und die dortige Fußgängerzone künftig über zwei offene Wege direkt mit dem Centerbogen und dem Busbahnhof verbunden werden – ohne Türen, ohne Schwellen oder sonstige Barrieren. Eine vollständige Öffnung zu beiden Seiten hin, die den Eierplatz vom ungewollten Hinterhof tatsächlich erstmals zum zentral gelegenen Platz erheben wird. „Ein großer Wurf und ein echter Befreiungsschlag, der seine Wirkung garantiert nicht verfehlen wird“ verspricht Thomas Waters, Stadtplanungschef im Rathaus, mit Blick auf die Pläne. Und die passen perfekt in den von Sommer 2018 bis Ende 2019 bereits ohnehin avisierten und in mehreren Bürger-Workshops gemeinsam vorbereiteten Umbau der Heinestraße. Mit im Gesamtpaket, dessen Kosten auf bislang rund 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt werden, ist auch die Verlegung der heute noch den Centerbogen kreuzenden Tiefgarageneinfahrt in Richtung Berliner Ring.

Beim reinen Investment eine Nummer kleiner aber ebenfalls von enorm großer Bedeutung sind die Pläne der Stadt mit dem Baumberger Einkaufszentrum. „Auch hier ist eigentlich seit Jahren klar, dass nur über Veränderungen und Investitionen eine Ertüchtigung des Zentrums für die Zukunft erfolgen kann“, beschreibt Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung die Ausgangslage. „Und jetzt haben wir tatsächlich die Chance zum  Kauf.“ Lange warten will die Stadt auch dort nach dem angestrebten Eigentümerwechsel nicht. Längst gibt es Pläne, dass auf dem Gelände der früheren Geschwister-Scholl-Schule neben einem Drogerie- auch ein neuer Edeka-Markt als Frequenzbringer und wichtiger  Nahversorger entstehen soll. Zudem gilt es natürlich, die Fußgänger-Passage mit dem spröden Waschbeton-Charme der 70er-Jahre in ein modernes Einkaufszentrum zu verwandeln, in das die so vielen in direkter und fußläufiger Nachbarschaft wohnenden Menschen nicht nur gerne kommen, sondern im dem sie bald auch ebenso gerne länger verweilen werden.

„Mindestens für das Rathaus Center ist dann vorgesehen, dass wir künftig auch das Center-Management übernehmen werden“, verdeutlicht Bürgermeister Daniel Zimmermann, dass es neben den Bauaktivitäten auch um die kluge Schaffung eines guten Angebotsmixes gehen wird. „Ein bloßes ‚Weiter so‘ ist an keinem der beiden Standorten geplant. Wir wollen jetzt die Weichen stellen, auf denen wir in beiden Stadtteilen hinsichtlich Zentralität und Nahversorgung in eine erfolgreiche Zukunft fahren werden“, so Monheims Verwaltungschef. Deshalb werden wir dem Stadtrat den Ankauf beider Einkaufszentren vorschlagen.“ Die erste öffentliche Beratung hierzu wird am 6. Dezember im Haupt- und Finanzausschuss stattfinden. Beginn im Monheimer Ratssaal ist dann um 16 Uhr. (ts)

 

BU: Bahnbrechend! Bürgermeister Daniel Zimmermann, Stadtplanungschef Thomas Waters sowie Estelle Dageroth und Isabel Port aus der Stadtmarketing-Abteilung mit den künftigen Plänen für das Monheimer Rathaus-Center. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Citymanagement

Rathaus, Raum 109a

Telefon: +49 (0)2173 951-621
Telefax: +49 (0)2173 951-25-621
E-Mail: iport@monheim.de

Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus

20.11.2017
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.

Monheim am Rhein. Monheims Dienstleister, Gastronomie-Anbieter und Einzelhändler – das sind engagierte Frauen und Männer, mit deren gemeinschaftlichem Engagement die von allen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten lebendigen Stadtteilzentren, erleuchteten Schaufenster und täglich neuen, attraktiven Angebote in direkter Nähe zum Wohnort erst möglich werden. Sie sind die Ansprechpartner, Kümmerer und Serviceanbieter. Für die Stadt sind sie die Monheimer Lokalhelden! Jetzt liegen sie mit ihren Service-Angeboten nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt.

Am Freitag, 17. November, ist unter der Adresse www.monheimer-lokalhelden.de eine von der Stadt bereitgestellte Online-Plattform für eben diese Heldinnen und Helden livegegangen. Als konsequente Erweiterung der bisher schon für das städtische WiFi-Portal und die Homepage geschaffenen digitalen Heimat wurde hier nun auch ein Lieferservice realisiert, der das Portal weit über den bisherigen Status einer reinen Präsentationsfläche hinaushebt. „Denn erst dieses Serviceangebot macht uns tatsächlich zu Helden“, betont Dirk Fleschenberg, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Treffpunkt Monheim und mit expert Hoffmann einer der ersten Monheimer Lokalhelden, die dem neuen Lieferservice nun tatsächlich mit voller Schubkraft Tempo verleihen. Mehr noch: expert Hoffmann stellt zum Startschuss sogar die Auslieferfahrzeuge.

„Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich durch das Internet stark verändert“, weiß auch Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Wir wollen vor allem unseren vor Ort agierenden Händlerinnen und Händlern helfen, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.“ Denn an dem Wunsch nach einer lebendigen Innenstadt, mit attraktiven Geschäften und guten Service-Angeboten in direkter Nähe zum Wohnort hat sich auch mit dem neuen Konsumverhalten nichts geändert. Im Gegenteil, auch hier sind die Ansprüche eher gewachsen.

Mehrere hundert Händler, Dienstleister und Gastronomen gibt es im Stadtgebiet. Alle haben sie unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme, mit denen sie ihre Lagerbestände kontrollieren und verwalten, andere hatten hier bislang noch gar keine elektronische Unterstützung. Nun aber gilt für viele Produkte auf www.lokalhelden-monheim.de trotzdem von montags bis freitags das Versprechen: Wer bis 17 Uhr bestellt, bekommt seine Ware auf Wunsch noch am selben Tag nach Hause geliefert. Eine riesige Herausforderung – gerade auch logistisch. Um diese Herausforderung gemeinsam mit den Monheimer Lokalhelden meistern zu können, hat sich die Stadt mit der Firma Atalanda in Freilassing den nach ihrer Überzeugung kompetentesten Partner auf diesem Gebiet ins Boot geholt. Atalanda stellt die technische Plattform und dient damit unter anderem auch schon Städten wie Hamburg, Dortmund oder Wuppertal als Basis. „Diese Kompetenz und Erfahrung hat uns in den letzten Wochen bereits sehr gut getan“, betont Bürgermeister Zimmermann. Das Mitmachen bei den Monheimer Lokalhelden ist ganz einfach und für alle Gewerbetreibenden, die sich hier gerne präsentieren und damit Teil einer starken Gemeinschaft werden wollen, komplett kostenlos. Die Stadt finanziert das Gesamtprojekt mit 600.000 Euro.

„Unser Portal ist erst noch im Aufbau und wird sich jetzt in den nächsten Wochen rasant weiterentwickeln“, verspricht Citymanagerin Isabel Port. „Uns war es aber wichtig, den schnellsten unserer Heldinnen und Helden auch zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft schon das neue Lieferservice-Versprechen anbieten zu können. Weitere werden bald folgen.“

Nicht alles, was unter www.lokalhelden-monheim.de bestellt werden kann, ist Lagerware, daher gibt es zum Teil auch längere Lieferfristen. Und natürlich kann Ware ebenso online bestellt und dann persönlich in der Stadt abgeholt werden. Port: „Viele nutzen zum Start jetzt auch erstmal ‚nur‘ die deutlich verbesserten Präsentationsformen. Neben Fotos gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, Imagefilme einzustellen. Viele Gastronomen werden hier bald ihre Speisekarten hochladen können. Alles wird noch wachsen. Und vielleicht wird am Anfang auch noch nicht alles perfekt klappen.“

„Doch wir sind auf dem absolut richtigen Weg“, ist auch Dirk Fleschenberg überzeugt. „Denn nur wir können Online und Nähe in so perfekter Kombination anbieten. Das unterscheidet alle jetzt unter dem blauen ‚M‘ vereinten Monheimer Lokalhelden von der sonstigen weiten Online-Shoppingwelt. Wir zeigen Gesicht. Unsere Türen stehen auch in der realen Welt offen. Und viele Kunden aus der gesamten Region vertrauen unseren Monheimer Leistungen schon seit Jahrzehnten. Wir sind persönliche Ansprechpartner – auch und gerade dann, wenn es ums Aus- und Anprobieren geht, oder falls es später doch mal eine Reklamation gibt. Wir leisten einen hundertfachen Vor-Ort-Service, den genau hier garantiert nur wir in dieser Form erbringen können.“

Davon ist man auch im Rathaus überzeugt. „Gute Geh- und Radwege, gepflegte Straßen, attraktive Plätze mit bestmöglicher Barrierefreiheit und ein attraktives ÖPNV-Angebot, für all das können wir als Stadt im Verbund mit unseren Tochtergesellschaften sorgen“, so Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Doch dieser mit öffentlichen Mitteln bereitgestellte Rahmen wird erst durch engagierte Händler, Dienstleister und Gastronomen mit Vielfalt und Leben gefüllt.“ Die Stadt Monheim am Rhein sagt deshalb „Ja“ zur Förderung lebendiger Stadtteilzentren und zur Stärkung ihrer örtlichen Akteure im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz im World Wide Web. Zimmermann: „Wir unterstützen die Monheimer Lokalhelden über unser Wirtschaftsförderungsteam somit sehr gerne bei ihrem wichtigen Beitrag zu einer attraktiven Stadt, in der wir alle gerne leben möchten.“

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden zeigen Gesicht! Sie sind die vielen persönlichen Ansprechpartner vor Ort und liegen mit ihren Service-Angeboten jetzt nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt. Monheims große Vielfalt gibt es online gebündelt auf www.monheimer-lokalhelden.de. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

Ansprechpartner

Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 034

Telefon: +49 (0)2173 951-150
Telefax: +49 (0)2173 951-25-150
E-Mail: tspekowius@monheim.de

Monheimer Haushaltsplan 2018 trägt die Handschrift von Tatkraft und Engagement

19.10.2017
Kämmerin und Bürgermeister rechnen mit einem Plus von 25 Millionen Euro – trotz zahlreicher Investitionen und der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern.

