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Thomas Spekowius
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News

15.04.2018
Monheim am Rhein bleibt weiter Fairtrade-Town
Auf dem Frühlingsfest feierte die Stadt am Sonntag jetzt die Titelerneuerung.
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31.03.2018
Bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein
Beim ausgebuchten Osterbrunch auf der Scenic Jade am heutigen Samstag hatten die Gäste Glück mit dem Wetter. / Es sind noch Tickets für eine Reise nach Amsterdam zu gewinnen.
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03.03.2018
Restaurierter Aalschokker bezieht Parkplatz an der Klappertorstraße
An und auf der Fiat Voluntas wird voraussichtlich im Sommer die Geschichte des Aalfangs erläutert.
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16.02.2018
Runde Sache: Die Jungs von MonCity sind jetzt Mitglieder eines richtigen Vereins
Die auch ehrenamtlich stark engagierten Monheimer Freizeitkicker haben ihre Heimat im städtischen Haus der Jugend.
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30.01.2018
Monheims fünfte Jahreszeit wird fair gefeiert – Stadt spendiert Kamelle für über 50.000 Euro
„Der Karneval schafft Heimat ohne zu tümeln“ und verbindet nicht nur die Menschen in der Stadt, sondern nun sogar über Kontinente hinweg.
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21.12.2017
MonGuides bieten im kommenden Jahr mehr als 70 Stadtführungen an
Alle Führungen können ab sofort gebucht werden, Tickets für die Rundfahrten gibt es ab März.
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16.12.2017
Neue Saunalandschaft lockt ins mona mare
Der Betreiber rechnet mit deutlich steigenden Gästezahlen.
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01.12.2017
Eislaufbahn, Almhütte und Tannenbäume bringen weihnachtliche Stimmung in die Stadt
Der 3. Monheimer Sternenzauber lädt ab sofort zu gemütlichen Stunden und gemeinsamen Runden ein.
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24.11.2017
Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.
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20.11.2017
Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.
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15.11.2017
Schnelle und gute Verbindungen: Alle Monheimer Busse sind jetzt rollende Hotspots!
BSM setzt mit dem Einsatz mobiler Router einen neuen Service-Standard, über den es kostenlos ins städtische WiFi-Portal und das freie Internet geht.
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10.11.2017
Jetzt gibt es den Malbork-Platz
Mit Gästen aus der polnischen Partnerstadt und buntem Programm wurde am Freitagnachmittag gefeiert.
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20.10.2017
3. Monheimer Sternenzauber kommt mit Eisbahn und Hüttenzauber zurück in die Innenstadt
Kitagruppen, Schulklassen und Erwachsenengruppen können die Fläche ab sofort mieten.
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11.10.2017
Gans hoch im Kurs – Heimatliebe als persönliches Statement und Geschenkidee
Die Monheimerinnen und Monheimer zeigen gerne Flagge für ihre Stadt.
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29.09.2017
Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.
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06.09.2017
Neuer Wohnraum an der Friedrichstraße soll Einkaufsbereiche der Innenstadt verbinden
Erste Pläne zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 146M „Postgebäude Friedrichstraße“ werden am 21. September diskutiert.
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31.08.2017
Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.
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17.07.2017
Tolle Stimmung beim „Friendship Cup“
Erfolgreiche Premiere des internationalen Jugendsportfestes. Team aus Atasehir gewinnt.
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07.07.2017
Skaterpark feierlich eröffnet
Städtische Kinder- und Jugendförderung sowie Sojus 7 organisierten am Freitagabend ein buntes Fest.
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28.06.2017
Pontons und Landbrücken für Schiffsanleger werden mit zwei Kränen montiert
Am 4. Juli werden Bauteile über den Rhein angeliefert und im Wasser und an Land installiert.
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08.06.2017
Engagierte Bürger präsentieren Ideen zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz
Bericht fasst Ergebnisse der ersten Bürgerwerkstatt zusammen.
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26.05.2017
Vorhang auf und Bühne frei! Premiere für den neuen Monheimer Bildungs- und Kulturkalender
Die Erstausgabe für die Monate Juli und August ist jetzt pünktlich zum Stadtfest erschienen.
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12.05.2017
Interaktive Stationen im Rheinbogen machen Natur erlebbar
Nicht nur Kinder können auf dem Naturerlebnispfad Kräuter, Biotope und Insekten entdecken.
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09.05.2017
MonGuides zeigen die Stadt bei Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus
Einheimische und Besucher können sich für vier Termine im Sommer ab sofort anmelden.
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20.04.2017
Bunte Gans begrüßt Besucher des Karnevalskabinetts
Gegen eine Spende hat die Stadt ein weiteres Wappentier der Bürgerstiftung erworben.
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Ansprechpartner

Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 034

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Monheim am Rhein bleibt weiter Fairtrade-Town

15.04.2018
Auf dem Frühlingsfest feierte die Stadt am Sonntag jetzt die Titelerneuerung.

Monheim am Rhein. Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Stadt Monheim am Rhein an diesem Sonntag auf dem Frühlingsfest die mittlerweile zweite Erneuerung des Titels Fairtrade-Town.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Steuerungsgruppe nahmen die Auszeichnung durch den Verein Fairtrade Deutschland entgegen. Die Monheimer Steuerungsgruppe, die sich aus Engagierten aus den Bereichen Verwaltung, Kirche, Schule, Einzelhandel und Gastronomie zusammensetzt, koordiniert alle Aktivitäten rund um den fairen Handel und trägt das Thema in die Öffentlichkeit.

Mit dem Titel setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für die gemeinsame Verantwortung im Welthandel. Denn im globalen Handelssystem sind häufig gerade diejenigen benachteiligt, die Rohstoffe und Produkte anbauen, die wir täglich im Supermarkt vorfinden. So haben Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter in Ländern des globalen Südens oft mit Armut und prekären Lebens- und Arbeitsverhältnissen zu kämpfen. Fairtrade setzt auf die Verbindung von Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisation, um diese Strukturen zu verbessern. Dazu unterstützt Fairtrade die Produzierenden, damit sie die Armut aus eigener Kraft überwinden, ihre Stellung stärken und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können. Dies beinhaltet nicht nur die Zahlung eines Mindestpreises für Produkte wie Kaffee, Bananen, Kakao und Baumwolle, sondern auch umfangreiche Standards im Bereich Ökologie und Soziales. So sind zum Beispiel ausbeuterische Kinderarbeit und Diskriminierung verboten. Gleichzeitig legen die Standards neben Rechten und Schutzmaßnahmen für Arbeiterinnen und Arbeiter auch einen umweltschonenden Anbau sowie den Schutz natürlicher Ressourcen fest. Zusätzlich zum Mindestpreis wird außerdem eine Fairtrade-Prämie gezahlt, von der Gemeinschaftsprojekte wie der Bau von Schulen, die Verbesserung der Infrastruktur oder die Umstellung auf Bioanbau finanziert werden können.

Auch die Konsumentinnen und Konsumenten sind ein wichtiger Teil des Fairtrade-System, denn sie entscheiden sich mit der Wahl fair gehandelter Produkte gezielt für gerechtere Herstellungs- und Handelsstrukturen sowie nachhaltige Produktionsbedingungen weltweit. Die Kampagne Fairtrade-Towns bündelt das Engagement aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft rund um den fairen Handel. Mit dem Titel zeigt die Stadt Monheim am Rhein, dass sie und alle Beteiligten Wert auf ein verantwortungsbewusstes Handeln legen und das Thema Fairtrade in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle spielt. Bei den drei diesjährigen Monheimer Karnevalsumzügen zeigten sich die Zugteilnehmenden und zehntausende Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand gleichermaßen davon begeistert, dass die Stadt den Zuggruppen fair gehandelte Kamelle als Wurfmaterial im Wert von über 50.000 Euro gespendet hatte. Das soll auch im nächsten Jahr wieder so sein.

Alle zwei Jahre überprüft der Verein Fairtrade Deutschland, ob die Stadt noch alle Kriterien erfüllt, die Voraussetzung für die Auszeichnung zur Fairtrade-Town sind. Neben der Koordination durch die Steuerungsgruppe sehen diese unter anderem vor, dass bei allen öffentlichen Sitzungen im Rathaus Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt wird sowie in lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants fair gehandelte Produkte angeboten werden. Auch die Vernetzung mit Kirchen, Vereinen und Schulen ist in den Kriterien verankert. Mit der Titelerneuerung um weitere zwei Jahre macht die Stadt Monheim am Rhein deutlich, dass sie sich auch in Zukunft für den fairen Handel vor Ort stark machen sowie Akteurinnen und Akteure zusammenbringen wird, die so gemeinsam soziale Verantwortung übernehmen.

 

BU: Am Fairtradestand der Monheimer Steuerungsgruppe konnte am Frühlingsfest-Sonntag auf die Titelerneuerung angestoßen werden. Foto: Michael de Clerque

 
   

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Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 110

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-833
E-Mail: kbrand@monheim.de

Bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein

31.03.2018
Beim ausgebuchten Osterbrunch auf der Scenic Jade am heutigen Samstag hatten die Gäste Glück mit dem Wetter. / Es sind noch Tickets für eine Reise nach Amsterdam zu gewinnen.

Schönes Wetter, beste Laune: Bereits eine Viertelstunde vor Einlass tummelten sich am heutigen Samstag, 31. März, viele Gäste vor dem Rheinanleger. Mit der MS Scenic Jade ging es über den Rhein nach Benrath und zurück. 150 Gäste nutzten die vom städtischen Tourismusmanagement organisierte Fahrt. Anschließend fuhr noch ein Kreuzfahrtschiff nach Amsterdam. Eine zweite Reise dorthin vom 28. bis 30. April ist bereits ausgebucht. Doch das städtische Citymanagement verlost noch drei Doppelkabinen.

Wer an der Verlosung von je einer Doppelkabine teilnehmen möchte, kann sich schriftlich oder persönlich vor Ort bei Marke Monheim, Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, info@marke-monheim.de, melden. Jede Nachricht sollte Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse enthalten. Pro Person wird nur ein Los entgegen genommen. Die zur Verlosung stehenden Kabinen sind nicht behindertengerecht, Rollatoren können aber mitgenommen werden. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 12. April.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden beim Frühlingsfest am Sonntag, 15. April, um 12.30 Uhr auf der Bühne am Rathausvorplatz gezogen. Bei der Ziehung müssen die Gewinner oder ein Vertreter mit Vollmacht zugegen sein, um die Anmeldung direkt bestätigen zu können. Die Lose werden Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Generalkonsul der Niederlande, Ton Lansink, ziehen. Sie eröffnen im Rahmen des Frühlingsfests auch die Monheimer Europawoche, die sich den Niederlanden widmet.

Weitere Informationen zum genauen Reiseplan, zur Mitnahme von Kindern und Barrierefreiheit gibt es auf der städtischen Homepage www.monheim.de und bei Marke Monheim in der Geschäftsstelle am Monheimer Tor. (nj)

 

BU: Die Scenic Jade kurz vor dem Ablegen zum Osterbrunch. Der Ausflug war schnell ausgebucht. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Markus Kuller
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 110a

Telefon: +49 (0)2173 951-627
Telefax: +49 (0)2173 951-25-627
E-Mail: mkuller@monheim.de

Restaurierter Aalschokker bezieht Parkplatz an der Klappertorstraße

03.03.2018
An und auf der Fiat Voluntas wird voraussichtlich im Sommer die Geschichte des Aalfangs erläutert.

Monheim am Rhein. Nach einer langen Reise hat die Fiat Voluntas am Wochenende ihre vorerst letzte Ruhestätte angelaufen. Am heutigen Samstag, 3. März, wurde der historische Aalschokker auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße aufgeständert. Auf und an dem unter Denkmalschutz stehenden Schiff können Besucherinnen und Besucher voraussichtlich ab Juni die Geschichte des Aalfangs erleben.