Monheim am Rhein. Zum achten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung Monheim am Rhein auch das kommende Jahr wieder mit einem satten Haushaltplus von diesmal sogar rund 25 Millionen Euro abzuschließen. Ein Plus, das auch im Wegfall des sogenannten Kommunal-Solis begründet ist. Den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 389 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von etwa einer Million Euro werden 2018 nach heutigen Berechnungen voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von rund 365 Millionen Euro gegenüberstehen.

Auf die an diesem Mittwoch, 18. Oktober, im Rat erfolgte Einbringung des Haushalts durch Kämmerin Sabine Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann folgen in den nächsten Wochen nun die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen. Die endgültige Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2018 ist dann für die Stadtratssitzung am 20. Dezember vorgesehen.

Bevor Kämmerin Sabine Noll das neue Monheimer Zahlenwerk im Detail präsentierte, lud sie die zuhörenden Ratsleute und das Publikum im Ratssaal kurz zum Innehalten ein. „Ich möchte mit Ihnen gerne zunächst den Blick auf das richten, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren erreicht haben. Weil wir uns manchmal an dem Erreichten gar nicht mehr richtig erfreuen, sondern danach suchen, was vielleicht doch noch fehlt, und wo vielleicht noch etwas zu kritisieren ist“, hob Noll an und zählte auf: „Wir haben schicke, sanierte Einkaufsstraßen in Monheim und in Baumberg. Wir haben eine sanierte Altstadt mit auflebender Gastronomie. Wir haben eine neue Kunst- und Musikschule, einen neuen Betriebshof und bauen eine neue Feuerwache. Wir haben sanierte Kanäle und Straßen – weitestgehend ohne Schlaglöcher, wie man aus manch anderen Städten kennt. Wir haben einen Rheinpark, voll mit repräsentativen Firmen und Bürogebäuden. Wir haben sanierte, moderne und kindgerechte Spielplätze und Schulhöfe, einen Schiffsanleger, die MonChronik und hierfür bald auch noch einen Aalschokker als Fischereimuseum. Wir haben ein neues Bürgerbüro, Beitragsfreiheit für Kinder in Kitas und dem Offenen Ganztag sowie ein modernes Glasfasernetz. Und vor allem haben wir eines: Ideen! – Kurz gesagt: Wir haben eine schöne, moderne Stadt, auf die wir stolz sein können. Und nicht zu vergessen: Wir haben eine sehr leistungsfähige Verwaltung“, so Monheims Kämmerin.

Diese enorme Leistungsfähigkeit spiegelt auch der aktuelle Haushaltsplan wieder. An geplanten Investitionshighlights zählte Bürgermeister Daniel Zimmermann unter anderem allein 32,1 Millionen Euro für Monheimer Schulbauprojekte im Jahr 2018 auf. Weitere 14,5 Millionen Euro werden in den Kanal- und Straßenbau fließen. Darin sind auch echte Schmuckstücke wie die künftige Freitreppe mit Rheinblick an der Klappertorstraße in Baumberg und die optische Freilegung des Areals rund um die Marienkappelle enthalten. Über 13 Millionen Euro werden in die städtische Feuerwehr investiert – für neue Fahrzeuge, die Erneuerung der städtischen Sirenenwarnanlage und natürlich in den beginnenden Neubau der Feuerwache. Rund 7,7 Millionen Euro sollen in den Ausbau des Sojus 7 fließen, 6 Millionen Euro in den Erwerb des Creative Campus als neuer Gewerbegebietsfläche. Weitere Millionen fließen in spannende Digitalisierungskonzepte unter dem Titel „Monheim 4.0“, in den Ausbau von Sportstätten, in neue Kinderspielplätze, in Kunstobjekte für den öffentlichen Raum, weitere WLAN-Hotspots und in die Planungen für das vorgesehene Haus der Hilfsorganisationen.

„Um all diese Projekte umsetzen zu können, ist geeignetes und motiviertes Personal erforderlich“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Trotz der Vielzahl von Projekten beinhaltet der Haushaltsplanentwurf dabei lediglich einen maßvollen Anstieg um 30 Vollzeitstellen.“ Sie sollen helfen, die im Rathaus entwickelten PS tatsächlich auf die Straße zu bringen. Denn auch für die Zukunft rechnet die Stadt weiter mit einer hochdynamischen Entwicklung, flankiert von einer entsprechenden finanziellen Ausstattung. Trotz enorm erhöhter Bautätigkeit sowie immer mehr anzuschiebenden Investitionen in zahlreichen Bereichen, und damit einhergehend auch erhöhter Personalausstattung, rechnet man im Rathaus für die Jahre 2019 bis 2021 mit ähnlich hohen Haushaltsüberschüssen wie 2018.

Zimmermann „Diese Prognosezahlen dürften vor allem denjenigen den Wind aus den Segeln nehmen, die immer wieder den Zweifel streuen, wann es denn vorbei sei, mit der guten finanziellen Entwicklung der Stadt. Gerne wird der Eindruck erweckt, man müsse die weitere Entwicklung bremsen. Hinter dieser Skepsis steht die Frage nach einer vermeintlichen Stunde Null: Was passiert, wenn Gewerbesteuereinnahmen ausbleiben? Wird die Stadt Monheim am Rhein irgendwann in die Situation zurückkehren, wie wir sie noch aus dem Jahr 2010 kennen? Politikerinnen und Politiker, die solche Fragen stellen, vergessen, dass wir seit 2012 daran arbeiten, die Entwicklung der Stadt auf ein neues Niveau zu heben. Seit dieser Zeit sind 2.500 neue Arbeitsplätze entstanden. Mehr als 330 zusätzliche Gewerbebetriebe haben sich in der Stadt angesiedelt. Die Infrastruktur wird auf Vordermann gebracht. Wenn wir Schulen sanieren, mit Differenzierungs- und Inklusionsräumen ausstatten, Räume für den Ganztag, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie schaffen, dann tun wir das nicht für den Moment, sondern für die nächsten 30 bis 40 Jahre und darüber hinaus.“ Dabei seien alle Investitionen nachhaltig betonte Monheims Bürgermeister mit Blick auf neue und energiesparende Gebäude wie die städtische Kunst- und Musikschule. Auch andere Investitionen sicherten zudem den zukünftigen Wohlstand der Stadt. Als Beispiele nannte der Bürgermeister hier das Glasfasernetz und die neue Wohnungsbaugesellschaft, die künftig Mieteinnahmen erzielen wird. „Die Finanzmittel von mittlerweile rund 27 Millionen Euro für den Bau eines Glasfasernetzes machen aus der Stadt einen attraktiven und modernen Wohn- und Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig werden diese Investitionen, wie auch die in die künftige Wohnbaugesellschaft, bald eine Rendite abwerfen.“ Das Fazit des Bürgermeisters: „Monheim am Rhein kann nicht in frühere Zeiten zurückfallen. Viele der angestoßenen Entwicklungen sind unumkehrbar. Die Stadtverwaltung und ich werden daran arbeiten, auch die weiteren Entwicklungen der Stadt unumkehrbar zu machen. Jedem der fordert, es müsse eine Nummer kleiner gehen, Investitionen könnten auf später verschoben werden und man dürfe bloß kein zusätzliches Personal einstellen, sage ich: Wir tun genau das Gegenteil. Die Arbeit der Stadtverwaltung wird unter meiner Leitung niemals geprägt sein von Zauderhaftigkeit und Zukunftspessimismus, sondern von dem Wunsch, die Strategischen Ziele der Stadt zu erreichen, sowie von Tatkraft und persönlichem Engagement.“ Diese Handschrift, so Zimmermann trage auch der vorgelegte Haushaltsplan für 2018.

Dabei soll auch die Bürgerschaft entlastet werden. „Schon in der Vergangenheit haben die Bürgerinnen und Bürger von der finanziellen Stärke der Stadt Monheim am Rhein massiv profitiert“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann und nannte als Stichworte die Kitagebührenfreiheit, die Abschaffung der OGS-Gebühren, die Bezuschussung des Mittagessens in allen Kitas und Grundschulen, niedrige Steuern und Gebühren sowie die Investitionen in ein modernes Glasfasernetz, den flächendeckenden WLAN-Ausbau und den Ausbau von Servicezeiten im Rathaus. An den Rat gerichtet erklärte Zimmermann am Mittwochabend: „Heute ist es an der Zeit, den Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Entlastung zukommen zu lassen. Die Kämmerin und ich schlagen Ihnen mit der Einbringung des Haushaltsplans vor, die Hebesätze für die Grundsteuer A und B von derzeit 380 und 385 Punkten auf jeweils 360 Punkte zu senken. Von dieser Senkung werden alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, egal ob sie Mieterinnen und Mieter oder Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer sind. Auch Unternehmen, die ja ebenfalls grundsteuerpflichtig sind, profitieren von der Entlastung. Wir machen Ihnen diesen Vorschlag vor allem deshalb, weil wir durch die Abschaffung des Kommunal-Solis den erforderlichen Spielraum hierfür sehen.“ – Und in der Tat eröffnet diese Abschaffung der Stadt neue Spielräume. „Weitere Zahlungspflichten in Höhe von 161 Millionen Euro für die Jahre 2018 bis 2022 bleiben der Stadt nun erspart,“ betonte Monheims Bürgermeister. „Das ist Geld, das Monheim am Rhein gut gebrauchen kann. Es ist Geld, das Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Monheim am Rhein in der Erwartung entrichten, dass es hier vor Ort in die Infrastruktur, in Schulen und Kindergärten investiert wird. Ich denke, es ist egal, welcher politischen Partei man im Einzelfall nahesteht und wie man das Ergebnis der Landtagswahl in den übrigen Politikbereichen beurteilen mag, über diese Entscheidung können wir uns alle freuen.“

Als ganz und gar unerfreulich bewertete Monheims Stadtoberhaupt hingegen das Ergebnis der Bundestagswahl mit Blick auf das Abschneiden der sogenannten Alternative für Deutschland. „Dass mit der AfD eine Partei in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, die national-völkische Denkweisen vertritt und rassistische Programmbestandteile formuliert, muss jeden Menschen mit Anstand und Moral erschrecken,“ mahnte Zimmermann. Auch in Monheim am Rhein habe diese Partei immerhin 2.400 Stimmen und 10,6 Prozent erhalten. Bei der Landtagswahl waren es 1.600 Stimmen und 8,2 Prozent. Das Stadtoberhaupt sieht Handlungsbedarf. „Die Stadt darf sich in ihren Integrationsbemühungen nicht ausschließlich auf die vermeintlich zu Integrierenden beschränken. Wir müssen auch den Teil der Mehrheitsgesellschaft in den Blick nehmen, der eine Integration von Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, deren Religionszugehörigkeit nicht katholisch oder evangelisch lautet, schlichtweg ablehnt.“ Der nun vorgelegte Haushaltsplanentwurf reagiere auf diese Herausforderung mit zwei neuen Stellen. Eine Personalstelle soll die bestehenden Integrationsaktivitäten im Bereich Ordnung und Soziales ergänzen, die andere Personalstelle erweitere das Themenfeld der Städtepartnerschaften um den Aspekt der interkulturellen Bildung. Zimmermann: „ Wir wollen Präventionsprojekte gegen politischen Extremismus entwickeln, vorhandene ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure, die sich für Interkulturalität engagieren, vernetzen und unterstützen sowie im Bereich der Vorurteilsintervention und -prävention tätig werden.“ – Zwei von 30 neu geplanten Stellen für 2018, um gemeinsam weiter an einer Stadt für alle zu bauen, die nicht nur Monheims Kämmerin mit Stolz erfüllt, und deren Gesamtinvestitionen mit jedem Jahr weiter wachsen. (ts)

 

BU: In Monheim am Rhein läuft es weiter an sehr vielen Stellen rund – davon zeugt auch der jetzt von Kämmerin und Bürgermeister eingebrachte Haushaltsplan für 2018. Foto: Thomas Lison

 
   

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Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein präsentiert sich im ganz großen Kreis

04.10.2017
Beste Chancen auf erfolgreiches Wachstum – mit attraktiven Flächen zu äußerst lukrativen Gesamtkonditionen.

Monheim am Rhein. Gemeinsam mit Landrat Thomas Hendele präsentieren sich die Bürgermeister und obersten Wirtschaftsförderer der Städte im Kreis Mettmann auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Expo Real in München.

Für die Stadt Monheim am Rhein sind neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch Thomas Zitzmann vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung sowie die beiden obersten Stadtplaner im Rathaus, Thomas Waters und Robert Ullrich, mit vor Ort. Im Messegepäck hat das Monheimer Quartett neben dem mit 260 Punkten günstigsten Gewerbesteuerhebesatz in ganz NRW auch zahlreiche konkrete Angebote für Geschäftsansiedlungen, zum Beispiel im Entwicklungsbereich Creative Campus, und viele attraktive Pläne zur künftigen Innenstadtentwicklung, für deren Realisierung die wirtschaftsstarke Stadt Monheim am Rhein auf der Suche nach attraktiven Partnern ist.

Die Expo Real ist die europaweit größte Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Sie läuft vom 4. bis 6. Oktober. Der Kreis und die kreisangehörige Städte, Vertreter der örtlichen Sparkassen sowie weitere Mitaussteller und Sponsoren stellen hier gemeinsam Liegenschaften, Projekte und Investitionsmöglichkeiten vor. Das gemeinsame Motto ist zugleich Einladung: „Invest in ME!“

Die Expo Real bietet dabei mehr als 1.900 Ausstellern aus 35 Ländern die Möglichkeit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neue Netzwerke zu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA weilen bis Freitag Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in der bayerischen Landeshauptstadt. (ts)

 

BU: Der Kreis Mettmann präsentiert sich an seinem Messestand unter dem Motto „Invest in ME!“ Foto: Thomas Zitzmann

 
   

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Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands

29.09.2017
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.

Monheim am Rhein. Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht. Am Donnerstag durchschnitten Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt.

Gut 350 Gäste, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Baufirmen, von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe sowie die beiden Ehrenringträger Martin Brüske und Karl König und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Wer hätte gedacht, dass aus der im Jahr 2010 unter ein paar alteingesessenen Monheimern entstandene Idee, die alte Fährverbindung zwischen Monheim und Dormagen wieder aufleben zu lassen, am Ende solch ein 1,4 Millionen Euro schweres Projekt erwachsen würde“, erinnerte Bürgermeister Zimmermann bei seiner Deckansprache nochmal an die kleinen Anfänge des Anlegers. „Als 2012 der Fährverkehr tatsächlich wieder aufgenommen wurde, haben sowohl der Landrat als auch ich damals das Versprechen gegeben, dass wir den Verein gemeinsam mit der Realisierung einer Anlegestelle unterstützen würden.“ Wie sich schnell herausstellte ein ziemlich mutiges Bekenntnis, bekannten Landrat und Bürgermeister jetzt noch einmal gemeinsam schmunzelnd. Denn schnell stellt sich heraus, dass das flache Monheimer Rheinufer eine weitaus größere bauliche und damit auch finanzielle Herausforderung darstellen würde, als zunächst angenommen. „Das heutige Volumen war so definitiv nicht absehbar“, gestand Hendele. Doch das gemeinsam finanzierte Ergebnis ist beeindruckend. „Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf diese freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der Neanderlandsteig war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“ versprach der Bürgermeister – und die künftigen Schiffsgäste werden es beim An- und Ablegen weiter staunend mitverfolgen können. (ts)   

Hintergrund: Am Rheinstrom-Kilometer 714 können ab sofort selbst die größten Fluss-Fahrgast- und Hotelschiffe bis zu einer Gesamtlänge von 135 Metern anlegen. Zudem haben am neuen Anleger die Monheimer Ausflugsfähre „Piwipper Böötchen“ und die Einsatzboote von Feuerwehr und DLRG ihren festen Platz am heimischen Rheinufer gefunden. Die Gesamtkosten für das Projekt lagen bei rund 1,4 Millionen Euro.

 

BU: Ein Stück Monheimer Stadt- und Schifffahrtsgeschichte, Landrat Thomas Hendele (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann geben den neuen Monheimer Anlegesteg frei, der nun das Band zwischen dem Rhein und der Promenade des Neanderlands bildet. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Planungsgruppe präsentiert Varianten zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz

19.09.2017
Bericht fasst Ergebnisse der zweiten Bürgerwerkstatt zusammen.

Monheim am Rhein. Mehr Spiel- und Sitzmöglichkeiten und ein belebtes Ei – die Bürgerinnen und Bürger, die im Juni und im August an zwei Bürgerwerkstätten teilgenommen haben, haben für die Zukunft der Heinestraße und des Eierplatzes klare Vorstellungen. Nach einem ersten Workshop am 8. Juni stellte die Planungsgruppe MWM am 30. August verschiedene Gestaltungskonzepte zur Diskussion. Die Ergebnisse wurden nun in einem weiteren Bericht veröffentlicht.

Um Heinestraße und Eierplatz umgestalten und aufwerten zu können, hatte die Stadt zunächst ein Gutachten in Auftrag gegeben. Ziel ist es nun, festgestellte städtebauliche Defizite auszubessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Leerstände zu aktivieren. In der Bürgerwerkstatt Anfang Juni sammelten rund 40 Teilnehmer vor Ort an verschiedenen Abschnitten der Heinestraße Ideen, die im Anschluss präsentiert wurden. Auf Basis dieser Ideen wurden nun Varianten entwickelt und bei einer zweiten Veranstaltung mit rund 30 Teilnehmern diskutiert. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der städtischen Internetseite zur Verfügung. Als nächstes diskutiert der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr über die Varianten. (bh)

 

BU: Mögliche Umgestaltung des Eierplatzes. Abbildung: Planungsgruppe MWM

 
   

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Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert

31.08.2017
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.

Monheim am Rhein. Weite Hallen, hohe Glasfronten und ein herrlicher Blick auf den Rhein – noch fehlt die Einrichtung, doch schon der Rohbau des Hotels an der Rheinpromenade 2 lässt erahnen, dass sich Besucherinnen und Besucher hier künftig sehr wohl fühlen können. Nach dem Spatenstich im Oktober vergangenen Jahres trafen sich am Donnerstag, 31. August, Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt zum feierlichen Richtfest.

Das u-förmige Hotel- und Bürogebäude, das gerade zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude entsteht, verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Übernachten können hier sowohl Geschäftsleute, als auch Touristen. „Wir haben in dieser Hinsicht viel Potenzial“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Richtfest. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Monheim am Rhein 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen; ein Plus von 17 Prozent. „Die letzten vier Grundstücke im Rheinpark haben wir jetzt auch für Firmen reserviert, insgesamt werden dort rund 600 weitere Menschen arbeiten. Die ersten Bauprojekte sollen dort noch in diesem Jahr beginnen“, kündigt Zimmermann an. Bislang haben viele Firmen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten untergebracht. Das soll sich zukünftig ändern.

Doch auch für Touristen stehen die Türen des Hotels in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie bald weit offen. Neben der Anlegestelle, die am 28. September eröffnet wird, locken die neu gestaltete Altstadt und das im Bau befindliche Aalfischereimuseum zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Monheim am Rhein. „Und wir werden weiter in die Tourismusförderung investieren“, verspricht Zimmermann.

Betreiber des Hotels wird das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Wir entwickeln hier unter dem Motto ‚Rheingold‘ ein Arthotel, in dem die Kunst in den Mittelpunkt gerückt wird“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer. „Oft kann man sich schöne Kunstwerke nicht leisten. Kunst sollte aber jedem Menschen Spaß machen können.“ Die Zimmerdecken sollen deshalb alle im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. Derzeit läuft ein Kunstwettbewerb.