Die Stadtverwaltung entdeckte das traditionelle Fangboot bei Recherchen zur Geschichte des Aalfangs. Besitzer Wilhelm Wirtz war damit 2001 zum letzten Mal unterwegs, in den vergangenen 17 Jahren lag die Fiat Voluntas im Neusser Sporthafen. Die Stadt erwarb das historische Schiff 2016, ließ es in den Krefelder Hafen schleppen, im März 2017 mit einem Kran aus dem Wasser heben und in eine Brandenburger Werft transportieren. Farbanalytiker und weitere Fachmänner begutachteten und restaurierten den Schokker nun mehrere Monate lang in Oranienburg, nördlich von Berlin.

In der vergangenen Woche machte sich das frisch lackierte Schiff auf den Weg zurück ins Rheinland. Mit Zwischenstopps in Hamm und an der Baumberger Sandstraße brachte ein Lastwagen den 35 Tonnen schweren Schokker auf den Parkplatz am Rhein. „Der Transport verlief absolut problemlos. Nur auf den letzten Metern in Baumberg mussten Straßenschilder kurzzeitig abmontiert werden“, berichtet Tourismusmanager Markus Kuller.

In den kommenden Wochen wird nun der Mast aufgestellt, Drahtseile werden ausgetauscht und die Bordelektrik verlegt. Darüber hinaus stehen restliche Malerarbeiten an. Die ersten Ausstellungsmodule kommen im Mai. Parallel wird der Stahlrahmen für die das Schiff umgebende Plattform installiert und eine Holz- und Lamellenverkleidung angebracht.

Das Schiff soll Teil der MonChronik werden. In Monheims dezentralem Heimatmuseum wird Geschichte didaktisch und pädagogisch aufbereitet und den Touristen und Besuchern an den historischen und originalen Schauplätzen vermittelt. Für das Aalfischerei-Museum eignet sich der Standort an der Klappertorstraße besonders, da sich in direkter Nähe nicht nur zwei ehemalige Aalräuchereien, sondern auch die ehemaligen Anlegestellen für die beiden Baumberger Aalschokker befinden. (bh)

 

BU: In einer Brandenburger Werft wurde die Fiat Voluntas aufwendig restauriert. Frisch lackiert bezieht sie nun ihre vorerst letzte Ruhestätte auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße. Foto: Markus Kuller

 
   

Runde Sache: Die Jungs von MonCity sind jetzt Mitglieder eines richtigen Vereins

16.02.2018
Die auch ehrenamtlich stark engagierten Monheimer Freizeitkicker haben ihre Heimat im städtischen Haus der Jugend.

Monheim am Rhein. Bereits seit fünf Jahren treten mittlerweile rund 30 Monheimer Jugendliche und junge Erwachsene in der Düsseldorfer Fußball-Hobbyliga-West unter dem Kampfnamen MonCity gemeinsam vor den Ball – seit 2016 stellen sie de facto das offizielle Fußballteam vom städtischen Haus der Jugend. Und seit diesem Januar sind sie nun sogar ein eingetragener Verein – der MonCity e.V.!

Zweimal die Woche trainieren die jungen Männer im Heinrich-Häck-Stadion. Die meisten von ihnen wohnen auch im direkt angrenzenden Berliner Viertel. „Viele langjährige Besucher unserer Einrichtung haben in diesem Verein inzwischen ihre sportliche Heimat gefunden“, berichten Günter Pfeil und Samir Omeirat vom städtischen Betreuer-Team im Haus der Jugend, das an der Tempelhofer Straße 17 beliebte Anlaufstelle für zahlreiche junge Menschen ist.

„Dabei fördern wir die Jungs bei ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement nach Kräften“, betont Pfeil, der bei der Stadtverwaltung die Abteilung Außerschulische Bildung und Schulsozialarbeit leitet. „Das, was die Jungs hier zusammen leisten, tut letztlich der gesamten Stadt gut“, unterstreicht der Pädagoge. Samir Omeirat ergänzt: „Die Mannschaft hat bereits zahlreiche Veranstaltungen unterstützt, die bei uns im Haus der Jugend angestoßen wurden.“ Besonders hervorzuheben seien hier beispielsweise die Veranstaltung des Benefiz-Fußballturniers im November 2016 zugunsten des marokkanischen Moscheevereins, die Organisation des Eröffnungsturniers für die beiden Fußballplätze am Heinrich-Zille-Platz im Frühjahr 2017 sowie das Engagement bei inzwischen gleich mehreren Fußball-Stadtmeisterschaften für Freizeitteams im Monheimer Rheinstadion und die Beteiligung bei der jährlichen Sport-Alternative zum karnevalistischen Altweibertreiben unter dem Motto „Nix zu Suffe für Kids“.

Der jetzt gegründete MonCity e.V. hat in seinen Statuten verankert, dass sich seine Mitglieder künftig neben der regelmäßigen Spielbetriebsteilnahme auch weiterhin aktiv bei der ehrenamtlichen Organisation von sportorientierten Veranstaltungen der städtischen Jugendhilfe beteiligen werden. Daneben sollen aber zum Beispiel auch eigene Sportturniere für junge Monheimerinnen und Monheimer initiiert werden, die dem Gemeinwohl dienen.

Zu ihrem 1. und 2. Vorsitzenden wählten die MonCity-Mitglieder am 26. Januar die beiden Studenten Himmet Günay (1.) und Mohamed Ait Benomar. Den Posten des 3. Vorsitzenden bekleidet fortan der kaufmännische Angestellte Osman Günes. Zum Kassenprüfer wählten die kickenden Ehrenamtler aus ihren Reihen zudem die beiden Diplom-Ingenieure Aziz Ait Benomar und Ibrahim Nassar. Der Sitz des neu gegründeten Vereins ist im Haus der Jugend angesiedelt. Hier schließt sich also der Kreis. Eine runde Sache für Monheim am Rhein. (ts)

 

BU: Nicht nur stark am Ball – und damit viel mehr als nur eine Mannschaft! Die Kicker des neu gegründeten Vereins MonCity bilden auch abseits des Fußballplatzes ein tolles Team. Wichtiger Teil ihrer Heimat ist das städtische Haus der Jugend. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Monheims fünfte Jahreszeit wird fair gefeiert – Stadt spendiert Kamelle für über 50.000 Euro

30.01.2018
„Der Karneval schafft Heimat ohne zu tümeln“ und verbindet nicht nur die Menschen in der Stadt, sondern nun sogar über Kontinente hinweg.

Monheim am Rhein. Seit vier Jahren ist Monheim am Rhein zertifizierte Fairtrade-Stadt. Um dieses Siegel und die damit verbundene Verantwortung auch in die hier von tausenden Menschen intensiv gelebte Monheimer Karnevalskultur zu integrieren, hat die Stadt in diesem Jahr erstmals alle Gruppen und Vereine, die an einem oder sogar gleich mehreren der drei Monheimer Karnevalszüge teilnehmen, mit fair gehandeltem Wurfmaterial ausgestattet. Die Pakete mit einem Gesamtwert von über 50.000 Euro wurden diese Woche im Rahmen eines kleinen Festakts in der neuen Wagenhalle des städtischen Betriebshofs übergeben.

„Wir sind zu Recht stolz auf unseren Karneval, auf unsere tollen Fuß- und Wagengruppen, auf unsere Sitzungen, und wir sind sehr froh, dass sich auch und gerade so viele Kinder und Jugendliche aktiv an der Pflege dieses Brauchtums beteiligen“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Übergabe der insgesamt 72.000 Täfelchen aus fair gehandelter Schokolade sowie 45.000 Tütchen mit Mango-Monkeys und nochmal doppelt so vielen nicht nur fair, sondern auch noch vegan produzierten Fliegenden Herzen – jeweils Fruchtgummi-Mischungen mit gutem Geschmack.

Dabei gilt: Qualität geht vor Quantität. „Fair gehandeltes Wurfmaterial hat seinen Preis“, betonten sowohl der Bürgermeister als auch Roland Pareik vom Vorstand des Vereins Jecke Fairsuchung, mit dem die Stadt hier ebenso kooperiert wir mit der Fairhandelsgenossenschaft dwp in Ravensburg. „Unser Ziel für die Zukunft ist es, dass auch Monheims Vereine demnächst möglichst zehn Prozent ihres Budgets in faire Kamelle investieren“, erläuterte Pareik als Fairtrade-Förderer und „Opladener Jung“. In Richtung der über hundert Abgesandten der Monheimer Fuß- und Wagengruppen lud er ein: „Reichlich Material zum Kennenlernen, Probeschmecken und Probewerfen haben sie ja nun durch die Stadt überreicht bekommen. Wenn Sie künftig nun tatsächlich diese zehn Prozent ihres eigenen Kamelle-Budgets in fair gehandeltes Wurfmaterial investieren, würden Sie Monheim am Rhein damit nicht nur zur Hauptstadt für Kinder, sondern auch zur Hauptstadt des fairen Karnevals machen.“

Eine erste spontane Zusage in diese Richtung gab es von Kinderzug-Organisatorin Inge Mohr, die sich ebenso wie Veedelszoch-Leiter Peter von Jeger für den Arbeitskreis Baumberger Karneval und Gromoka-Vorstand Moritz Peters von der großzügigen Spende der Stadt begeistert zeigten. Einhelliger Tenor: Gerade für die vielen kleinen Fußgruppen, die oft über Fördervereine von Kitas oder Grundschulen organisiert werden, ist das eine hochwillkommene Unterstützung. Denn auch die Budgets von Monheims großzügigen Sponsoren sind endlich, zumal diese oft von verschiedensten Stellen angefragt werden.

Und genau eine solche Unterstützung soll die Hilfe auch sein, betonte Monheims Stadtoberhaupt – eine wertige Ergänzung und Aufstockung des ohnehin gekauften oder über Sponsoren zusammengetragenen Wurfmaterials, keineswegs ein Ersatz dafür. Zugleich unterstrich der Bürgermeister den positiven Imagewert des Karnevals, wie er in Monheim am Rhein gefeiert wird: „Das ist Stadtmarketing im besten Sinne. Auch deshalb unterstützen wir hier gerne.“

Gromoka-Vorstandsmitglied Moritz Peters unterstrich, dass die hier in vielen bunt gefüllten Paketen sichtbar werdende Unterstützung sogar nur einen kleinen Ausschnitt zeige. „Von unserer Seite spreche ich hier daher sehr gerne einen großen Dank an die Stadtverwaltung aus, die uns Karnevalisten nicht nur an dieser Stelle und auch längst nicht immer nur in materiellen Dingen stets hilfreich zu Seite steht. Das ist nicht selbstverständlich. Danke, dass wir uns auch in ganz anderen Zusammenhängen immer an Euch wenden können und so viel Hilfe aus dem Rathaus heraus erfahren“, so der Sitzungspräsident, der zugleich aber auch selbstbewusst betonte: „Ihr tut gut daran, dieses Brauchtum zu unterstützen. Denn der Karneval besteht eben nicht nur darin, an zwei, drei Tagen im Jahr mit bunten Wagen durch die Straßen zu fahren und Kamelle zu schmeißen oder sich in Uniform an Theken zu stellen. Unser Karneval besteht auch darin, dass unsere Prinzenpaare in die Seniorenwohnheime, Kitas und Schulen gehen, und dass dieses Brauchtum das ganze Jahr hindurch gepflegt wird. Der Karneval ist wichtig, denn er gibt Heimat ohne zu tümeln, ohne auszuschließen. Der Karneval verschafft Wurzeln, ohne dass Menschen mit anderen Wurzeln davon abgebunden werden. Kurzum: Der Karneval ist eine Einladung an alle Menschen, die guten Willens sind. Von daher sage ich: Es ist alternativlos, dass ihr uns weiter so unterstützt.“

Genau diese Unterstützung sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann denn auch zu. Das Versprechen für weitere Fairtrade-Kamelle, mindestens für das nächste Jahr, steht bereits. Schon in diesem Jahr unterstützt die Stadt die Gromoka und den ABK in neuem Maße bei den Organisationskosten für die Züge. Und wie 2017 werden auch 2018 wieder Monheimer Wagenbauerinnen und -bauer bei Großmeister Jaques Tilly auf Kosten der Stadt in die Wagenbauschule gehen können.