Im rechten Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark hier außerdem sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. „Wir feiern in diesem Jahr unser 20-jähriges Bestehen und freuen uns sehr auf den nächsten großen Schritt und die Zusammenarbeit mit dem Hotel“, erklärt Inhaberin Susanne Klein.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Im Frühjahr soll das Hotel fertig sein. Übernachtungen nach dem 1. April 2018 können im Internet schon jetzt gebucht werden. „Scheuen Sie sich nicht, bis dahin werden wir auf jeden Fall fertig“, ist sich Rainer Kohl sicher. Bürgermeister Daniel Zimmermann schließt seine Ansprache mit den Wünschen, dass „dieses Hotel immer voll sein möge. Viel Erfolg für die weitere Bauzeit!“ (bh)

 

BU: Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich ist der Rohbau fertig. Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.n.r.), Prokurist Sven Hoveling und Polier Dirk Hütter von der Baufirma Köster, Sportpark-Inhaberin Susanne Klein, BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, Rainer Kohl und Roland Hardy von der DIVAG LO7 stoßen beim Richtfest darauf an. Foto: Birte Hauke

 
   

OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude

10.07.2017
Im Rahmen des Landesprojektes lernen Jugendliche Klimaschutz vor Ort kennen.

Monheim am Rhein. Sonnenenergie, Elektromobilität, Eisspeicher für die Wärmeversorgung – im Bereich Klimaschutz sind einige Unternehmen in Monheim am Rhein sehr engagiert. Im Rahmen des Landesprojekts „Klimareise“ haben Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in der vergangenen Woche Unternehmen und Gebäude besucht und dabei einiges gelernt.

„Die Klimareise ermöglicht Schülern, den Facettenreichtum des Klimaschutzes vor Ort zu entdecken“, erläutert der städtische Klimaschutzmanager Georg Kruhl. Die Jugendlichen besuchen Unternehmen, die versuchen, CO2-Emissionen zu reduzieren, Maßnahmen zur Energie- oder Ressourceneffizienz umzusetzen oder andere Programme zur Förderung des Klimaschutzes zu entwickeln. Die Aktion wurde von Klimaschutzmanagern in ganz NRW entwickelt und wird vom Umweltministerium unterstützt. In ganz NRW beteiligen sich 18 Städte und Kreise an der Aktion. Monheim am Rhein ist zum ersten Mal dabei.

Beim kommunalen Energieversorger MEGA lernten die Schüler der Klassen 8 und 9 anhand der installierten Photovoltaikanlage die Stromerzeugung mit Sonnenenergie kennen. E-Bikes und Elektroauto brachten darüber hinaus anschaulich die umweltschonende Fortbewegungsmöglichkeit durch Elektromobilität näher. An der zweiten Station, der Firma Ecolab, wurde die Wärmeversorgung des Gebäudes durch Solarenergie und Umweltwärme demonstriert – mit Hilfe des größten Eisspeichers der Welt. Die energieeffiziente Wärmeversorgung mit einer Gasabsorptionswärmepumpe war schließlich am neuen Gebäude der Musik- und Kunstschule Thema. (bh)

 

BU: Beim kommunalen Energieversorger MEGA informierten sich die OHG-Schüler über die Stromerzeugung mit Sonnenenergie und Elektromobilität. Foto: Georg Kruhl

 
   

Erfolgreicher Wirtschaftsdialog mit Unternehmerdelegation aus dem polnischen Malbork

05.07.2017

Mitte Juni begrüßten Bürgermeister Daniel Zimmermann und die städtische Wirtschaftsförderung 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork zu einem fünftägigen Besuch in Monheim am Rhein. Die Gäste aus Monheims Partnerstadt waren mit dem Ziel ins Rheinland gekommen, sich über die lokale Wirtschaft zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Dementsprechend standen zum Beispiel Besuche bei Monheimer Unternehmen auf dem Programm – der Hilgers Transport GmbH, der Biermanufactur und der Konditorei Busch GmbH. Mit Unterstützung des polnischen Generalkonsulats in Köln gab es zudem Gespräche mit polnischen Familienunternehmen in Düsseldorf und Neuss. Sie berichteten über ihre Erfahrungen in Deutschland und konnten den Gästen zahlreiche Tipps für das Deutschlandgeschäft mit auf den Weg geben.

Besonders wertvoll für die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork waren zwei Business-Speeddating-Veranstaltungen. Hier konnten sie sich etwa 50 Unternehmen aus Monheim am Rhein und der Region vorstellen und Möglichkeiten für gemeinsame Geschäftsbeziehungen ausloten. Die Gespräche waren sehr vielversprechend und so bahnt sich in mehreren Fällen bereits eine Zusammenarbeit an. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten mit dem Besuch in Monheim am Rhein.

Anbei finden Sie eine Übersicht über die Malborker Unternehmen und deren Ziele für Geschäftsbeziehungen nach Monheim am Rhein. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, vermittelt die städtische Wirtschaftsförderung gerne. Wenden Sie sich dazu bitte an Herrn Dr. Hahn, Tel. 02173 951-613, E-Mail.

 

BU: Die Gäste aus Malbork bei ihrem Besuch bei Konsul Stanislaw Hebda in Köln. Foto: Christoph Hahn

Teilnehmer der Unternehmerdelegation aus Malbork

 
   

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Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB

27.06.2017
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB soll langfristig prägend bleiben.

Monheim am Rhein. Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein strebt an, den von der Firma UCB Pharma GmbH südlich der Alfred-Nobel-Straße betriebenen „Creative Campus Monheim“ vollständig als neue Eigentümerin zu übernehmen. Der angebotene Kaufpreis für den Campus soll 24,5 Millionen Euro betragen.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Sie wurden von UCB unterstützend durch die Stadt in den letzten Jahren beworben und vermarktet. Viele hochqualifizierte Menschen und Unternehmen aus dem großen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, haben sich hier erfolgreich angesiedelt. Gearbeitet wird in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Eine solche Erweiterung trifft aber nicht mehr das eigentliche Kerngeschäft von UCB“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Deshalb möchten wir mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen übernehmen. Dafür wollen wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH‘ gründen. Wir machen UCB ein sehr langfristiges Mietangebot und wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren,“ betont Monheims Bürgermeister.

„Wir begrüßen das sehr konkrete Angebot der Stadtentwicklungsgesellschaft, das auch die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Campus-Konzepts beinhalten muss“, kommentiert Antje Witte, Projektleitung Creative Campus Monheim im Hause UCB. „Der klar zum Ausdruck gebrachte Wunsch, unser Unternehmen unbedingt als langfristige Mieterin am Creative Campushalten zu wollen, trifft das Interesse von UCB an diesem sehr attraktiven Standort.“

Laufen die anstehenden Verhandlungen wie geplant und stimmen die jeweiligen Entscheidungsgremien bei UCB zu, wäre eine tatsächliche Übernahme des Creative Campus Monheim zu Beginn des Jahres 2018 möglich. Die Ausgangslage für die angestrebte Weiterentwicklung könnte wohl kaum besser sein: Der Campus liegt verkehrstechnisch geradezu ideal zwischen den Ballungszentren Köln und Düsseldorf. Über den direkten Autobahnanschluss sind im Radius von 35 Kilometern gleich zwei internationale Flughäfen sowie zwei ICE-Hauptbahnhöfe erreichbar. Zahlreiche Pharma- und Biotechunternehmen, von Start-ups über Medienagenturen und Beratungsunternehmen bis hin zu Marketing- und Vertriebsservices haben sich daher in der Vergangenheit bereits vom Campus-Konzept überzeugen lassen. Die vorhandene Infrastruktur mit Büros, Laboren und Lagerräumen wird von umfangreichen Service-Leistungen wie dem Campus-Bistro und -Café, einem Kindergarten, Hundetagesstätte sowie der Übernahme von Reinigungsleistungen und ausreichend Parkplätzen flankiert. Die ansiedlungsfreundliche Politik der Stadt und die günstige Gewerbesteuer tragen ihr Übriges zum Erfolg bei.

 

BU: Luftbild Creative Campus Monheim

 
   

NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein

14.06.2017
Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben.

Monheim am Rhein. Bei den Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung verdichten sich in Düsseldorf die Anzeichen dafür, dass der von der letzten Landesregierung vor vier Jahren eingeführte sogenannte Kommunal-Soli in Kürze wieder abgeschafft wird. Für Monheim am Rhein, das von allen Städten in NRW am stärksten durch die Zusatzabgabe belastet wurde, bedeutet das eine jährliche Ersparnis von rund 30 Millionen Euro. Entsprechend groß ist die Erleichterung im Monheimer Rathaus über die angekündigte Entscheidung aus Düsseldorf.

„Der Kommunal-Soli hat Solidarität von Anfang an nur vorgetäuscht, weil er in Wahrheit lediglich die wenigen noch wettbewerbsfähigen Kommunen bestraft hat“, urteilt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Die Stadt Monheim am Rhein hat auch ohne den Kommunal-Soli bereits 80 Prozent ihrer Gewerbesteuereinnahmen in den kommunalen Finanzausgleich abgeführt. Diese Abführungspflicht wird auch nach der geplanten Abschaffung des Kommunal-Soli fortbestehen. Wir meinen, dass das genug Solidarität ist. Unsolidarisch, wie die alte Landesregierung uns unterstellen wollte, waren wir nie.“

Kein Flächenland in der gesamten Republik verlangt im Durchschnitt mehr Gewerbesteuer von seinen Betrieben als das Land Nordrhein-Westfalen. Allein der Stadtstaat Hamburg ist als Wirtschaftsstandort noch teurer. Doch Wettbewerb ist wichtig – das sieht man offenbar auch im künftigen Düsseldorfer Landtag bald wieder mehrheitlich so. Zimmermann: „Die Kommunen in NRW waren durch den Kommunal-Soli zuletzt von den steuerlichen Bedingungen in anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland abgekoppelt.“ Die Einschätzung des Monheimer Bürgermeisters, dessen Kommune in den Jahren 2014 bis 2017 mit 103,7 Millionen Euro fast ein Drittel der Belastungen für den Kommunal-Soli alleine schultern musste: „Die Abschaffung des Kommunal-Solis wird es allen Kommunen im Land wieder leichter machen, den Wettbewerb mit anderen Standorten außerhalb NRWs zu führen.“ Die für die Wiederherstellung der kommunalen Wettbewerbsfähigkeit notwendige Abschaffung sei zudem auch enorm wichtig für das Gerechtigkeitsempfinden der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Zimmermann: „Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Unternehmen, die in Monheim am Rhein Steuerzahlungen leisten, erwarten, dass die Stadt dieses Geld vor Ort ausgibt – für Investitionen in Bildung, Infrastruktur und gute Standortbedingungen. Wenn uns dafür künftig von jedem Monheimer Steuer-Euro wieder 20 statt zuletzt nur noch 10 Cent bleiben, empfinde auch ich das als durchaus gerecht und angemessen.“

 

BU: Investitionen der Öffentlichen Hand in einen attraktiven und modernen Standort ziehen meist auch private Investitionen von Unternehmen und Immobilien-Eigentümern nach sich. Und auch wettbewerbsfähige Steuersätze gehören zum attraktiven Gesamtangebot einer Kommune im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dass die Städte in NRW durch den Wegfall der Kommunal-Soli-Abgaben wohl bald wieder für solche eigenen Investitionen gestärkt werden, wird in Monheim am Rhein mit erfreut zur Kenntnis genommen. Foto: Stadt Monheim am Rhein / Thomas Lison

 
   

BOB-Ausbildungstour zu Besuch im „Zum Vater Rhein“

21.04.2017
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort / Gastronomiebetrieb hat noch freie Lehrstellen für Köche.

Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist ohne Zweifel eine Erfolgsgeschichte. Und bald ist es wieder soweit: In diesem Jahr findet die BOB am 10. Mai statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Kürzlich war Das Hotel und Restaurant „Zum Vater Rhein“ An d’r Kapell das Ziel. Mit dabei war unter anderem auch einmal mehr Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

„Wohl in kaum einer anderen Branche hat man auch ohne Studium so große Aufstiegschancen“, betonte Jan Lohrum, Inhaber des Gastronomiebetriebes. Azubi Max Steffen gab ihm Recht. Der junge Mann ist kurz vor dem Ende seiner Ausbildung als Restaurantfachmann. Und mit Alina Kampmann steht schon eine Nachfolgerin fest. Doch nicht nur in dem Bereich bildet der Betrieb aus. Auch eine Lehre als Koch oder Köchin ist möglich – und es sind noch Stellen frei.

Bereits jetzt kann Hans-Dieter Clauser mit Blick auf die BOB einen Rekord verkünden: „Mit 110 Ausstellern haben wir so viele wie noch nie.“ Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen wie die Monheimer sind dabei. Sie alle wollen informieren. Und an Neugierigen sollte es nicht mangeln. Denn es werden bis zu 3.000 Besucher vor allem aus Monheimer und Langenfelder Schulen erwartet. Doch auch immer mehr Eltern finden den Weg zur BOB.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Einen Blick in die Ausbildungswelt der Gastronomie warfen Hans-Dieter Clauser (Mitte) und BOB-Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann (links). Mit auf dem Foto sind außerdem Jan Lohrum (rechts), Inhaber des Hotels und Restaurants „Zum Vater Rhein“, Azubi Max Steffen (3.v.r.), Alina Kampmann (2.v.r.), die demnächst ihre Ausbildung beginnt, Petra Mackenbrock (3.v.l.) von der städtischen Wirtschaftsförderung und Nora Kast (2.v.l.) von der Agentur für Arbeit Mettmann. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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E-Mail: pmackenbrock@monheim.de

BOB-Ausbildungstour zu Besuch bei Monheims Bahnen

10.04.2017
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort.

Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist längst eine Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr findet sie am 10. Mai statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Kürzlich waren Monheims Bahnen (BSM) das Ziel. Mit dabei war unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

Die Bahnen der Stadt Monheim bilden gleich in mehreren Berufen aus. „Das ist uns sehr wichtig“, betont Geschäftsführer Detlef Hövermann. Die Fachkraft im Fahrbetrieb ist ebenso dabei wie Mechatroniker und Kaufleute für Verkehrsservice. Für letzteren Bereich ist ab September auch wieder ein Ausbildungsplatz zu vergeben. Das ist ein Grund mehr für die Bahnen, sich im Mai an der BOB beteiligen. Schließlich werden dort wieder bis zu 3000 Besucher erwartet – vor allem aus Monheims und Langenfelds Schulen.

Hans-Dieter Clauser kann sich bereits über einen sehr guten Anmeldestand freuen. Weit mehr als 100 Aussteller – Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen wie die Monheimer – sind dabei.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Auch der Blick in den Motorraum eines Busses fehlte beim Besuch von Hans-Dieter Clauser (2.v.r.) und BOB-Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann (3.v.l.) nicht. Werkstattmeister René Breuer (3.v.r.) erläuterte die Technik. Mit auf dem Foto sind außerdem BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann (2.v.l.), Ausbildungsleiter Michael Hamann (4.v.l.), Petra Mackenbrock (r.) von der städtischen Wirtschaftsförderung samt Praktikantin Hanne Klenner (l.) sowie die BSM-Auszubildenden Patrick Kahl (M.) und Robin Stoll. Foto: Norbert Jakobs

 
   

MEGA erhält wieder Topnoten bei Strom und Gas

27.03.2017
Unabhängiges Institut zeichnet Monheims kommunalen Energieversorger einmal mehr aus.

Monheim am Rhein. Über gleich zwei Urkunden darf sich die MEGA freuen: Sowohl „TOP-Lokalversorger Strom 2017“ als auch „TOP-Lokalversorger Erdgas 2017“ hängen nun gerahmt im Service-Center an der Rheinpromenade. Vergeben hatte die Bestnoten das unabhängige Energieverbraucherportal mit Sitz in Düsseldorf. Kriterium waren dabei nicht nur günstige Preise, sondern auch Verbraucherfreundlichkeit und Umweltaspekte.

Die MEGA erhielt die Auszeichnung bereits zum fünften Mal. Ein Aspekt, der vom Energieverbraucherportal besonders gewürdigt wird, ist das „Regionale Engagement“ – sei es als Sponsor des Brauchtums oder als Förderer des Jugend- und Breitensports. Nicht zu vergessen ist da auch noch die Tatsache, dass die MEGA in Sachen Umwelt bereits auf zwei Bürgersolaranlagen verweisen kann.

„Hier zeigt sich einmal mehr der klare Vorteil für die Kunden bei uns als kommunalem Energieversorger. Der Service ist hier nicht nur ein Marketingbegriff, sondern wird bei uns gelebt“, freut sich MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck über die weitere Auszeichnung. (nj)

 

BU: Nicht ohne Stolz präsentiert MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck mit den Mitarbeiterinnen Jessica Klemt (links) und Simone Fischl die Urkunden. Foto: Tim Kögler

 
   

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Petra Mackenbrock
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BOB-Ausbildungstour startet bei Spedition Hilgers

09.03.2017
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich im Familienbetrieb an der Edisonstraße.

Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist längst eine Erfolgsgeschichte. Auch in diesem Jahr findet sie wieder statt – diesmal am 10. Mai. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Startschuss in Monheim war nun bei der Spedition Hilgers an der Edisonstraße 14. Mit dabei war unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

Die Spedition Hilgers – in dritter Generation in Familienbesitz – ist tief verwurzelt in Monheim. Ferdinand Hilgers gründete sie 1935. Von den insgesamt 55 Mitarbeitern arbeiten die meisten am Hauptsitz an der Edisonstraße. Und: Das Unternehmen bildet aus.

Gesucht werden derzeit zum Beispiel Berufskraftfahrer. „Auch das ist seit einiger Zeit ein Job mit einer Lehrzeit von drei Jahren“, erläutert Tim Schneider, Assistent der Geschäftsleitung. Darüber hinaus gibt es zum 1. September noch je einen Ausbildungsplatz für Speditionskaufleute und Fachlageristen. Um nichts dem Zufall zu überlassen, wird sich auch die Spedition Hilgers im Mai an der BOB beteiligen. Schließlich werden dort wieder bis zu 3.000 Besucher erwartet – vor allem aus Monheims und Langenfelds Schulen.

Hans-Dieter Clauser kann bereits jetzt einen „rekordverdächtigen“ Anmeldestand vermelden. 107 Aussteller – Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen – sind bereits dabei. „Wir natürlich auch“, versichert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Tim Schneider (hinten rechts), Assistent der Hilgers-Geschäftsleitung, erläutert im Innern eines LKW, wie er logistisch optimal mit Alu-Profilen der Firma apt beladen wird. Mit dabei sind Bürgermeister Daniel Zimmermann (3. v. l.), Hans-Dieter Clauser (2. v. r.) und Marcus Kowalczyk (4. v. l.), Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mettmann. Aus Reihen der Monheimer Wirtschaftsförderung informieren sich Petra Mackenbrock (3. v. r. mit der Puppe Bob der Baumeister) und Auszubildende Lisa Clevenhaus (r.), von der Langenfelder Seite Holger Eckert (Mitte) über den Betrieb. Außerdem sind Azubis und deren Ausbilder der Firma Hilgers dabei. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Städtische Erfolgsbilanz: Eigenkapital überspringt erstmals die Halbe-Milliarde-Euro-Grenze

07.03.2017
Jahresabschluss 2016 erbringt einen neuen Überschuss in Höhe von 77,9 Millionen Euro.

Monheim am Rhein. In der Kämmerei wurde in den letzten Tagen noch einmal ganz besonders fleißig gerechnet und zusammengezählt. Nun steht fest: Die Stadt Monheim am Rhein hat das Haushaltsjahr 2016 wirtschaftlich mit einem Überschuss in Höhe von rund 77,9 Millionen Euro abgeschlossen.