Für all dieses städtische Engagement gibt es inzwischen sogar prominente Bewunderung. Mit einer Grußbotschaft wendeten sich die beiden beliebten Schauspieler Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt an die Monheimerinnen und Monheimer: „Als die ermittelnden Kölner Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf, aber natürlich auch als die Privatmenschen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, wissen wir um die enorme Integrationskraft des Karnevals. Dass die Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein an ihre Vereine denkt und dabei bewusst auf fair gehandeltes Wurfmaterial – also auf echte Klasse anstelle von billiger Masse – setzt, finden wir vorbildlich.“ Bär und Behrendt setzen sich über den vor 20 Jahren von ihnen mitgegründeten Verein „Tatort – Straßen der Welt“ für philippinische Kinder ein, deren Eltern ihnen von fairem Mango-Anbau ein geregeltes Schulleben ermöglichen können. Genau diese fair gehandelten Mangos liefern den Rohstoff für eines der Fruchtgummi-Produkte, die in diesem Jahr als faire Kamelle in Monheim am Rhein fliegen werden. Bär und Behrendt: „Dass eine Stadt den heimischen Karneval mit Kamelle-Spenden im Wert von über 50.000 Euro unterstützt, ist schon an sich eine tolle Sache. Dass sie durch den Kauf von fair gehandeltem Wurfmaterial dabei aber auch noch an so viele Menschen fernab des fröhlichen Geschehens in der Heimat denkt, macht dieses Handeln jedoch noch viel bemerkenswerter. So gelingt es dem Monheimer Karneval, kleine und große Menschen über gleich mehrere Kontinente hinweg mit Freude zu verbinden.“ (ts)

 

BU: Große Freude bei Monheims Kinderprinzenpaar, Roland Pareik, vom Vereinsvorstand der Jecken Fairsuchung, und hunderten von teilnehmenden an den Monheimer und Baumberger Karnevalszügen. Am 11. und 12. Februar fliegt in der Stadt fair gehandelte Kamelle. Foto: Thomas Spekowius

 
   

MonGuides bieten im kommenden Jahr mehr als 70 Stadtführungen an

21.12.2017
Alle Führungen können ab sofort gebucht werden, Tickets für die Rundfahrten gibt es ab März.

Monheim am Rhein. Der rote Doppeldecker fährt gemächlich an der Altstadt vorbei, Literaturfans suchen die Stadt nach Ulla Hahns Spuren ab und an den Theken der Gastwirte prosten sich Einheimische und Gäste mit Kölsch und Alt zu. Mit ihren unterschiedlichen Stadtführungen machen die MonGuides die Entdeckung der Stadt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Jetzt können die Termine im kommenden Jahr gebucht werden.

„Das Angebot bleibt gewohnt vielfältig. In den vergangenen eineinhalb Jahren ist die Nachfrage an den Touren stetig gestiegen, das freut uns sehr“, erklärt Tourismusmanagerin Katharina Brand. Im kommenden Jahr werden mehr als 70 Führungen angeboten. Dabei eignet sich eine Tour nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Stadt: „Auch Einheimische können über ihren Heimatort noch einiges lernen. So eine gemeinsame Führung ist ein tolles Weihnachtsgeschenk“, sagt Brand mit einem Augenzwinkern.

Die erste Führung findet bereits am Sonntag, 7. Januar, statt. Ab 17.30 Uhr präsentiert Hans Schnitzler die Marienkapelle als einzigartigen Wallfahrtsort am Rhein und die außergewöhnliche Geschichte, Akustik, Lichtspiel und Atmosphäre der kleinen Kapelle. Auch bei den Führungen „Von Alt zu Neu“ zum Beispiel am 4. Februar um 11.15 Uhr und „Rheinnahe Kirchen und Kapellen in Monheim“ am 4. März um 11.15 Uhr spielt die Marienkapelle eine Rolle.

Am Mittwoch, 10. Januar, bietet Holger Franke die erste Führung „Zwischen Kölsch und Alt“ im neuen Jahr an. Ab 18 Uhr erzählt er unterhaltsame Anekdoten über die rheinische Toleranz der Monheimer Gastwirte. Dazu gibt es „lecker Kölsch“ und „würzig Alt“. Auch seine zweite kulinarische Führung „Monheim von seiner Schokoladenseite“ wird wieder angeboten. Gemeinsam mit Franke, der in der Fernsehserie „Unter uns“ den Bäcker Wolfgang Weigel spielte, besuchen Teilnehmer am Freitag, 12. Januar, und Samstag, 13. Januar, jeweils ab 10 Uhr verschiedene inhabergeführte Geschäfte und Cafés. Dabei erfahren sie Wissenswertes über die Kakaobohne und das mehr als 850 Jahre alte Monheim.

Zu den beliebtesten Führungen gehören die Angebote rund um Ulla Hahns Dondorf. Der Literarische Mittag unter dem Motto „Verortet im Wort“ am Samstag, 27. Januar, dreht sich um den ersten Teil der autobiographischen Reihe Ulla Hahns. Elke Minwegen führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11 Uhr zu verschiedenen Schauplätzen im Stadtgebiet. Im Anschluss erfahren die Teilnehmer anhand von Fotos, Zitaten und Büchern Interessantes rund um Hahns Roman „Das verborgene Wort“. Dazu gibt es einen kleinen Imbiss und Getränke. Beim literarischen Spaziergang „Lommer jonn“ am Sonntag, 14. Januar, steht ab 15 Uhr der zweite Teil der Serie, „Aufbruch“, im Mittelpunkt.

Einmal im Monat, meist am letzten Sonntag des Monats, bieten die MonGuides eine öffentliche Stadtführung ohne Anmeldung an. Vom Schelmenturm geht die eineinhalbstündige Tour über rund zwei Kilometer durch die Altstadt, den Landschaftspark Rheinbogen und den Marienburgpark zum Ausgangspunkt. Die ersten Termine im neuen Jahr sind am 28. Januar, 25. Februar, 25. März und 29. April. Der Treffpunkt ist immer am Schelmenturm um 15 Uhr.

Wegen des großen Interesses finden im Sommer acht Rundfahrten mit dem Doppeldeckerbus statt. Die eineinhalbstündige Tour mit dem roten Bus führt am Rhein entlang Richtung Hitdorf, an der Altstadt vorbei über die Rheinpromenade bis Haus Bürgel und über Baumberg zurück zum Busbahnhof. Dabei erzählen die MonGuides spannende Anekdoten der Stadtgeschichte und erläutern aktuelle Entwicklungen. Die Rundfahrt eignet sich auch für Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind und bietet in kurzer Zeit einen guten Überblick. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen können allerdings leider noch nicht befördert werden. Buchbar sind Fahrten am 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli und 12. August, jeweils um 11 und 14 Uhr.

Eine Übersicht mit allen Terminen, Preisen und Dauer der Führungen findet sich auf der städtischen Internetseite. Anmeldungen für die Führungen nimmt die Touristen-Information Marke Monheim, Rathausplatz 20, unter Telefon 02173 27 64 44 oder per E-Mail ab sofort entgegen. Tickets für die Rundfahrten sind ab dem 1. März 2018 erhältlich. (bh)

 

BU: Bei den zahlreichen Stadtführungen mit den MonGuides lernen Einheimische und Gäste die Stadt aus einem neuen Blickwinkel kennen. Foto: Birte Hauke

 
   

Neue Saunalandschaft lockt ins mona mare

16.12.2017
Der Betreiber rechnet mit deutlich steigenden Gästezahlen.

Monheim am Rhein. Noch größer, noch behaglicher und auf dem modernsten Stand der Technik: Nach mehrmonatiger Bauzeit ist am Samstag, den 16. Dezember 2017, die Wiedereröffnung der Saunalandschaft des mona mare an der Kurt-Schumacher-Straße. Das Investitionsvolumen liegt bei nicht weniger als 2,5 Millionen Euro. Und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

„Wir haben unser Ziel voll erreicht. Mit dieser neuen Saunalandschaft können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Ich bin mir sicher, dass die Zahl der Gäste weiter steigen wird“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Dieser Meinung ist auch André Zierul, Geschäftsführer des städtischen Allwetterbades: „Haben wir bisher bereits jährlich um die 22.000 Besucher im Saunabereich gehabt, rechne ich künftig mit bis zu 25.000.“

Tatsächlich ist der Innenbereich von 640 auf 800 Quadratmeter vergrößert worden. Zusätzlich sind unter anderem zwei neue Massageräume und eine weitere Ruhezone entstanden. Der Umkleidebereich hält jetzt für alle Gäste Vollschränke bereit. Der gesamte Duschbereich ist in fließenden Formen gestaltet worden und mit Lichtakzenten versehen. Es stehen ausreichend Liegen für die Gäste zur Verfügung. Die Himalaya-Salzsteine werfen ein sanftes gelb-oranges Licht in den Raum der Salzsauna. Die mit einem hinterleuchteten Kräuterbildmotiv gestaltete Aromasauna unterstützt optisch die Geruchswahrnehmungen. Der Eisbrunnen verspricht Abkühlung und Erfrischung nach beendeten Saunagängen, ebenso wie Eimerdusche und Kneippschlauch. Auch ein Dampfbad fehlt nicht.

Der Außenbereich ist für die Saunagäste erheblich erweitert worden von früher 1.400 auf nun 2.750 Quadratmeter. Dazu gehören auch ein temperiertes Schwimmbecken, Holzliegedecks, Außenduschen, (Sommer-)Gastronomieplätze sowie Liegen auf großzügigen Stein- und Rasenflächen. Ein Barfuß-Fühlpfad sensibilisiert die empfindsamen Fußsohlen. Die riesige Panoramasauna gibt den Blick über das Schwimmbecken frei. Im Winter wird sogar der benachbarte Krämersee sichtbar. Ein freistehendes Ruhehaus mit integrierter Umkleidezone verschafft zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ist da unter anderem auch noch die Erdsauna.

Die Saunalandschaft hat Samstag und Sonntag von 9 bis 20 Uhr geöffnet, wochentags von 10 bis 21.30 Uhr. Montag ist von 10 bis 21.30 Uhr Damensauna.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des mona mare. (nj)

 
   

Ansprechpartner

Romy Klaubert
Citymanagement

Rathaus, Raum 117

Telefon: +49 (0)2173 951-639
Telefax: +49 (0)2173 951-25-639
E-Mail: rklaubert@monheim.de

Eislaufbahn, Almhütte und Tannenbäume bringen weihnachtliche Stimmung in die Stadt

01.12.2017
Der 3. Monheimer Sternenzauber lädt ab sofort zu gemütlichen Stunden und gemeinsamen Runden ein.

Monheim am Rhein. Das Rathaus erstrahlt in stimmungsvoller weihnachtlicher Beleuchtung, aus Gänselieseltassen dampfen Kakao und Glühwein und über den Rathausvorplatz flitzen zahlreiche Kinder auf Schlittschuhen – mittendrin auch Citymanagerin Romy Klaubert und Bürgermeister Daniel Zimmermann. Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang wurde am Freitag, 1. Dezember, der 3. Monheimer Sternenzauber eröffnet. „Ich wünsche Ihnen viele schöne Stunden in der Innenstadt. Genießen sie die Stimmung mit der weihnachtlichen Beleuchtung und die schöne Zeit hier auf der Eisfläche“, sagte das Stadtoberhaupt zur Eröffnung auf Schlittschuhen.

Bis zum 7. Januar bringt die kostenfrei nutzbare Eisbahn eine besinnliche Atmosphäre in die Innenstadt. Dafür sorgt auch die Weihnachtsbeleuchtung, die zur Eröffnung zum ersten Mal angeschaltet wurde: Leuchtende Sternenschweife an den Laternen und lange Lichterketten am Rathaus und der davorstehenden Linde tauchen Eisbahn und Hütten in ein warmes Licht. Die kleinen Buden locken mit warmen Getränken und leckeren Speisen der Cantina Monheim und den Cafés La Mairie und Dolomiti – vom Bauernbrot mit Griebenschmalz über Bratwurst bis zu Crêpes und frischen Waffeln ist für jeden etwas dabei. Alle Speisen und Getränke können in der gemütlich beheizten Schlemmer-Almhütte mit 60 Sitzplätzen genossen werden. Die Hütte wird in diesem Jahr mit noch mehr weihnachtlichen Veranstaltungen bespielt. Am kommenden Mittwoch, 6. Dezember, hat sich hier um 17 Uhr zum Beispiel eine singende Eisprinzessin angekündigt.

Die allgemeinen Öffnungszeiten der Eisbahn bis zum 22. Dezember sind montags bis freitags von 15 bis 18.15 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr. In den Schulferien, vom 23. Dezember bis zum 7. Januar, ist die Bahn ganztägig, also montags bis freitags von 11 bis 18.15 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr geöffnet. Auch an den Feiertagen kann man über das Eis gleiten: Am 24. Dezember von 11 bis 15 Uhr, am 26. Dezember von 14 bis 18 Uhr und am 31. Dezember von 11 bis 15 Uhr. Am 25. Dezember und am 1. Januar bleibt die Bahn geschlossen.

Das Eislaufen ist wie gewohnt kostenfrei, nur für die Schlittschuhe fällt eine Verleihgebühr von zwei Euro an. An der Schlittschuhausgabe stehen erneut engagierte Mitglieder der SG Monheim. Die Hockey-Bambinis der Sportgemeinschaft zeigen an den Samstagen 2. und 16. Dezember und 6. Januar von 12.30 bis 13 Uhr eine kleine Show-Trainingseinheit.

Ganze Kindergartengruppen und Schulklassen können die Fläche bis zum 22. Dezember für eineinhalb Stunden ganz alleine nutzen. Die Bahn kann montags bis freitags von 8.30 bis 10, 10 bis 11.30 Uhr, 11.30 bis 13 Uhr und 13 bis 14.30 Uhr kostenlos gemietet werden.

Vereine, Firmen und andere Erwachsenengruppen haben die Möglichkeit, zum Beispiel ihre Weihnachtsfeier auf dem Eis zu feiern. Die 20 Meter langen Bahnen können montags bis freitags von 19 bis 21 Uhr und samstags von 18 bis 21 Uhr gemietet werden. Es sind allerdings nur noch wenige Termine frei. Eine Bahn kostet 40 Euro pro Stunde, auf einer Bahn können bis zu acht Personen spielen.

Für die Buchung der Eisfläche steht in diesem Jahr unter ein neues Online-Buchungsportal zur Verfügung. Hier können freie Termine eingesehen und auch direkt reserviert werden. Reservierungen für die Schlemmer-Almhütte nimmt die Cantina Monheim unter Telefon 0151 40789007 oder per E-Mail entgegen. (bh)

 

BU: Bis zum 7. Januar lädt die Eisfläche auf dem Rathausvorplatz zu kostenfreiem Eislaufvergnügen ein. Foto: Birte Hauke

 
   

Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 107

Telefon: +49 (0)2173 951-629
Telefax: +49 (0)2173 951-25-629
E-Mail: edageroth@monheim.de

Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II

24.11.2017
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.

Monheim am Rhein. In aufwändigen Verhandlungen und gestützt durch Gutachterverfahren für eine marktgerechte Preisfindung hat die Stadt in den letzten Monaten den Ankauf der beiden Monheimer Rathaus-Center-Komplexe und des Baumberger Einkaufszentrums am Holzweg vorbereitet. Mittlerweile besteht zwischen allen Beteiligten Handelseinigkeit. Demnach sollen im Januar 2018 die Einkaufscenter in beiden Stadtteilen den Besitzer wechseln. Das entscheidende Wort haben die Mitglieder des Stadtrats in ihrer letzten Jahressitzung am 20. Dezember.

Sowohl der Ankauf des Rathaus-Centers für 35 Millionen Euro von der Phoenix Development GmbH als auch der des Baumberger Einkaufszentrums für 1,6 Millionen Euro  von der Erbengemeinschaft Hunnenberg sollen durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erfolgen. In beiden Fällen bildet der Ankauf die Grundlage für im Anschluss geplante Veränderungen an den Immobilien. „Beide Einkaufszentren brauchen dringend neue Impulse durch Umbauten und Investitionen. Wir wollen die Attraktivität der Zentren durch das städtische Engagement sowohl für den Einzelhandel als auch die Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich verbessern“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Um die Chancen und Risiken eines Rathaus-Center-Kaufs im Vorfeld abwägen zu können, wurde bereits ein Architekturbüro mit Planungen beauftragt, die nun deutlich zeigen, was in Monheims Mitte möglich ist. „Die Potenziale rund um die bestehende Bausubstanz sind riesig“, so Zimmermann. Falls der Stadtrat den Plänen zugestimmt, dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer gleich auf einen doppelten Durchbruch für die Innenstadt und ein vollständiges „Rathaus-Center Reloaded“ freuen. Geplant ist, künftig alle bisherigen Innenflächen des Centers in Verkaufsflächen umzugestalten. Die heutigen kreuzungsartig angelegten Innengänge würden damit komplett wegfallen und hierdurch viel größere, zusammenhängende Flächen mit zeitgemäßen Zuschnitten entstehen – Flächen, die in Monheim am Rhein inzwischen von attraktiven Interessenten hochnachgefragt sind, die aber derzeit überhaupt nicht angeboten werden können. Im Bereich Center II, südlich des heutigen Schelmencafés, über der Tiefgarage soll das Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt werden, wobei sich die Außenfassade an den bestehenden Giebelbauten daneben orientieren wird. Oben sind im Süden und Norden begrünte Gärten auf den bislang ungenutzt als öden Steinwüsten brachliegenden Flachdächern vorgesehen – sogar mit der Option auf Außengastronomie-Angebote.

Der im wahrsten Sinne des Wortes ganz große Durchbruch für die Stadtmitte soll zudem durch gleich zwei Schneisen geschlagen werden, die den bisherigen Riegel aufbrechen sollen, den das Rathaus-Center seit Jahrzehnten für den kompletten Bereich Heinestraße und Eierplatz bildet. Demnach sollen der Eierplatz und die dortige Fußgängerzone künftig über zwei offene Wege direkt mit dem Centerbogen und dem Busbahnhof verbunden werden – ohne Türen, ohne Schwellen oder sonstige Barrieren. Eine vollständige Öffnung zu beiden Seiten hin, die den Eierplatz vom ungewollten Hinterhof tatsächlich erstmals zum zentral gelegenen Platz erheben wird. „Ein großer Wurf und ein echter Befreiungsschlag, der seine Wirkung garantiert nicht verfehlen wird“ verspricht Thomas Waters, Stadtplanungschef im Rathaus, mit Blick auf die Pläne. Und die passen perfekt in den von Sommer 2018 bis Ende 2019 bereits ohnehin avisierten und in mehreren Bürger-Workshops gemeinsam vorbereiteten Umbau der Heinestraße. Mit im Gesamtpaket, dessen Kosten auf bislang rund 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt werden, ist auch die Verlegung der heute noch den Centerbogen kreuzenden Tiefgarageneinfahrt in Richtung Berliner Ring.

Beim reinen Investment eine Nummer kleiner aber ebenfalls von enorm großer Bedeutung sind die Pläne der Stadt mit dem Baumberger Einkaufszentrum. „Auch hier ist eigentlich seit Jahren klar, dass nur über Veränderungen und Investitionen eine Ertüchtigung des Zentrums für die Zukunft erfolgen kann“, beschreibt Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung die Ausgangslage. „Und jetzt haben wir tatsächlich die Chance zum  Kauf.“ Lange warten will die Stadt auch dort nach dem angestrebten Eigentümerwechsel nicht. Längst gibt es Pläne, dass auf dem Gelände der früheren Geschwister-Scholl-Schule neben einem Drogerie- auch ein neuer Edeka-Markt als Frequenzbringer und wichtiger  Nahversorger entstehen soll. Zudem gilt es natürlich, die Fußgänger-Passage mit dem spröden Waschbeton-Charme der 70er-Jahre in ein modernes Einkaufszentrum zu verwandeln, in das die so vielen in direkter und fußläufiger Nachbarschaft wohnenden Menschen nicht nur gerne kommen, sondern im dem sie bald auch ebenso gerne länger verweilen werden.

„Mindestens für das Rathaus Center ist dann vorgesehen, dass wir künftig auch das Center-Management übernehmen werden“, verdeutlicht Bürgermeister Daniel Zimmermann, dass es neben den Bauaktivitäten auch um die kluge Schaffung eines guten Angebotsmixes gehen wird. „Ein bloßes ‚Weiter so‘ ist an keinem der beiden Standorten geplant. Wir wollen jetzt die Weichen stellen, auf denen wir in beiden Stadtteilen hinsichtlich Zentralität und Nahversorgung in eine erfolgreiche Zukunft fahren werden“, so Monheims Verwaltungschef. Deshalb werden wir dem Stadtrat den Ankauf beider Einkaufszentren vorschlagen.“ Die erste öffentliche Beratung hierzu wird am 6. Dezember im Haupt- und Finanzausschuss stattfinden. Beginn im Monheimer Ratssaal ist dann um 16 Uhr. (ts)

 

BU: Bahnbrechend! Bürgermeister Daniel Zimmermann, Stadtplanungschef Thomas Waters sowie Estelle Dageroth und Isabel Port aus der Stadtmarketing-Abteilung mit den künftigen Plänen für das Monheimer Rathaus-Center. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Citymanagement

Rathaus, Raum 109a

Telefon: +49 (0)2173 951-621
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E-Mail: iport@monheim.de

Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus

20.11.2017
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.

Monheim am Rhein. Monheims Dienstleister, Gastronomie-Anbieter und Einzelhändler – das sind engagierte Frauen und Männer, mit deren gemeinschaftlichem Engagement die von allen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten lebendigen Stadtteilzentren, erleuchteten Schaufenster und täglich neuen, attraktiven Angebote in direkter Nähe zum Wohnort erst möglich werden. Sie sind die Ansprechpartner, Kümmerer und Serviceanbieter. Für die Stadt sind sie die Monheimer Lokalhelden! Jetzt liegen sie mit ihren Service-Angeboten nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt.

Am Freitag, 17. November, ist unter der Adresse www.monheimer-lokalhelden.de eine von der Stadt bereitgestellte Online-Plattform für eben diese Heldinnen und Helden livegegangen. Als konsequente Erweiterung der bisher schon für das städtische WiFi-Portal und die Homepage geschaffenen digitalen Heimat wurde hier nun auch ein Lieferservice realisiert, der das Portal weit über den bisherigen Status einer reinen Präsentationsfläche hinaushebt. „Denn erst dieses Serviceangebot macht uns tatsächlich zu Helden“, betont Dirk Fleschenberg, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Treffpunkt Monheim und mit expert Hoffmann einer der ersten Monheimer Lokalhelden, die dem neuen Lieferservice nun tatsächlich mit voller Schubkraft Tempo verleihen. Mehr noch: expert Hoffmann stellt zum Startschuss sogar die Auslieferfahrzeuge.

„Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich durch das Internet stark verändert“, weiß auch Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Wir wollen vor allem unseren vor Ort agierenden Händlerinnen und Händlern helfen, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.“ Denn an dem Wunsch nach einer lebendigen Innenstadt, mit attraktiven Geschäften und guten Service-Angeboten in direkter Nähe zum Wohnort hat sich auch mit dem neuen Konsumverhalten nichts geändert. Im Gegenteil, auch hier sind die Ansprüche eher gewachsen.