Damit weist die Bilanz zum 31. Dezember 2016 erstmals in der Geschichte der Stadt einen Eigenkapitalwert oberhalb der 500-Millionen-Euro-Marke aus. Das Eigenkapital in Höhe von nun sogar 519,4 Millionen Euro macht dabei einen Anteil von etwa 68,1 Prozent des Gesamtbilanzvolumens aus. „Ein Wert, den in dieser Form mit Sicherheit nur die wenigsten Städte und Gemeinden in Deutschland vorweisen können“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Und diese Aussage dürfte mindestens genauso auf die sogenannte Ausgleichsrücklage zutreffen, die in der Bilanz immer separat innerhalb des Eigenkapitals dargestellt wird. Sie weist einen Bestand in Höhe von 173,2 Millionen Euro auf und vergrößert sich verglichen mit dem Vorjahr um 17,6 Prozent. Als Ausgleichsrücklage bezeichnet man den Anteil des städtischen Eigenkapitals, über den die Stadt bei eventuellen wirtschaftlichen Schwankungen einen oder sogar mehrere Haushaltsausgleiche realisieren könnte, ohne dafür ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen zu müssen – ein kapitales Finanzpolster also, das die Stadt bei ihrer ansiedlungsfreundlichen Politik zu einem verlässlichen Partner macht. Viele Städte in NRW besitzen überhaupt keine Ausgleichsrücklage mehr.

Auch das Anlagevermögen der Stadt hat zum Jahreswechsel erstmal die 500 Millionen-Euro-Marke überschritten. Es beträgt nunmehr 523,4 Millionen Euro. Während der Wert der Sachanlagen wie beispielsweise für städtische Gebäude, Grundstücke, Straßen, und Kanäle letztes Jahr um rund 14 Millionen Euro anwuchs, stieg die Summe der Finanzanlagen, also von Beteiligungen und weiteren Geldanlagen, im Haushaltsjahr 2016 sogar um 32 Millionen Euro. Darüber hinaus kann die Stadt auf ein Umlaufvermögen in Höhe von 238,7 Millionen Euro zurückgreifen. Hierin sind liquide Mittel im Umfang von 90,5 Millionen Euro enthalten.

Zusammengefasst kann man sagen: Der Stadt geht es wirtschaftlich äußerst gut und dabei noch einmal deutlich besser als ein Jahr zuvor. Während zahlreiche andere Kommunen große Teile ihres Anlage- und Umlaufvermögens über Kredite finanzieren müssen, spielt solches Fremdkapital in Monheim am Rhein kaum eine Rolle. Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Die Stadt ist finanziell kerngesund, handlungsfähig, wirtschaftsstark und absolut zukunftssicher aufgestellt.“ (ts)

 
   

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Norbert Jakobs
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Monheim am Rhein – der Boom geht weiter

10.02.2017
Auch der jüngste Statistische Jahresbericht belegt wieder den Aufwärtstrend.

Monheim am Rhein. Unter dem Titel „Zahlen – Daten – Fakten“ hat die Stadt ihren Statistischen Bericht für das Jahr 2015 herausgegeben. Grafiken, Tabellen und kurze Texte informieren unter anderem über geographischen Gegebenheiten, Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkttrends und die Bereiche Wirtschaft, Bildung und Soziales.

Der statistische Bericht ist ab sofort in einer PDF-Version unter www.monheim.de im Fakten-Bereich des Stadtprofils abrufbar. Die wichtigsten Informationen sind zudem in einem Faltblatt zusammengefasst, das an der Information des Rathauses (Rathausplatz 2) erhältlich ist. Wie immer wurde bei der Erstellung des Berichts bewusst auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Zahlenmaterials geachtet. Daher ist die Fülle an tatsächlich vorhandenen Daten von Rathaus-Statistikerin Kerstin Frey auf ein übersichtliches Maß von knapp 50 Seiten zusammengekürzt worden – und durchaus amüsant zu lesen.

Der positive Trend ist ungebremst: Monheim am Rhein boomt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich prächtig. Die Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort (also Arbeitsplätze) steigen konstant steil nach oben (122 Prozent Steigerung zwischen 2011 und 2015). Dies ist nicht zuletzt auf die im Jahr 2012 erstmals auf 300 Prozentpunkte reduzierte Gewerbesteuer (zweite Senkung auf 285 Punkte im Jahr 2014) zurückzuführen. Die besondere Lage am Rhein und in der wirtschaftlich starken Rheinschiene, sowie eine sehr gute Infrastruktur führen zu einer stetig steigenden Nachfrage an Gewerbeflächen in Monheim am Rhein und somit auch zu einer steigenden Zahl der Arbeitsplätze. Stand Ende 2015: 13.223 Beschäftigte.

Am 31. Dezember 2015 leben in Monheim am Rhein 43.960 Personen, davon 1.046 mit Nebenwohnsitz. Das sind über 750 Personen mehr als 2011. Auch ohne Flüchtlingswelle hätte die Stadt ein positives Wanderungssaldo. Die größten Wanderungsbeziehungen gibt es wie jeher mit Düsseldorf, Langenfeld, Leverkusen und Köln. Die Bevölkerungsverteilung ist konstant geblieben: Ein Drittel wohnt in Baumberg, zwei Drittel in Monheim.

Monheim am Rhein und der Nachwuchs: Im Zusammenhang mit den wieder steigenden Kinderzahlen (durch mehr Geburten und Zuzüge) steigt auch die Zahl der eingeschulten Kinder. Und die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass auch das Angebot für Kleinkinder immer weiter ausgebaut wird. So gab es zum Meldestichtag 15. März 2010 nur knapp 120 Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Fünf Jahre später haben sich die zur Verfügung stehenden Plätzte mehr als verdoppelt. In den 17 Kindertagestätten können nun fast 260 Plätze der U3-Betreuung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlichen wurden im Jahr 2015 annähernd 150 Kinder unter drei Jahren in Kindertagespflege betreut.

Monheim am Rhein und der Tourismus – eine bunte Vielfalt. Im Jahr 2015 kamen von insgesamt 32.885 Gästen allein 43 Prozent aus dem Ausland. Bei den Übernachtungen lagen die Zahlen der internationalen Gäste sogar etwas höher. Mit 48 Prozent verzeichnet Monheim am Rhein den größten Ausländeranteil an Übernachtungen im Kreis Mettmann. Insgesamt blickt die Stadt im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren auf eine sehr positive touristische Entwicklung zurück. Lagen die Übernachtungszahlen im Jahr 2011 noch bei 41.850, konnten sie sich im Jahr 2015 auf 55.513 Übernachtungen steigern. (nj)

 
   

Stadtverwaltung präsentiert sich als attraktive Arbeitgeberin im Internet.

25.01.2017
Mit Xing-Profil sollen neue Zielgruppen angesprochen werden.

Monheim am Rhein. Gut ausgebildete Ingenieure und engagierte Pädagogen sind auf dem Arbeitsmarkt derzeit heiß begehrt. In einigen Berufen haben Arbeitnehmer die Wahl zwischen vielen interessierten Arbeitgebern. Die Stadtverwaltung geht bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern jetzt neue Wege. Um sich potenziellen Arbeitnehmern noch besser präsentieren zu können, ist die Stadt Monheim am Rhein jetzt auch mit einem eigenen Profil im Sozialen Netzwerk Xing vertreten.

Auf der Internet-Plattform können Privatpersonen die eigene Berufserfahrung, Qualifikationen und aktuelle Position angeben und sich mit beruflichen und privaten Kontakten, sowie mit Arbeitgebern verbinden. Die Stadt Monheim am Rhein präsentiert sich auf ihrer Seite mit allen Vorteilen als Arbeitgeberin. „Wir zeigen auf unserem Profil mit Bildern aus dem Arbeitsalltag, spannenden Videos und einer kurzen Beschreibung, dass es Spaß macht, bei uns zu arbeiten“, erläutert der städtische Personalchef Martin Frömmer. Zielgruppen könnten so viel besser angesprochen werden. „Bei der Suche nach neuen Herausforderungen nutzen viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen das Internet. Soziale Netzwerke spielen dabei eine immer größere Rolle. Wir können uns nun potenziellen Bewerbern und Bewerberinnen präsentieren, die vielleicht sonst nicht auf uns aufmerksam geworden wären“, freut sich Frömmer. „In einer modernen Stadt wie Monheim am Rhein gehört so ein Auftritt einfach dazu“.

Das Xing-Profil ist mit dem Portal Kununu verknüpft. Hier können Bewerber, Auszubildende und Mitarbeiter die Stadtverwaltung als Arbeitgeber anonym bewerten. „Diese Rückmeldungen sind für uns sehr wichtig“, erklärt Frömmer. „Wir wollen natürlich wissen, was gut läuft, wo wir uns noch verbessern können und auch auf Kritik reagieren“, sagt der Personalchef.

Über Xing hat die Personalabteilung auch die Möglichkeit, potenzielle neue Mitarbeiter direkt anzusprechen. Offene Stellen werden nach wie vor bei Interamt, einem Stellenportal für den öffentlichen Dienst, veröffentlicht. Die Bewerbung ist hier nur anonymisiert möglich – dieses Prinzip gilt auch weiterhin. „In der ‚Stadt für alle‘ ist uns das besonders wichtig. Jeder bekommt die gleiche Chance“, stellt Frömmer klar.

Aktuelle Stellenausschreibungen finden sich nach wie vor, mit einem Verweis auf Interamt, auf der städtischen Internetseite www.monheim.de im Bereich „Service und Verwaltung“ unter „Ausbildung und Stellen“. Derzeit werden unter anderem männliche und weibliche Sachbearbeiter im Bürgerbüro, Architekten und Bauingenieure für die Bauaufsicht, Weiterbildungslehrkräfte für die VHS und Sozialpädagogen gesucht. Das Xing-Profil ist nicht der einzige Auftritt in Sozialen Netzwerken. Auch bei Facebook, Twitter und YouTube kommuniziert die Stadt mit Bürgern, Besuchern und Bewerbern. (bh)

 

BU: Auf dem städtischen Xing-Profil sind unter anderem Bilder aus der Stadt und dem Arbeitsleben, verschiedene Videos und Kununu-Auszeichnungen als offene Arbeitgeberin zu sehen. Bild: Screenshot

 
   

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Isabel Port
Citymanagement

Rathaus, Raum 109a

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Monheimer Merkur 2017 geht an die beiden Betreiberinnen des Kreativcafés Mit Liebe

13.01.2017
Simone Windges und Miriam Winzer wurden von Bürgermeister Daniel Zimmermann geehrt

Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ geht dieses  Jahr an Simone Windges und Miriam Winzer. Am Freitagabend, 13. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgerinnen beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Simone Windges und Miriam Winzer betreiben ihr „Kreativcafé Mit Liebe“ seit dem 30. August 2015 mitten im Herzen der Altstadt, an der Turmstraße 17. Ihr Konzept, neben gestalterischen Kreativkursen vor allem selbstgemachte Speisen und Getränke mit Zutaten anzubieten, die, wann immer möglich, direkt aus Monheim am Rhein oder der nahen Region stammen, ist in bemerkenswerter Weise aufgegangen.  Das „Kreativcafé Mit Liebe“ hat viel zur neuen Belebung rund um den Alten Markt beigetragen.

In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann den guten Riecher der beiden Gastronominnen. Am Anfang sei die Skepsis  bei ihm selbst und der Stadtentwicklungsgesellschaft zunächst groß gewesen, gestand Zimmermann in Richtung der Geehrten. „Ich freue mich riesig für Sie beide, dass wir uns geirrt haben. Sie haben beharrlich an Ihrer Idee festgehalten, das Konzept seit der Eröffnung weiter verfeinert und ein Angebot aufgebaut, von dem wir alle dachten, dass es nur in Großstädten funktionieren kann.“ Heute wisse man, dass es in Monheim am Rhein offenbar doch genügend Menschen gäbe, die die besondere Atmosphäre, den Charme und Charakter des Kreativcafés zu schätzen wüssten. „Und auch dafür verleihen wir den Merkur“, so Monheims Bürgermeister: „Für Unternehmergeist, für Mut, für unternehmerisches Risiko und für die erfolgreiche Verwirklichung eines Konzepts, an das viele im Vorfeld nicht geglaubt haben. Es müssen nicht immer die großen Unternehmerkarrieren sein, die wir auszeichnen. Sie haben bewiesen, dass eine gehörige Portion Kreativität und Ideenreichtum, gepaart mit Entschlossenheit und Umsetzungskraft, ebenfalls zu unternehmerischem Erfolg führen können.“

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann mit den beiden Preisträgerinnen Simone Windges (l.) und Miriam Winzer sowie den Treffpunkt-Vorstandsmitgliedern Uwe Ihnenfeld, Dirk Fleschenberg und Gerald Altvater. Foto: Thomas Spekowius

Laudatio von Bürgermeister Zimmermann

 
   

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Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
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Stadt stellt Info-Pakete für neue Beschäftigte in Monheimer Unternehmen zur Verfügung

15.11.2016
Hilfe bei der Findung und Bindung von guten Fachkräften – Service ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung.

Monheim am Rhein. Als Ergebnis einer zu Jahresbeginn auf den Weg gebrachten Unternehmensbefragung hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Informationspaket für Monheimer Unternehmen zur Weitergabe an neue Beschäftigte oder auch erstmal nur potenzielle Neuverstärkungen zusammengestellt.

Es beinhaltet neben einem Stadtplan und der Tourismusbroschüre unter anderem auch eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zum Wohnstandort, also zum Beispiel zu Geschäften, Kitas, Schulen, Freizeit- und Verkehrsangeboten, oder auch zu Immobilienmaklern im Stadtgebiet, die bei der Haus- und Wohnungssuche behilflich sein können. „Ziel ist es, die Unternehmen vor Ort bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen“, erläutert Dr. Christoph Hahn vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung. Aufgezeigt wird, dass Monheim am Rhein eben nicht nur ein guter Ort zum Arbeiten, sondern auch ein sehr guter Ort zum Leben ist. Von dem Info-Paket Gebrauch machen bereits jetzt unter anderem Firmen wie Aesica, Bayer Crop Science, Goldbeck, Schukat, UCB und Uniferm.

Michael Altieri, Qualifizierungsberater der Agentur für Arbeit Langenfeld, lobt: „Das ist wirklich ein klasse Idee. Für viele Unternehmen ist es jetzt und in der Zukunft von hoher Bedeutung, Auszubildende und Fachkräfte zu gewinnen. Und ebenso bedeutsam ist es, diese danach auch längerfristig zu halten. Daher ist ein Informationspaket in der Monheimer Form ein sehr wichtiger Beitrag zum Personalmarketing.“

Über 200 Infopakete hat die Stadt bereits an Monheimer Unternehmen weitergereicht. Firmen und Dienstleister, die ebenfalls Interesse an den Paketen haben, können diese bei Dr. Christoph Hahn per E-Mail kostenlos bestellen. (ts)

 

BU: Ein guter Standort zum Arbeiten und Leben. In Monheim am Rhein steckt jede Menge drin. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Forschungs- und Innovationsreport Industrie 4.0 veröffentlicht

31.10.2016
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund stellt eine Auswahl aktueller und lösungsorientierter Projekte vor.

„Industrie 4.0 ist bislang nur ein Forschungsthema“, diese Einschätzung hört man von Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen immer wieder bzw. immer noch. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund möchte dieses Bild mit dem Forschungs- und Innovationsreport Industrie 4.0 widerlegen: Industrie 4.0 ist schon im Einsatz – es ist an der Zeit, sich darauf einzulassen.

Der vorliegende Report bietet Unternehmen anhand beispielhafter Projekte und Innovationen aus unterschiedlichen Themenbereichen neue Lösungs- und Denkansätze. Manche der vorgestellten Projekte und Innovationen können möglicherweise direkt auf das eigene Unternehmen übertragen werden. Andere sind dazu geeignet, zunächst einmal das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen zu schärfen.

Der Report kann auf der Internetpräsenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Dortmund heruntergeladen werden.

 
   

Monheim am Rhein plant für den Haushalt 2017 mit einer „Schwarzen Null“ – und senkt nochmal die Gewerbesteuer

26.10.2016
Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen sinkt auf unter 25 Prozent.

Monheim am Rhein. Zum siebten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung Monheim am Rhein, auch das kommende Jahr wieder mit einem mindestens ausgeglichenen Gesamthaushalt abzuschließen. Den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 371,2 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von 900.000 Euro sollen 2017 nach heutigen Berechnungen Aufwendungen in Höhe von rund 372,1 Millionen Euro gegenüberstehen.

Auf die am 26. Oktober im Rat erfolgte Einbringung des Haushalts durch Kämmerin Sabine Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann folgen in den nächsten Wochen die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen. Die endgültige Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2017 ist dann für die Stadtratssitzung am 14. Dezember vorgesehen.

Verbunden mit der Einbringung des Haushaltsplans ist die Ankündigung einer nochmaligen Senkung der Gewerbesteuer von derzeit 265 auf 260 Punkte. „Wir verfolgen schon seit längerer Zeit das Ziel, die effektive Unternehmensbesteuerung in Monheim am Rhein auf unter 25 Prozent zu senken“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. In Monheim am Rhein können Unternehmen ab dem 1. Januar 2017 demnach mit einer Steuerbelastung von nur noch 24,925 Prozent rechnen, die sich aus der Körperschaftsteuer (15 Prozent), dem Solidaritätszuschlag (0,055 mal 15 Prozent = 0,825 Prozent) und der Gewerbesteuer (2,6 mal 3,5 Prozent = 9,1 Prozent) errechnet.

Bislang liegt die Gesamt-Steuerbelastung in Monheim am Rhein noch bei 25,1 Prozent. „Durch die neuerliche Senkung wird es uns gelingen, einige weitere, auch internationale Firmenansiedlungen zu generieren, die bei dem derzeitigen Hebesatz nicht möglich wären“, stellt Bürgermeister Daniel Zimmermann in Aussicht und tritt der teilweise auch immer wieder gehörten Kritik an dieser ansiedlungsfreundlichen Steuerpolitik erneut entgegen: „Die von anderen Kommunen erhobenen Vorwürfe des Steuerdumpings sind gänzlich falsch und negieren den international herrschenden Steuerwettbewerb. Man mag diesen Wettbewerb gut oder schlecht finden. Das ändert jedoch nichts daran, dass er stattfindet. Wenn man sich ihm – wie die Stadt Monheim am Rhein es tut – stellen will, dann muss man es konsequent tun. Die Steuersenkung auf demnächst unter 25 Prozent folgt dieser Logik und Konsequenz. Sie wird den Grundstein für den weiteren finanziellen Erfolg der Stadt legen.“ (ts)

 

BU: In Monheim am Rhein soll die Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen ab 2017 unter die 25-Prozent-Marke fallen. Foto: Thomas Lison

 
   

Ansprechpartner

Thomas Zitzmann
stellvertretende Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 118

Telefon: +49 (0)2173 951-625
Telefax: +49 (0)2173 951-25-625
E-Mail: tzitzmann@monheim.de

Bauarbeiten für Drei-Sterne-Superior-Hotel an der Rheinpromenade beginnen

24.10.2016
Das Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll im Frühjahr 2018 fertig sein.

Monheim am Rhein. Wer geschäftlich nach Monheim reist, verlässt die Stadt meist spätestens am Abend wieder, um in einem Hotel in den umliegenden Großstädten zu schlafen. Doch damit soll bald Schluss sein: Am Rande des Rheinparks, zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude, entsteht in den kommenden Monaten ein Hotel mit vier Obergeschossen und Blick über den Rhein. Am Montag, 24. Oktober, trafen sich Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt auf der Freifläche zum offiziellen Spatenstich. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2018 gefeiert werden.

Geplant ist ein u-förmiges Hotel- und Bürogebäude, das sich zur Rheinpromenade öffnet. Das neue Hotel in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Im angrenzenden Gebäudeflügel ist Platz für Büros, rund 85 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. Die mit der Stadt abgestimmte Architektur setzt auf geradlinige Modernität und Funktionalität. Dabei orientiert sich die Fassade mit ihrer Ziegeloptik an den angrenzenden Shell-Gebäuden.