Mehrere hundert Händler, Dienstleister und Gastronomen gibt es im Stadtgebiet. Alle haben sie unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme, mit denen sie ihre Lagerbestände kontrollieren und verwalten, andere hatten hier bislang noch gar keine elektronische Unterstützung. Nun aber gilt für viele Produkte auf www.lokalhelden-monheim.de trotzdem von montags bis freitags das Versprechen: Wer bis 17 Uhr bestellt, bekommt seine Ware auf Wunsch noch am selben Tag nach Hause geliefert. Eine riesige Herausforderung – gerade auch logistisch. Um diese Herausforderung gemeinsam mit den Monheimer Lokalhelden meistern zu können, hat sich die Stadt mit der Firma Atalanda in Freilassing den nach ihrer Überzeugung kompetentesten Partner auf diesem Gebiet ins Boot geholt. Atalanda stellt die technische Plattform und dient damit unter anderem auch schon Städten wie Hamburg, Dortmund oder Wuppertal als Basis. „Diese Kompetenz und Erfahrung hat uns in den letzten Wochen bereits sehr gut getan“, betont Bürgermeister Zimmermann. Das Mitmachen bei den Monheimer Lokalhelden ist ganz einfach und für alle Gewerbetreibenden, die sich hier gerne präsentieren und damit Teil einer starken Gemeinschaft werden wollen, komplett kostenlos. Die Stadt finanziert das Gesamtprojekt mit 600.000 Euro.

„Unser Portal ist erst noch im Aufbau und wird sich jetzt in den nächsten Wochen rasant weiterentwickeln“, verspricht Citymanagerin Isabel Port. „Uns war es aber wichtig, den schnellsten unserer Heldinnen und Helden auch zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft schon das neue Lieferservice-Versprechen anbieten zu können. Weitere werden bald folgen.“

Nicht alles, was unter www.lokalhelden-monheim.de bestellt werden kann, ist Lagerware, daher gibt es zum Teil auch längere Lieferfristen. Und natürlich kann Ware ebenso online bestellt und dann persönlich in der Stadt abgeholt werden. Port: „Viele nutzen zum Start jetzt auch erstmal ‚nur‘ die deutlich verbesserten Präsentationsformen. Neben Fotos gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, Imagefilme einzustellen. Viele Gastronomen werden hier bald ihre Speisekarten hochladen können. Alles wird noch wachsen. Und vielleicht wird am Anfang auch noch nicht alles perfekt klappen.“

„Doch wir sind auf dem absolut richtigen Weg“, ist auch Dirk Fleschenberg überzeugt. „Denn nur wir können Online und Nähe in so perfekter Kombination anbieten. Das unterscheidet alle jetzt unter dem blauen ‚M‘ vereinten Monheimer Lokalhelden von der sonstigen weiten Online-Shoppingwelt. Wir zeigen Gesicht. Unsere Türen stehen auch in der realen Welt offen. Und viele Kunden aus der gesamten Region vertrauen unseren Monheimer Leistungen schon seit Jahrzehnten. Wir sind persönliche Ansprechpartner – auch und gerade dann, wenn es ums Aus- und Anprobieren geht, oder falls es später doch mal eine Reklamation gibt. Wir leisten einen hundertfachen Vor-Ort-Service, den genau hier garantiert nur wir in dieser Form erbringen können.“

Davon ist man auch im Rathaus überzeugt. „Gute Geh- und Radwege, gepflegte Straßen, attraktive Plätze mit bestmöglicher Barrierefreiheit und ein attraktives ÖPNV-Angebot, für all das können wir als Stadt im Verbund mit unseren Tochtergesellschaften sorgen“, so Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Doch dieser mit öffentlichen Mitteln bereitgestellte Rahmen wird erst durch engagierte Händler, Dienstleister und Gastronomen mit Vielfalt und Leben gefüllt.“ Die Stadt Monheim am Rhein sagt deshalb „Ja“ zur Förderung lebendiger Stadtteilzentren und zur Stärkung ihrer örtlichen Akteure im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz im World Wide Web. Zimmermann: „Wir unterstützen die Monheimer Lokalhelden über unser Wirtschaftsförderungsteam somit sehr gerne bei ihrem wichtigen Beitrag zu einer attraktiven Stadt, in der wir alle gerne leben möchten.“

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden zeigen Gesicht! Sie sind die vielen persönlichen Ansprechpartner vor Ort und liegen mit ihren Service-Angeboten jetzt nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt. Monheims große Vielfalt gibt es online gebündelt auf www.monheimer-lokalhelden.de. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

Schnelle und gute Verbindungen: Alle Monheimer Busse sind jetzt rollende Hotspots!

15.11.2017
BSM setzt mit dem Einsatz mobiler Router einen neuen Service-Standard, über den es kostenlos ins städtische WiFi-Portal und das freie Internet geht.

Monheim am Rhein. Die Bahnen der Stadt Monheim (BSM) stehen seit über 100 Jahren für schnelle Verbindungen, einen modernen Fuhrpark und guten Kundenservice. Jetzt setzt das Unternehmen einen neuen Standard. In allen 30 Bussen der städtischen Tochtergesellschaft fahren seit diesem November mobile Router mit. Über die rollenden Hotspots geht es direkt ins städtische WiFi-Portal mit seinen zahlreichen Informationen und von dort aus mit LTE-Geschwindigkeit ins freie Internet.

„Wer demnächst an der Haltestelle einen BSM-Bus kommen sieht, dürfte sich damit gleich doppelt freuen“, ist sich auch Bürgermeister Daniel Zimmermann sicher, dass das nun quasi verdoppelte Mobilitätsangebot bei den Kundinnen und Kunden sehr gut ankommen wird. „Auch die Zugriffszahlen aus der Testphase in den letzten Wochen bestätigten uns in der Annahme, hier einen echten Volltreffer und Mehrwert für unsere Fahrgäste geschaffen zu haben“, versichern BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann und Betriebsleiter Michael Hamann.

Die Stadt Monheim am Rhein wird begleitend zu ihrem gemeinsam mit der Stadttochter MEGA vorangetriebenen Glasfasernetzausbau bis Ende 2018 für ein flächendeckendes WiFi-Netz mit über 200 stationären Hotspots im gesamten Stadtgebiet sorgen. So können sich ÖPNV-Nutzer am zentral gelegenen Monheimer Busbahnhof bereits seit Anfang 2014 die Wartezeit vertreiben, im dem sie kostenlos im superschnellen Netz der Stadt surfen. „Die Verbindung reißt nun auch nicht mehr ab, wenn sie mit unseren Bussen bis in andere Städte weiterfahren“, verspricht Michael Haman. „Wir haben eine hervorragende Netzabdeckung im gesamten Liniengebiet“, versichert der Betriebsleiter. „Funklöcher, etwa durch Brücken, gibt es so gut wie gar nicht – und die in den Bussen über eine mitfahrende Cloud ausgespielten Inhalte des Monheimer WiFi-Portals sind ja ohnehin immer verfügbar“, so der BSM-Betriebsleiter.

In ihrem Portal, dessen Startseite über alle mobilen und stationären Router als Landingpage ausgespielt wird, stellt die Stadt Monheim am Rhein nicht nur eigene Informationen und die ihrer Tochtergesellschaften bereit, sondern auch Monheims Einzelhändler, Dienstleister, Gastronomen und Kulturanbieter haben hier ein für die mobile Nutzung optimiertes digitales Zuhause gefunden. So ist es während der Fahrt in den BSM-Bussen beispielsweise also auch möglich, sich über die weitere Serviceleistungen und das Linienangebot der Monheimer ÖPNV-Mobilitätsmacher zu informieren.

 

BU: Auch Aufkleber auf allen BSM-Bussen zeigen es seit dieser Woche an: Mit Monheims Bussen fährt man besser, wenn man auch digital schnell vorankommen sein will.

 
   

Jetzt gibt es den Malbork-Platz

10.11.2017
Mit Gästen aus der polnischen Partnerstadt und buntem Programm wurde am Freitagnachmittag gefeiert.

Monheim am Rhein. „Auf einem Platz treffen sich Menschen. Und das ist auch der eigentliche Sinn einer Städtepartnerschaft.“ Unter anderem mit diesen Worten weihte am heutigen Freitagnachmittag Bürgermeister Daniel Zimmermann den Malbork-Platz an der Königsberger Straße/Ecke Brückenschleeweg ein. Und sein Amtskollege Marek Charzewski aus der polnischen Partnerstadt wollte da in nichts nachstehen: „Dies soll ein Platz der Freundschaft sein.“

Der Wettergott meinte es gut. Denn kurz vor der Einweihung hörte es tatsächlich auf zu regnen. Das bunte Programm eröffnete dann der Malborker Balbiny Chor. Er bekam ebenso viel Beifall der Zuschauer wie der folgende Monheimer Kinder- und Jugendchor. Schließlich wurden gleich zwei Dinge von den Bürgermeistern auf der nett hergerichteten Grünfläche enthüllt: Einmal gibt es dort nun ein Straßenschild „Malbork-Platz“ mit dem Zusatz: „Malbork, ehemals Marienburg, Stadt in Nord-Polen, seit 2005 Partnerstadt von Monheim am Rhein.“ Außerdem wurde ein schmuckvoll gestalteter Stein präsentiert. Er verweist unter anderem darauf, dass Malbork 883 Kilometer von Monheim entfernt ist. Seine Krone schmücken Zinnen der dortigen Marienburg, die zum Weltkulturerbe zählt. Im Mittelalter war sie der Hauptsitz des Deutschen Ordens. „Einst deutsch und heute polnisch stehen wir hier im Zeichen der Freundschaft“, betonten beide Bürgermeister.

Die Freundschaft zu Malbork ist eine von sechs Städtepartnerschaften. Ausführlichere Informationen darüber sind auf der städtischen Homepage zu finden. (nj)

 

BU: Die Bürgermeister Daniel Zimmermann (rechts) und Marek Charzewski weihten auch diesen schmuckvoll gestalteten Stein ein. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Ansprechpartner

Romy Klaubert
Citymanagement

Rathaus, Raum 117

Telefon: +49 (0)2173 951-639
Telefax: +49 (0)2173 951-25-639
E-Mail: rklaubert@monheim.de

3. Monheimer Sternenzauber kommt mit Eisbahn und Hüttenzauber zurück in die Innenstadt

20.10.2017
Kitagruppen, Schulklassen und Erwachsenengruppen können die Fläche ab sofort mieten.

Monheim am Rhein. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und plötzlich leuchtet die erste Kerze auf dem Adventskranz. Für den 3. Monheimer Sternenzauber, der die Adventszeit stimmungsvoll begleitet, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr baut die Stadt Monheim am Rhein auf dem Rathausvorplatz eine kostenfrei nutzbare Eisbahn auf. Vom 1. Dezember bis zum 7. Januar steht die Bahn fünf Wochen für schöne Stunden und gemeinsame Runden zur Verfügung. Kitagruppen, Schulklassen und Erwachsenengruppen können die Eisfläche ab sofort wieder mieten.

Die feierliche Eröffnung des Monheimer Sternenzaubers findet am Freitag, 1. Dezember, um 16 Uhr statt. Zur Feier des Tages gibt es auf der Fläche bis 22 Uhr eine Eisdisko. Das Eislaufen ist wie gewohnt kostenfrei, nur für die Schlittschuhe fällt eine Verleihgebühr von zwei Euro an. Die allgemeinen Öffnungszeiten bis zum 22. Dezember sind montags bis freitags von 15 bis 18.15 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr. In den Schulferien, vom 23. Dezember bis zum 7. Januar, ist die Bahn ganztägig, also montags bis freitags von 11 bis 18.15 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr geöffnet. Auch an den Feiertagen kann man über das Eis gleiten: Am 24. Dezember von 11 bis 15 Uhr, am 26. Dezember von 14 bis 18 Uhr und am 31. Dezember von 11 bis 15 Uhr. Am 25. Dezember und am 1. Januar bleibt die Bahn geschlossen.