„Ich kann nur alle Beteiligten beglückwünschen, dass das Projekt jetzt endlich umgesetzt wird“, freut sich Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Aus städtischer Sicht ist das eine super Lage, seit 15 Jahren haben wir hier über ein Hotel nachgedacht. Aus externer Sicht fehlte bislang aber noch die strukturelle Entwicklung“, erinnert er sich. Zuletzt haben die attraktive Ansiedlungs-, Familien- und Gewerbesteuerpolitik die Zahl der Gäste und der dauerhaften Einwohner ebenso stetig ansteigen lassen wie die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb des Stadtgebiets. Viele Firmen, die sich mittlerweile angesiedelt hätten, bringen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten unter. „In Zukunft können sie direkt hier am Rheinpark schlafen. Ich hoffe, dass der Bedarf weiterhin groß genug ist.“

Betreiber des Hotels ist das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Viel von dem, was in Monheim passiert, finden wir sehr spannend. Wir wollen da investieren, wo es nach oben geht“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, der direkt am Gewerbegebiet großes Potenzial für ein internationales Business-Hotel sieht. Die Zimmerdecken sollen im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. „Wir suchen dafür verschiedene Motive für verschiedene Zimmer. Auch wenn man häufiger in Monheim ist, schläft man also immer in einem anderen Zimmer“, erklärt Kemmer die Idee.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt mit einem geschätzten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. „Ich bin sehr froh, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Kohl mit Blick auf die freie Fläche. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Bürgermeister Daniel Zimmermann ist mit den Plänen sehr zufrieden: „Das Projekt vom Duo Kemmer und Kohl hat uns sowohl inhaltlich als auch architektonisch direkt überzeugt!“ In einigen Monaten können sich davon auch zahlreiche Gäste überzeugen. (bh)

 

BU: Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Bauarbeiten an der Rheinpromenade. Hier greifen Sven Hoveling (Baufirma Köster, v.l.n.r.), Rainer Kohl (DIVAG LO7), Martin Kemmer (BHKV), Susanne Klein (Sportpark Monheim) und Bürgermeister Daniel Zimmermann zur Schaufel. Foto: Birte Hauke

 
   

Neue Broschüre zum Thema "Digitalisierung & Industrie 4.0"

07.10.2016
Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V. beleuchtet Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.

Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören aktuell zu den dominierenden Themen, wenn es um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland geht. Auch wenn viele Unternehmen schon seit Jahren oder Jahrzehnten digital arbeiten, bietet der technologische Fortschritt gegenwärtig die Möglichkeit einer bis vor kurzem noch ungeahnten Vernetzung von unterschiedlichsten Arbeitsschritten. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V. hat vor diesem Hintergrund Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt analysiert und die Ergebnisse in einer kleinen und kompakten Broschüre zusammengefasst. Diese Broschüre können Sie über nachfolgenden Link von der Homepage des Instituts herunterladen.

Broschüre "Digitalisierung & Industrie 4.0"

 

Terminkalender

Keinen Termin mehr verpassen: Hier erhalten Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen.

Termine

30.01.2018
CSR-Netzwerkabend "Digitalisierung und best practice Beispiele"
Netzwerkabend des CSR-Kompetenzzentrums mit Impulsvortrag, 18.30 Uhr.
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01.02.2018
Digital Demo Day
Netzwerk- und Informationsveranstaltung rund um digitale Technologien, 8.30-17 Uhr.
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01.02.2018
4. Afterwork für die Monheimer Wirtschaft
Netzwerkabend für Monheimer Unternehmen, 18-20 Uhr.
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05.02.2018
bis 06.02.2018
Workshop zum Erstellen eines Businessplans
Zweitägige Veranstaltung des Instituts für Existenzgründungen und Unternehmensführung, je 8-16 Uhr.
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05.02.2018
Sprechstunde "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 9-16 Uhr.
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06.02.2018
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
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20.02.2018
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
Mehr erfahren

21.02.2018
Tagesseminar "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 8.30-16.30 Uhr.
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28.02.2018
Workshop "Das 1x1 des CSR-Nachhaltigkeitsprozesses"
Basis-Workshop des CSR-Kompetenzzentrum, 14-18 Uhr.
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01.03.2018
Sprechstunde "Alt hilft jung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 9-15 Uhr.
Mehr erfahren

   

CSR-Netzwerkabend "Digitalisierung und best practice Beispiele"

30.01.2018

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind Megatrends und betreffen alle Unternehmen. Insbesondere die Digitalisierung bringt große Veränderungen mit sich, egal ob es die Ablösung alter Technologien ist oder neue Geschäftsstrukturen. Ungewissheit und Zuversicht gehen dabei Hand in Hand.

Wie können Unternehmen heutzutage nachhaltig und verantwortungsvoll auf diese Veränderungen reagieren? Warum und wie ist Digitalisierung sinnvoll? Was bedeutet diese Veränderung für den Arbeitsplatz? Welchen Nutzen haben Unternehmen und wann ist der richtige Zeitpunkt? - Der Vortrag zeigt konkrete Wege, wie sich CSR und Digitalisierung in der Praxis von Unternehmen hervorragend miteinander verbinden lassen.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr über die Chancen und Potentiale der Digitalisierung von Unternehmens- und Serviceprozessen erfahren möchten.

Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

Programm des CSR-Kompetenzzentrums


Alnamic AG
Habichtweg 1
41468 Neuss

 
   

Digital Demo Day

01.02.2018

Erleben Sie innovative Digitalprodukte und neueste Technologien und lernen mehr als 50 Start-ups aus den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality, Drohnen, Smart Devices, Robotik, IoT und Cyber Security kennen. Der digihub Düsseldorf/Rheinland lädt zum zweiten Mal in das alte Postverteilzentrum postPOST – Grand Central in Düsseldorf ein. Neben der großen Ausstellerfläche hat der digihub für die mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher ein Bühnenprogramm mit spannenden Keynotes, Live-Hacks und Paneldiskussionen im Programm. Mit dabei sind Experten und inspirierende Speaker aus der Tech- und Digitalszene. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Knüpfen Sie beim Demo Day Kontakte mit neuen Partnern und lernen Sie die aktuellsten Digitaltrends kennen!


postPOST - Grand Central
Kölner Straße 114
40227 Düsseldorf

 
   

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 118

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

4. Afterwork für die Monheimer Wirtschaft

01.02.2018

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork werden sich die folgenden Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorstellen:

  • Küche Aktiv - Möbel Seele
  • Marienburg Monheim
  • ProGraphics | Rolf Huwer Consulting
  • Deutsche Bank
  • Seeles KochStudio

Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei einem Snack und Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Anmeldung zum 4. Monheimer Afterwork


Küche Aktiv - Möbel Seele
Niederstraße 15a
40789 Monheim am Rhein

 
   

Ansprechpartner

Thomas Zitzmann
stellvertretende Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 118

Telefon: +49 (0)2173 951-625
Telefax: +49 (0)2173 951-25-625
E-Mail: tzitzmann@monheim.de

Workshop zum Erstellen eines Businessplans

05.02.2018 bis 06.02.2018

Ein professioneller Businessplan ist der Grundstein einer jeden erfolgreichen Existenzgründung und zugleich der Türöffner für den Gründungszuschuss, Einstiegsgeld und andere staatliche Fördermittel, Förder-Kredite und Crowdfunding.

In dem Workshop erstellen Sie gemeinsam mit dem Referenten einen eigenen Businessplan für Ihr Unternehmen. Darüber hinaus erhalten Sie unter anderem Leitfäden und Mustervorlagen für Businesspläne, eine individuelle Beratung zu staatlichen Förderprogrammen und eine fachkundige Stellungnahme für den Gründungszuschuss.

Das Land NRW kann bis zu 90% der Kosten Ihrer Teilnahme an dem Workshop übernehmen. Ihr Eigenanteil beträgt in diesem Fall nur 80 Euro. Für weitere Informationen und zwecks Anmeldung wenden Sie sich bitte direkt an das Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung, Tel. 02471 8026, E-Mail, www.ieu-online.de.


Rathaus Monheim am Rhein, Raum 137
Rathausplatz 2
40789 Monheim am Rhein

 
   

Sprechstunde "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"

05.02.2018

In diesem kostenfreien Angebot des Kompetenzzenturums Frau und Beruf erhalten Unternehmen Beratung zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die individuellen Termine dauern ca. eine Stunde.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Kreishaus Mettmann
Düsseldorferstraße 26
40822 Mettmann

 
   

Info-Nachmittag "Existenzgründung"

06.02.2018

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf

Zur Webseite
 
   

Info-Nachmittag "Existenzgründung"

20.02.2018

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf

Zur Webseite
 
   

Tagesseminar "Existenzgründung"

21.02.2018

Das Leistungsangebot umfasst das praxisorientierte Basisseminar zur Existenzgründung sowie kostenfreie Folgeberatung. Im Tagesseminar werden folgende Themen angeboten: Businessplan/Geschäftskonzept; rechtliche Rahmenbedingungen und Anmeldeformalitäten; persönliches und fachliches GründerInnenprofil; Steuern, Versicherungen und Standortfragen; Umsatz-, Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung; Kapitalbedarf, Finanzierung und finanzielle Fördermöglichkeiten.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

Zur Webseite
 
   

Workshop "Das 1x1 des CSR-Nachhaltigkeitsprozesses"

28.02.2018

In diesem Basis-Workshop werden die wichtigsten Grundlagen zu CSR als Stellhebel für den Unternehmenserfolg in den vier Handlungsfeldern Mensch, Markt, Umwelt und Gesellschaft vermittelt. Neben einer theoretischen Einführung wird die Implementierung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, nach Abschluss des Workshops erste einfache Schritte zur Umsetzung von CSR in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Die Werbeagentur Blue Moon gibt dabei Einblicke in ihre umgesetzten CSR-Strategien.

Der Workshop richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise zum Thema CSR sammeln möchten.

Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

Bildrechte: CSR-Kompetenzzentrum Rhein-Kreis Neuss

Programmflyer des CSR-Kompetenzzentrums


BLUE MOON Communication Consultants GmbH
Friedrichstraße 8
41460 Neuss

 
   

Sprechstunde "Alt hilft jung"

01.03.2018

Der Verein ALT HILFT JUNG NRW e.V. - ein Zusammenschluss ehemaliger Führungskräfte der freien Wirtschaft - berät gemeinsam mit dem STARTERCENTER NRW kostenfrei Existenzgründerinnen und Existenzgründer und bestehende Unternehmen. Die individuellen Termine dauern ca. eine Stunde.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

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