Für die Buchung der Eisfläche steht in diesem Jahr unter www.monheim.de/sternenzauber ein neues Buchungsportal zur Verfügung. Hier können freie Termine eingesehen und auch direkt reserviert werden. „Die verfügbaren Zeiträume wurden wegen des großen Interesses in den vergangenen Jahren erweitert. Für Kindergärten und Schulen haben wir vormittags vier statt drei Termine und Erwachsene können auch freitags Eisstockschießen“, erklärt Citymanagerin Romy Klaubert. Insgesamt gibt es an den Vormittagen 60 Termine und am Abend zum Eisstockschießen 124 Termine. „Die Plätze sind sehr begehrt – schnell sein, lohnt sich“, weiß Klaubert.

Ganze Kindergartengruppen und Schulklassen können die Fläche vom 4. bis zum 22. Dezember für eineinhalb Stunden ganz alleine nutzen. Die Bahn kann montags bis freitags von 8.30 bis 10, 10 bis 11.30 Uhr, 11.30 bis 13 Uhr und 13 bis 14.30 Uhr kostenlos gemietet werden.

Vereine, Firmen und andere Erwachsenengruppen haben die Möglichkeit, zum Beispiel ihre Weihnachtsfeier auf dem Eis zu feiern. Die 20 Meter langen Bahnen können montags bis freitags von 19 bis 21 Uhr und samstags von 18 bis 21 Uhr gemietet werden. Eine Bahn kostet 40 Euro pro Stunde, auf einer Bahn können bis zu acht Personen spielen. Pro Bahn werden maximal acht Eisstöcke, eine Daube, ein Ergebnisblatt, Stift und Spikes ausgegeben. Größere Gruppen können parallel zwei Bahnen buchen. Wer nicht Eisstockschießen möchte, kann für 80 Euro zu bestimmten Zeiten auch die ganze Fläche zum Eislaufen reservieren.

Neben der Eisbahn werden auch ein kleines Hüttendorf und die 65 Quadratmeter große Schlemmer-Almhütte wieder aufgebaut. In diesem Jahr wird die Hütte mit noch mehr weihnachtlichen Veranstaltungen bespielt. Am 6. Dezember singt eine Eisprinzessin, am 23. Dezember tritt die Sängerin Lexine auf und am 31. Dezember gibt es eine große Silvesterparty. Auch die Hütte kann für Privat- oder Firmenfeiern gemietet werden. Reservierungen nimmt die Cantina Monheim unter Telefon 0151 40789007 oder per E-Mail entgegen. Unter dem Namen „Almhütte Monheim“ gibt es einen Facebook-Auftritt.

Die Eisfläche wird erneut von der SG Monheim betreut. An den Samstagen 2. und 16. Dezember und 6. Januar von 12.30 bis 13 Uhr zeigen die Hockey-Bambinis der SG Monheim Skunks eine kleine Show-Trainingseinheit.

Die Angebote bilden auch ein stimmungsvolles Rahmenprogramm für den Baumberger Nikolausmarkt und den Monheimer Weihnachtsmarkt am zweiten und dritten Adventswochenende. Dazu ist am Freitag, 15. Dezember, eine literarische Aktion des Ulla-Hahn-Hauses und zum Verkaufsoffenen Sonntag, 17. Dezember, eine Erlebnislesung mit Weihnachtsbaumplünderung geplant. (bh)

 

BU: Die Nutzung der Eisfläche ist wie gewohnt kostenfrei, nur für die Schlittschuhe fällt eine Verleihgebühr von zwei Euro an. Foto: Birte Hauke

 
   

Gans hoch im Kurs – Heimatliebe als persönliches Statement und Geschenkidee

11.10.2017
Die Monheimerinnen und Monheimer zeigen gerne Flagge für ihre Stadt.

Monheim am Rhein. Die Stadt Monheim am Rhein hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Positiv-Marke mit hohem Imagewert entwickelt.

Besondere Sympathie genießt dabei auch das vor gut zwei Jahren eingeführte Stadtlogo. Gans und Gänseliesel stehen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern enorm hoch im Kurs und sind daher auch gefragt, um Verbundenheit zur eigenen Stadt zu zeigen oder einfach ein Stück Heimatliebe zu verschenken. Die stetig wachsende Nachfrage nach Produkten mit dem Monheim-Label merkt man auch im Team von Marke Monheim – und kommt den Wünschen in immer größerer Vielfalt nach. In der Geschäftsstelle der Monheimer Kulturveranstalter, gleich neben dem Haupteingang zum Monheimer Tor, gibt es neben Veranstaltungstickets inzwischen auch zahlreiche attraktive Geschenkideen mit ganz viel Lokalkolorit zu kaufen – als Mitbringsel, gern auch liebevoll verpackt, oder auch zur eigenen Freude beim Flagge zeigen für und mit Monheim am Rhein.

Gans und Gänseliesel grüßen mittlerweile von Gläsern in cooler Frost-Optik und blau-weißen Tassen, von Kühlschrankmagneten, Kugelschreibern und umweltfreundlichen Thermobechern. Mit den ebenfalls in Blau und Weiß gehaltenen Powerbanks geht einem auch am Smartphone nie die Monheimer Energie aus, und schöne Bilder kann man jetzt auch auf einem stilvollen USB-Stick in Gänseform verschenken. Natürlich gibt es auch eine Hissflagge für den Garten und neues Highlight sind Stockschirme, die die Schönheiten Monheims zwischen Rheinkilometer 707 bis 717 in besonders großer Form herausbringen.

Die in den letzten Monaten neu eingeführten Produkte ergänzen zahlreiche beliebte Klassiker wie das Monheimer Kochbuch, mit der Stadt-Skyline bestickte Handtücher, den Monheim-Ring sowie Postkarten, Frühstücksbrettchen und von heimischen Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Bilder.

Vorgestellt wurde der so reich gedeckte Gabentisch jetzt von zwei neuen Beschäftigten im Marke-Monheim-Team. Vollblutmusikerin Jasmin Ali hat dort als Verstärkung für den Kulturbereich angeheuert und betreut hier nun vor allem die Bereiche Klassische Musik und das MEGA-Mondscheinkino. „Mein absoluter Traumjob“ bekennt Mehrsprachlerin Ali, die schon in Kindertagen ihre große Leidenschaft für die Musik entdeckt hat. Die passionierte Geigenspielerin ist selbst musikalisch im Klassik-, Hip-Hop-, Pop- und Improvisations-Bereich unterwegs, komponiert Filmmusiken am Klavier und bringt schon jede Menge Berufserfahrung sowie ein abgeschlossenes Studium in das Marke-Monheim-Team ein.

Ganz am Anfang steht dagegen noch Alina Unterluggauer, die mit 19 Jahren am 1. September ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei Marke Monheim begonnen hat – als Monheimerin im kulturellen Einsatz für ihre Heimatstadt. Klar, dass auch sie von den vielen lokalen Geschenkideen ganz begeistert ist.

Die Geschäftsstelle von Marke Monheim, im Monheimer Tor, am Rathausplatz 20, ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Infos gibt es auch auf www.marke-monheim.de sowie unter Telefon 02173 276-444. (ts)

 

BU: Mit Schirm, Charme und vielen schönen Geschenkideen – Jasmin Ali (l.) und Alina Unterluggauer präsentieren eine Auswahl der inzwischen so zahlreichen Produkte mit Monheimer Lokalkolorit, die es in der Geschäftsstelle von Marke Monheim, am Rathausplatz 20, zu kaufen gibt. Nicht alle Produkte gibt es in gleich großen Stückzahlen. Daher unser Tipp: Gans, schnell zugreifen! Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 110

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Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands

29.09.2017
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.

Monheim am Rhein. Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht. Am Donnerstag durchschnitten Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt.

Gut 350 Gäste, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Baufirmen, von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe sowie die beiden Ehrenringträger Martin Brüske und Karl König und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Wer hätte gedacht, dass aus der im Jahr 2010 unter ein paar alteingesessenen Monheimern entstandene Idee, die alte Fährverbindung zwischen Monheim und Dormagen wieder aufleben zu lassen, am Ende solch ein 1,4 Millionen Euro schweres Projekt erwachsen würde“, erinnerte Bürgermeister Zimmermann bei seiner Deckansprache nochmal an die kleinen Anfänge des Anlegers. „Als 2012 der Fährverkehr tatsächlich wieder aufgenommen wurde, haben sowohl der Landrat als auch ich damals das Versprechen gegeben, dass wir den Verein gemeinsam mit der Realisierung einer Anlegestelle unterstützen würden.“ Wie sich schnell herausstellte ein ziemlich mutiges Bekenntnis, bekannten Landrat und Bürgermeister jetzt noch einmal gemeinsam schmunzelnd. Denn schnell stellt sich heraus, dass das flache Monheimer Rheinufer eine weitaus größere bauliche und damit auch finanzielle Herausforderung darstellen würde, als zunächst angenommen. „Das heutige Volumen war so definitiv nicht absehbar“, gestand Hendele. Doch das gemeinsam finanzierte Ergebnis ist beeindruckend. „Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf diese freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der Neanderlandsteig war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“ versprach der Bürgermeister – und die künftigen Schiffsgäste werden es beim An- und Ablegen weiter staunend mitverfolgen können. (ts)   

Hintergrund: Am Rheinstrom-Kilometer 714 können ab sofort selbst die größten Fluss-Fahrgast- und Hotelschiffe bis zu einer Gesamtlänge von 135 Metern anlegen. Zudem haben am neuen Anleger die Monheimer Ausflugsfähre „Piwipper Böötchen“ und die Einsatzboote von Feuerwehr und DLRG ihren festen Platz am heimischen Rheinufer gefunden. Die Gesamtkosten für das Projekt lagen bei rund 1,4 Millionen Euro.

 

BU: Ein Stück Monheimer Stadt- und Schifffahrtsgeschichte, Landrat Thomas Hendele (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann geben den neuen Monheimer Anlegesteg frei, der nun das Band zwischen dem Rhein und der Promenade des Neanderlands bildet. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Neuer Wohnraum an der Friedrichstraße soll Einkaufsbereiche der Innenstadt verbinden

06.09.2017
Erste Pläne zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 146M „Postgebäude Friedrichstraße“ werden am 21. September diskutiert.

Monheim am Rhein. Die Postfiliale an der Friedrichstraße ist seit vier Jahren geschlossen. Während im Verteilzentrum in der ersten Etage des Gebäudes noch Briefe sortiert werden, bietet sich Passanten im unteren Bereich ein eher trostloser Anblick. Bald zieht die Post aus dem Gebäude aus. Die Stadt Monheim am Rhein möchte die Chance nutzen, die beiden Einkaufsbereiche der Innenstadt mit einem neuen Wohngebäude zu verbinden. Die ersten Pläne zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan 146M „Postgebäude Friedrichstraße“ werden am Donnerstag, 21. September, um 18 Uhr im Ratssaal präsentiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, über verschiedene Varianten zu diskutieren. Die Pläne liegen bereits ab 17.30 Uhr aus.

Die Nachfrage nach Wohnraum in Monheim am Rhein ist nach wie vor hoch. Dabei versucht die Stadt, Flächen in der Innenstadt zu verdichten und attraktiver zu gestalten. Die geplante Architektur soll nun ein deutliches Signal setzen, sich an der hohen Bebauung in der Nachbarschaft orientieren und so den Eingangsbereich in die Innenstadt markieren. „Wir möchten am Knotenpunkt zum Berliner Viertel einen Anker setzen, um die beiden Bereiche attraktiv miteinander zu verbinden“, erläutert Thomas Waters, Leiter des städtischen Bereichs Stadtplanung und Bauaufsicht.

Im Erdgeschoss des Gebäudes könnten Gewerbeflächen entstehen, darüber sind Wohnungen geplant. Die Mauer am Aufgang aus der Unterführung des Berliner Rings soll entfernt werden, so dass sich der Eingangsbereich in die Geschäftsstraße offen und ansprechend präsentiert und die zukünftigen Ladenlokale ebenerdig erreichbar sind. Das Nachbargebäude mit dem Textil-Discounter Kik wird mit in die Planung integriert. Der positive Effekt der Planungen soll sich so auf den gesamten Bereich bis zum Ernst-Reuter-Platz auswirken.

Das Objekt wurde bereits durch den Projektentwickler S.A.N Investments, ansässig im Rheinpark, erworben. Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 146M „Postgebäude Friedrichstraße“ sollen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Bauvorhaben geschaffen werden. Die Ideen der Bürger fließen in die weitere Plankonzeption mit ein. Nachdem der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr die Pläne beraten hat, werden sie einen Monat lang öffentlich ausgelegt. (bh)

 

BU: Der Übergang von der Heine- auf die Friedrichstraße soll mit dem neuen Gebäude attraktiver gestaltet werden. Die gelbe Mauer könnte entfernt werden, so dass zukünftige Ladenlokale ebenerdig erreichbar sind. Foto: Kerstin Frey

 
   

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Thomas Zitzmann
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Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert

31.08.2017
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.

Monheim am Rhein. Weite Hallen, hohe Glasfronten und ein herrlicher Blick auf den Rhein – noch fehlt die Einrichtung, doch schon der Rohbau des Hotels an der Rheinpromenade 2 lässt erahnen, dass sich Besucherinnen und Besucher hier künftig sehr wohl fühlen können. Nach dem Spatenstich im Oktober vergangenen Jahres trafen sich am Donnerstag, 31. August, Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt zum feierlichen Richtfest.

Das u-förmige Hotel- und Bürogebäude, das gerade zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude entsteht, verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Übernachten können hier sowohl Geschäftsleute, als auch Touristen. „Wir haben in dieser Hinsicht viel Potenzial“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Richtfest. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Monheim am Rhein 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen; ein Plus von 17 Prozent. „Die letzten vier Grundstücke im Rheinpark haben wir jetzt auch für Firmen reserviert, insgesamt werden dort rund 600 weitere Menschen arbeiten. Die ersten Bauprojekte sollen dort noch in diesem Jahr beginnen“, kündigt Zimmermann an. Bislang haben viele Firmen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten untergebracht. Das soll sich zukünftig ändern.

Doch auch für Touristen stehen die Türen des Hotels in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie bald weit offen. Neben der Anlegestelle, die am 28. September eröffnet wird, locken die neu gestaltete Altstadt und das im Bau befindliche Aalfischereimuseum zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Monheim am Rhein. „Und wir werden weiter in die Tourismusförderung investieren“, verspricht Zimmermann.

Betreiber des Hotels wird das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Wir entwickeln hier unter dem Motto ‚Rheingold‘ ein Arthotel, in dem die Kunst in den Mittelpunkt gerückt wird“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer. „Oft kann man sich schöne Kunstwerke nicht leisten. Kunst sollte aber jedem Menschen Spaß machen können.“ Die Zimmerdecken sollen deshalb alle im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. Derzeit läuft ein Kunstwettbewerb.

Im rechten Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark hier außerdem sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. „Wir feiern in diesem Jahr unser 20-jähriges Bestehen und freuen uns sehr auf den nächsten großen Schritt und die Zusammenarbeit mit dem Hotel“, erklärt Inhaberin Susanne Klein.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Im Frühjahr soll das Hotel fertig sein. Übernachtungen nach dem 1. April 2018 können im Internet schon jetzt gebucht werden. „Scheuen Sie sich nicht, bis dahin werden wir auf jeden Fall fertig“, ist sich Rainer Kohl sicher. Bürgermeister Daniel Zimmermann schließt seine Ansprache mit den Wünschen, dass „dieses Hotel immer voll sein möge. Viel Erfolg für die weitere Bauzeit!“ (bh)

 

BU: Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich ist der Rohbau fertig. Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.n.r.), Prokurist Sven Hoveling und Polier Dirk Hütter von der Baufirma Köster, Sportpark-Inhaberin Susanne Klein, BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, Rainer Kohl und Roland Hardy von der DIVAG LO7 stoßen beim Richtfest darauf an. Foto: Birte Hauke

 
   

Tolle Stimmung beim „Friendship Cup“

17.07.2017
Erfolgreiche Premiere des internationalen Jugendsportfestes. Team aus Atasehir gewinnt.

Monheim am Rhein. Um die internationale Freundschaft zu feiern und die Verbindung auch zwischen den Partnerstädten zu stärken, organisierte die Stadt in diesem Jahr erstmalig ein internationales Jugendsportfest – den „Friendship Cup“. Von Freitag, 14. Juli, bis Montag, 17. Juli, begegneten sich in Monheim am Rhein rund 100 Jugendliche auf verschiedenen Sportplätzen zum Fußball.

Die städtische Koordinatorin für Städtepartnerschaften Dafna Graf organisierte das Fest in Kooperation mit den Fußballvereinen Inter Monheim, 1. FC Monheim und Sportfreunde Baumberg. Aus allen fünf internationalen Partnerstädten kamen Mannschaften. Nur aus dem sächsischen Delitzsch konnte aus organisatorischen Gründen kein Team am Turnier teilnehmen.

Die rund 60 Teilnehmer aus den Partnerstädten und ihre Begleiter wurden größtenteils in Monheimer Gastfamilien untergebracht. Auf dem Programm standen unter anderem Beach-Volleyball, Bowling, eine Stadtrallye, gemeinsames Picknick und Grillen. Höhepunkt war das große Fußballturnier am Samstag im Rheinstadion an der Kapellenstraße. In kleinen Teams spielten die 12- bis 15-Jährigen aus fünf Partnerstädten und Monheim am Rhein um den Pokal. Auch Mädchen waren dabei. Neben dem sportlichen Vergleich kam aber auch das Kennenlernen nicht zu kurz.

Gewonnen hatte schließlich die Mannschaft aus dem türkischen Atasehir, gefolgt vom polnischen Malbork (Team 1) und einer Mannschaft des 1. FC Monheim. Vierter wurde Wiener Neustadt. Die Gäste aus dem französischen Bourg-la-Reine belegten den sechsten Platz (Team 1). Insgesamt traten 14 Mannschaften an. Die Truppe aus Atasehir bekam aufgrund des rücksichtsvollen Verhaltens im Spiel gegen jüngere Altersgruppen und Mädchenmannschaften nach einstimmiger Jury-Entscheidung auch den Fair-Play-Pokal. (nj)

 

BU: Gruppenbild im Rheinstadion: Rund 100 Jugendliche nahmen an dem Turnier teil. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Skaterpark feierlich eröffnet

07.07.2017
Städtische Kinder- und Jugendförderung sowie Sojus 7 organisierten am Freitagabend ein buntes Fest.

Monheim am Rhein. Am heutigen Freitagabend war es soweit: Der Skaterpark im Landschaftspark Rheinbogen wurde offiziell eröffnet. Die städtische Kinder- und Jugendförderung hatte in Kooperation mit dem Sojus 7 ein Fest organisiert. Bürgermeister Daniel Zimmermann eröffnete die Anlage. „Euch immer viel Spaß“, sagte er unter anderem. Und den hatten die Kinder und Jugendlichen. Auch zahlreiche Eltern waren gekommen.

Eigentlich ist der Skatepark längst in fester Hand der Skateboarder, BMX-Fahrer und Stuntroller-Fans. Am 12. Mai hatte der städtische Bereich Bauwesen die Anlage freigegeben, nun wurde die offizielle Eröffnung gebührend gefeiert. Unter anderem gab es auch Live-Musik. Vor den Augen der Besucher gestaltete ein Graffiti-Künstler Teile der Anlage. Ein Team des Rheincafés kümmerte sich um die Verpflegung.

In die Skateranlage hatte die Stadt insgesamt 450.000 Euro investiert. Nach einem Workshop mit jungen Nutzern wurden sieben Geräte, sogenannte Boxen, Pipes, Benches und Rails, verbaut. (nj)

 

BU: Kinder und Jugendliche hatten ihren Spaß bei der offiziellen Eröffnung des Skaterparks am Freitagabend. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Maximiliane Tischer
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Pontons und Landbrücken für Schiffsanleger werden mit zwei Kränen montiert

28.06.2017
Am 4. Juli werden Bauteile über den Rhein angeliefert und im Wasser und an Land installiert.

Monheim am Rhein. Der Schiffsanleger ist unterwegs nach Monheim am Rhein. Am Dienstagmorgen, 4. Juli, werden die einzelnen Pontons und Landbrücken aus einer Werft in Rheinland-Pfalz über den Rhein nach Monheim gebracht und in Höhe des Deusser-Hauses im Wasser und an Land montiert.

Vom Ufer soll ein etwa 70 Meter langer Steg aus zwei Brücken den bequemen Einstieg in anlegende Schiffe ermöglichen. Der Steg wird am Ufer befestigt und ruht im Wasser auf einem Zwischen- und einem Anlegeponton. Der Anlegeponton für die Schiffe kann eingeschwommen werden. Die Installation des Zwischenpontons und der Landbrücken gestaltet sich aufwendiger. „Das Zwischenponton ist etwa 40 Tonnen schwer und die beiden Landbrücken jeweils etwa 17 Tonnen“, erklärt Projektleiter Florian Sandner aus dem Bereich Bauwesen. „Diese Teile müssen zur Endposition eingehoben werden.“ Da der Ausleger dabei eine Distanz von etwa 40 Meter überbrücken muss, reicht der bereits vorhandene Schwimmkran nicht aus. Er wird von einem 500-Tonnen-Autokran unterstützt, der bereits am Montag, 3. Juli, auf der Kapellenstraße vor dem Landlager aufgebaut wird. Der Fuß- und Radweg entlang des Rheins wird deshalb an beiden Tagen gesperrt.

Nach der Montage der Anlage wird die Technik installiert. Damit auch Schiffe mit größerem Tiefgang problemlos anlegen können, ist außerdem eine Ausbaggerung nötig. Im Vorfeld führt der Kampfmittelräumdienst eine Flächensondierung durch.

Die Anlage soll nicht nur Charter- und Flusskreuzfahrtschiffen, sondern auch der Fähre Piwipper Böötchen, der Feuerwehr der Stadt Monheim sowie der DLRG als Liegeplatz dienen. Der Kreis Mettmann unterstützt den Neubau mit 635.000 Euro Fördermitteln. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. (bh)

 

BU: Der Steg wird am Ufer befestigt und ruht auf einem Zwischen- und einem Anlegeponton. Die schwimmende Anlage passt sich dem Wasserstand an. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

Engagierte Bürger präsentieren Ideen zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz

08.06.2017
Bericht fasst Ergebnisse der ersten Bürgerwerkstatt zusammen.

Monheim am Rhein. Was sind die Stärken der Heinestraße? Wo liegen die Schwächen der Fußgängerzone? Und wie könnten Heinestraße und Eierplatz künftig aussehen? Über diese Fragen haben sich rund 40 Bürger, Einzelhändler und Gastronomen in einer Bürgerwerkstatt gemeinsam Gedanken gemacht. Die Planungsgruppe MWM hatte dazu auf Einladung der Stadt erste Vorschläge präsentiert. Die Ergebnisse der Diskussion wurden nun in einem Bericht veröffentlicht.

Um Heinestraße und Eierplatz umgestalten und aufwerten zu können, hatte die Stadt zunächst ein Gutachten in Auftrag gegeben. Ziel ist es nun, festgestellte städtebauliche Defizite auszubessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Leerstände zu aktivieren. In der Bürgerwerkstatt sammelten die Teilnehmer vor Ort an verschiedenen Abschnitten der Heinestraße Ideen, die im Anschluss präsentiert wurden. Der Bericht steht ab sofort auf der städtischen Internetseite www.monheim.de zur Verfügung.

Auf Basis der Ergebnisse arbeitet die Planungsgruppe MWM nun verschiedene Gestaltungskonzepte aus. Sie werden am Donnerstag, 30. August, um 18 Uhr in einer zweiten Veranstaltung im Ratssaal vorgestellt und zur weiteren Bearbeitung diskutiert. Interessierte Bürger, Einzelhändler und Gastronomen sind dann erneut herzlich eingeladen, ihre Stadt mitzugestalten. (bh)

 

BU: Im Rahmen der Bürgerwerkstatt diskutieren engagierte Bürger, Einzelhändler und Gastronomen auch einige Ideen vor Ort – wie hier am Eierplatz. Foto: Planungsgruppe MWM

 
   

Vorhang auf und Bühne frei! Premiere für den neuen Monheimer Bildungs- und Kulturkalender

26.05.2017
Die Erstausgabe für die Monate Juli und August ist jetzt pünktlich zum Stadtfest erschienen.

Monheim am Rhein. Monheims Bildungs- und Kulturprogramm ist bunt, vielfältig und absolut sehens- und erlebenswert. Hier wird wirklich jeder für sich fündig. Das beweisen das ganze Jahr hindurch immer wieder die vielen einzelnen Programmhefte, Flyer und Plakate von Marke Monheim, Sojus 7, Bibliothek, VHS, Ulla-Hahn-Haus, Kunst- und Musikschule und Kulturverwaltung.

Wer diese oft sehr umfangreichen Hefte nicht alle zur Hand hat oder einfach auf der Suche nach einer kompakten Kurzübersicht für die nächsten Wochen ist, der findet genau das ab sofort im neuen Bildungs- und Kulturkalender. Hierin werden die vielfältigen städtischen Angebote und das Marke-Monheim-Programm erstmals in gedruckter Form auf einen Blick zusammengefasst geliefert. Alle zwei Monate wird der aktuelle Kalender fortan erscheinen, immer ergänzt um Hintergrundinformationen und ein paar besondere Veranstaltungstipps. Lediglich bereits im Vorfeld ausgebuchte Veranstaltungen werden hier nicht mehr aufgelistet. 

Die Premieren-Ausgabe für die Veranstaltungsmonate Juli und August 2017 ist an diesem Freitag, pünktlich zum Monheimer Stadtfest, erschienen. Die Kalender liegen ab diesem Wochenende und in Zukunft zum Stöbern, Mitnehmen und Weitertragen in sämtlichen darin vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen aus. Zudem gibt es die praktische Zweimonatsübersicht auf www.monheim.de im Bereich Bildung und Kultur natürlich auch zum Download.

 

BU: Die Erstausgabe des Monheimer Kultur- und Bildungskalenders ist da! Quadratisch, praktisch und gut aufbereitet gibt es hier in übersichtlicher Form alle städtischen Veranstaltungsangebote und Marke-Monheim-Highlights der Sommermonate Juli und August. Jetzt zugreifen!

Download Bildungs- und Kulturkalender

 
   

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Maximiliane Tischer
Tourismus-Management

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Interaktive Stationen im Rheinbogen machen Natur erlebbar

12.05.2017
Nicht nur Kinder können auf dem Naturerlebnispfad Kräuter, Biotope und Insekten entdecken.

Monheim am Rhein. Essbare Kräuter wiegen sich im Wind, Insekten krabbeln über das Gras und durch die Luft summen einige Bienen. Auf dem Naturerlebnispfad im Landschaftspark Rheinbogen lernen Besucher die hiesige Flora und Fauna von ihrer schönsten Seite kennen. Am Freitag, 12. Mai, hat Bürgermeister Daniel Zimmermann die ersten vier Stationen eröffnet. Schautafeln, Bilderrätsel und Drehscheiben vermitteln die Themen Wildkräuter, Feuchtbiotop, Bienen und Rheinverlagerung.

An der ersten Station lernen Besucher essbare Wildkräuter und Pflanzen kennen. In einem Hochbeet sind verschiedene heimische Arten angepflanzt, bunte Bilder geben Hinweise auf ihre Namen. „Wir wollen die Aufmerksamkeit darauf lenken, was direkt vor unserer Haustür wächst – schöne Kräuter mit ganz vielen Mineralien“, erklärt die städtische Tourismusmanagerin Maximiliane Richtzenhain. Zur Eröffnung stellten zwei Kräuterexperten unterschiedliche Arten vor, führten Interessierte durch den Rheinbogen und luden zur gemeinsamen Zubereitung der gesammelten Pflanzen ein.

Kleinstlebewesen und Feuchtbiotope stehen bei der zweiten Station im Mittelpunkt. Mit Lupe und anderen Hilfsmitteln ermunterten NABU-Vertreter kleine und große Besucher, die Tierchen genau zu inspizieren. Einblicke in das Leben der Wild- und Honigbienen gibt die dritte Station des Erlebnispfads. Zur Eröffnung stellten das Bayer Bee Care Center und Imker Detlev Garn heimische Vertreter vor und ließen Honig aus eigener Herstellung probieren. Die jahrhundertelang andauernde Verlagerung des Rheinbettes ist Thema der vierten Station. Experten der Biologischen Station Haus Bürgel zeigten anhand der Schautafeln wie der Rhein zur Römerzeit, im 1. Jahrhundert, im Mittelalter und im 7. Jahrhundert floss und was das für das jetzige Flussbett bedeutet.

Mit insgesamt zehn interaktiven Stationen vor und hinter dem Deich wird der kinderfreundliche Wanderweg etwa 2,7 Kilometer lang. Die weiteren sechs Stationen sollen im Deichvorland eingerichtet werden, sobald die Bezirksregierung grünes Licht gibt. Zwischen Rhein und Deich geht es dann unter anderem um Streuobstwiesen, schottische Hochlandrinder und die besondere Flora und Fauna in diesem Gebiet.

Im Landschaftspark Rheinbogen investiert die Stadt insgesamt rund 2,2 Millionen Euro, um Freizeitspaß und Natur in Einklang zu bringen. Neben dem Naturerlebnispfad locken der neu eröffnete Skatepark und der Mehrgenerationenspielplatz Nutzer jeden Alters in den Rheinbogen. (bh)

 

BU: Beim Rheinpuzzle lässt sich mit drehbaren Würfeln die Verlagerung des Rheins nachvollziehen. Foto: Birte Hauke

 
   

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Katharina Brand
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MonGuides zeigen die Stadt bei Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus

09.05.2017
Einheimische und Besucher können sich für vier Termine im Sommer ab sofort anmelden.

Monheim am Rhein. Links liegen die saftigen Wiesen des Rheinbogens, rechts erhebt sich die Marienburg, ein paar Meter weiter begrüßt die katholische Kirche St. Gereon die Besucher, gleich dahinter öffnet sich der Blick in die historische Altstadt – bei einer Rundfahrt durch Monheim am Rhein können Einheimische und Besucher die Stadt aus einem neuen Blickwinkel erleben. In Kooperation mit den MonGuides organisiert das städtische Tourismusmanagement in diesem Sommer vier Fahrten durch und rund um Monheim und Baumberg.

Abfahrt ist am 11. Juni, 9. Juli, 13. August und 10. September jeweils um 15 Uhr am Busbahnhof. Mit einem Doppeldeckerbus erkunden bis zu 90 Fahrgäste die abwechslungsreichen Naturlandschaften und erleben dabei sowohl geschichtsträchtige Orte als auch moderne Projekte. Die eineinhalbstündige Tour führt vom Busbahnhof am Rhein entlang Richtung Hitdorf, an der Altstadt vorbei über die Rheinpromenade bis Haus Bürgel und über Baumberg zurück zum Busbahnhof. Dabei erzählen die MonGuides Sara El Battali, Holger Franke, Hans Schnitzler und Sabine Polster spannende Anekdoten der Stadtgeschichte und erläutern aktuelle Entwicklungen. „Wir wollen unsere touristischen Highlights für alle erlebbar machen“, erklärt Tourismusmanagerin Katharina Brand.

Der Doppeldeckerbus war bereits im August 2015 in der Stadt unterwegs. „Damals wurde das Angebot extrem gut angenommen“, weiß Brand. Die Rundfahrt eigne sich auch für Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind und biete in kurzer Zeit einen guten Überblick. Im oberen Bereich stehen 60 Sitzplätze, im unteren 30 Plätze zur Verfügung. Rollstuhlfahrer können allerdings leider nicht befördert werden.

Das Ticket kostet drei Euro für Kinder und sechs Euro für Erwachsene. Anmeldungen nimmt die Touristen-Information bei Marke Monheim, Rathausplatz 20, unter Telefon 02173 27 64 44 oder per E-Mail entgegen. Alle Termine und weitere Informationen gibt es im Flyer auf der städtischen Internetseite www.monheim.de. (bh)

 

BU: Mit diesem roten Doppeldeckerbus können Einheimische und Touristen die Stadt im Sommer aus einem neuen Blickwinkel erleben. Foto: Birte Hauke

 
   

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Bunte Gans begrüßt Besucher des Karnevalskabinetts

20.04.2017
Gegen eine Spende hat die Stadt ein weiteres Wappentier der Bürgerstiftung erworben.

Monheim am Rhein. Wer das Karnevalskabinett betritt, wird nicht nur vom aktuellen Prinzenpaar auf zwei Bildschirmen, sondern ab sofort auch von einer bunten Gans begrüßt. Im Rahmen einer Spende hat die Stadt eine weitere bemalte Gänsefigur der Monheimer Bürgerstiftung „Minsche vür Minsche“ erworben und im Eingangsbereich des Kabinetts aufgestellt. „Die Gans zeigt nicht nur unsere Verbundenheit mit der Stadt, sondern auch mit ihrer Tradition – dem Karneval“, erklärt Tourismusmanagerin Maximiliane Richtzenhain. „Genauso wie unser Wappentier ist der Karneval aus der Stadt nicht mehr wegzudenken.“

Die Stiftung „Minsche vür Minsche“ fördert Projekte, die das Leben in Monheim am Rhein und Baumberg attraktiver machen. Das bemalte Wappentier gehört zu einer limitierten Sonderauflage der Stiftung. Insgesamt 20 Gänse hat der Künstler Dirk Kelts mit unterschiedlichen Motiven gestaltet. Die Karnevalsgans trägt einen roten Frack mit bunten Punkten und auffällige Schminke um den Schnabel. Zu der Serie gehören auch die drei Gänse, die vor einem Jahr in den Balkonkästen vor dem Ratssaal aufgestellt wurden. Eine davon, die stolz das blaue Stadtlogo trägt, wurde extra für das Rathaus angefertigt und ist somit ein absolutes Unikat.

Das Karnevalskabinett wurde im Januar 2016 eröffnet. Einst ratterten die Pferdefuhrwerke durch den Torbogen des historischen Spielmann-Gebäudes am Alten Markt, heute können Besucher an gleicher Stelle die große Monheimer Karnevalstradition anschaulich verfolgen. Die Ausstellung zeigt auf rund 40 Quadratmetern im Rahmen der MonChronik jecke Exponate – von zahlreichen Orden aus den vergangenen Jahrzehnten bis zum Ornat, das Prinz Paul I. in der Session 1995/1996 trug. Dabei sorgen multimediale Techniken für ein besonderes Museumserlebnis. Highlight ist das lebendige Manuskript, auf dem der Gast unter anderem das traditionelle Schelmenwecken oder eine Büttenrede verfolgen kann. Das Karnevalskabinett ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. (bh)

 

BU: Die bunte Gans begrüßt jeden Besucher des Karnevalskabinetts am Alten Markt. Foto: Maximiliane Richtzenhain

 

 

 
 
 
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